Best of Point de Presse [4]

20.04. https://youtu.be/0h5pxpi31oE?t=1138 (FR, Raynald Droz findet ein positives Delta — Militärsprech 😀 — ein negatives Delta wäre in dem Zusammenhang weniger lustig)

22.04. https://youtu.be/7aMGJ0tDOzM?t=3689 (FR, Daniel Koch mit der Antwort auf eine für ihn eher theoretische Coiffeurfrage — gilt aber auch für AB und UM)

22.04. https://youtu.be/7aMGJ0tDOzM?t=5455 (DE, Ueli Maurer auch mit einem haarigen Thema)

24.04. https://youtu.be/ZrwcI3SOmsQ?t=5055 (DE, Frage wegen Grenzöffnung, bezugnehmend auf Artikel wie solche) (Link muss eventuell noch korrigiert werden, letzte Frage der Medienkonferenz)

Nebenbei: Livetracking in meiner Nextcloud aufgesetzt; Locus Map kann dafür einfach konfiguriert werden. Link

Best of Point de Presse [3]

Bisschen Bergaussicht.

16.04. https://youtu.be/GS9Hmofdars?t=3220 (DE) Alain demonstriert die Unlogik der deutschen Zahlen (169-196).

16.04. https://youtu.be/GS9Hmofdars?t=5971 (DE) Daniel Koch mit der weltbesten bürokratischen Wortneuschöpfung bezüglich des Badens in der Aare (bei 1:40:10) 😀

17.04. https://youtu.be/jabGyZB2waA?t=3291 (DE) Daniel Koch zur Goldwaage, auf die seine Worte gelegt zu werden scheinen.

17.04. https://youtu.be/jabGyZB2waA?t=4010 (DE) Nochmal Daniel Koch, wieder mit seinem “das ist eine sehr gute Frage”.

Man merkt, dass der unmittelbare Stress des Epidemie-Anfangs bei den Verantwortlichen weniger wird.

Nebenbei hab ich noch verschiedene Portale für GPX-Uploads von aufgezeichneten Strecken ausprobiert. Am ähnlichsten zu GPSies scheint ridewithgps.com zu sein. Die Route vom Donnerstag: https://ridewithgps.com/trips/47301789 (nur das automatische Einstellen von metric statt imperial units im geteilten Link hab ich noch nicht geschafft).

Best of Point de Presse [2]

23.03.2020 https://youtu.be/aKSbl-xe5Bw?t=4295 (DE) Brigadier Raynald Droz auf Fragen zu 2m-Abstand in der Truppe und Seife in den Kasernen 🙂

30.03.2020 https://youtu.be/TFQSabbUSms?t=1605 (DE) Eine Frage zum Thema Schutzmasken an Daniel Koch, und die Antwort auf sein Pflästerli auf der Stirn (Frage deutlich länger als Antwort).

01.04.2020 https://youtu.be/iau7XhT7YJs?t=2352 (DE) Karin Keller-Sutter mit Rechenkünsten.

01.04.2020 https://youtu.be/iau7XhT7YJs?t=5387 (FR) Guy Parmelin sagt, dass wir uns keine Sorgen machen müssen ums Kuchenbacken und bestätigt uns, dass an Ostern viele Eier konsumiert werden (seine Auslassungen zum Essen und zur Landwirtschaft vorher sind ebenfalls spannend, er taut richtig auf dabei).

04.04.2020 https://youtu.be/oL-_1V1so3M?t=1400 (FR) Raynald Droz zum Thema “Warten” in der Armee. Ja, das muss man souverän können. Und das abschliessende j’ai terminé auch 🙂

08.04.2020 https://youtu.be/-jBFooTl-K0?t=3845 (DE) Alain Berset kann auch rechnen. Ich würd ja ausflippen, wenn ständig dieselben Fragen kämen.

10.04.2020 https://www.youtube.com/watch?v=6BYAgP_c70Q Das Wir-Bleiben-Zu-Hause-Video des Bundesrates. Jeder in seiner Muttersprache, diesmal mit Untertitel. Verstehen tu ich sie alle, aber vom Klang her ist mir KKS tatsächlich am sympathischsten 🙂

Die Speedmachine hat jetzt schon ein neues Bastelschutzblech — Prinzip form follows function — funktioniert, d.h. beim Einfedern des Hinterrades knallt das Blech nicht mehr an den Sitz. Der Tempounterschied ist beachtlich, auf meiner (inzwischen OSM-strassenbelagskorrigierten) Morgenrunde hatte ich heute knapp einen 24er Schnitt. Vmax ist 76km/h auf diesem Stück, wobei ich da immer noch mit knapp 50 an die Einmündung auf die Konstanzerstrasse rolle.

Best of Point de Presse [1]

Ich hab schon angefangen, gute Ausschnitte aus den fast täglichen Medienorientierungen zu sammeln, das steht ja alles hinterher auf youtube und man kann direkt die Stelle verlinken.

13.03.2020: https://youtu.be/LFI7vQU-YnY?t=1850 Alain Berset (fr, Pointe bei 31:28), Thema “Vergnügungsstätten”

13.03.2020: https://youtu.be/LFI7vQU-YnY?t=4550 Alain Berset zur Konkretisierung einer Nachfrage (“Kinderbetreuung in Bars”)

19.03.2020: https://youtu.be/8OHE_161lrQ?t=4530 Daniel Koch mit dem Konjunktiv 😀

25.03.2020: https://youtu.be/yPghbq5ccfE?t=4174 Guy Parmelin zu einer lustigen Sprachenfrage mit einem Minister eines Nachbarlands (de+fr)

26.03.2020: https://youtu.be/DQqWrJsI9Do?t=4370 Daniel Koch mit der Antwort auf die Frage, bei welcher Kilometrierung wir im “Corona-Marathon” stehen. Das wäre so ne Frage, die auch von mir kommen könnte.

27.03.2020: https://youtu.be/nlVzrWf5l2U?t=1560 Alain Berset zum Osterstau (de)

Ich schau sonst fast nur Live-Veranstaltungen, wenn Roger Federer Tennis spielt. Aber jeden Nachmittag so eine Medienkonferenz ist immer wieder neu unterhaltsam und man spart sich jegliche Sekundärliteratur.

Runden-Impressionen

Mal abgesehen von der sich abzeichnenden Schulden- und Wirtschaftskrise (bzw. der nächsten, noch grösseren Blase) hat der Corona-induzierte Stillstand für mich persönlich nur Vorteile. Viel weniger Leute sind unterwegs (allerdings immer noch zuviele Autofahrer), ich muss jetzt 100% von daheim arbeiten, im Supermarkt werden die (plötzlich nicht mehr vorhandenen) Menschenmengen mit gelben Einlasskarten dosiert und wir dürfen immer noch raus. Wegen mir könnten sie die maximale Menschenansammlungsgrösse auch auf “>1 nicht erlaubt” setzen. Die Spass- und Konsumgesellschaft ist einfach mal ausgeschaltet und es geht ja trotzdem. Wunderschön auch, wie sich Ski- und Wintersportorte zu Krankheitsherden entwickeln, nach Ischgl ist jetzt Verbier dran, da war ich am Endbahnhof Le Châble vor fast genau einem Jahr. Meine Abneigung gegen zyklischen Massentourismus lässt mich Wintersportorte sowieso in der Saison meiden. Geschlossene Grenzen kenne ich noch von ganz früher, momentan gibt’s halt noch Bananen und es schiesst noch keiner auf die drin oder draussen.

Meine Morgenrunde fahre ich derzeit viel konsequenter, je nach Temperatur mit Liege- oder Normalvelo. Derzeit wegen Bise eher in postgelb unterwegs, mit Varianten in der Streckenführung, die ich gleich dazu nutze, auf der OSM-Karte die falschen Strassenbeläge zu korrigieren.

Die Medienkonferenzen der Regierung sind sehr unterhaltsam, sachlich und schön mehrsprachig. Je nach Sender quatscht immer ein Dolmetscher zeitweise rein, aber im SRF kann man zumindest im Kabelfernsehen einen anderen (unübersetzten) Tonkanal einstellen. Wenn Alain wieder mal deutsche Begriffe in seine sonst französischen Aussagen einbaut: urkomisch. Und sein Sidekick Daniel Koch vom BAG, genial (youtube-Link). Ich will grad in keinem anderen Land sein, fühle mich da von “oben” zumindest verantwortungsvoll informiert, behandelt und respektiert 🙂

In der Krise merkt man dann auch, wozu eine Versicherung gut ist. Plötzlich kommen 30-50% mehr Fälle am Tag rein, wovon fast alles durch COVID-19 induziert wurde. Medienkonferenz am Freitag 13.03., am Wochenende dann schon massiv mehr Fälle für die Annullationsversicherungen und die Assistance und dann am Montag 50% mehr Fälle als an einem gewöhnlichen Montag. Ich vermute, die teuren Fälle mit Verdienstausfall bei KMUs und ähnlichen Sachen kommen erst noch. So ein bisschen Reiseversicherung ist da eher Spass. Jedenfalls wirken wir jetzt systemstabilisierend — ob einem das System gefällt oder nicht, ist eine andere Frage.

Es kam dazu die Erschwernis, dass unsere Direktionsstandorte (Bern, Zürich, Nyon) am Montag schon quasi geschlossen waren und unsere Generalagenturen im ganzen Land auch dazu angehalten sind, die Mitarbeiter von daheim arbeiten zu lassen. Aber: es funktioniert und wir waren vorbereitet! Es hat jeder “seinen” Laptop plus VPN von überall, das scheint auch nicht bei allen Wettbewerbern Standard zu sein. Es gab ein-zwei Tage Skype-Probleme, aber seither läuft es wieder rund, auch bei Videokonferenzen mit >30 Teilnehmern (wie sinnvoll das ist, sei mal dahingestellt), Screensharing, Chats, etc. Genau dafür haben Informatiker und andere aus Prinzip faule Leute sowas erfunden 😀

Der ÖV ist inzwischen auf ein Niveau heruntergefahren, das immer noch deutlich über dem Niveau der Nachbarländer in FriedensNormalzeiten liegt. Wenn ich ins Büro müsste, hätte ich immer noch alle 30min einen direkten Zug und könnte aus dem Fenster starrend die fehlenden Kondensstreifen am Himmel suchen. Wäre gut, wenn da einiges an Flugmaterial auch nachhaltig am Boden bleiben würde, sonst kriegen wir Wirtschafts- und Schuldenkrise plus Klimakrise dann parallel. Da wird das bisschen Lockdown zur Zeit ein Kinderspiel dagegen sein. Aber ja: es gibt auch jetzt schon genügend Leute, die es schon hart trifft.

Novemberdatennebel

Wir haben ja häufiger mal sowas wie einen Röstigraben hier, manchmal auch den Polentagraben (neuerdings auch häufiger den Stadt-Land-Graben). Anhand der Landeskarte sehen die ersten beiden Gräben dann so aus:

Das Gute an der Mobiliar ist ja, dass wir unsere Generalagenturen auch im ganzen Land haben; und zumindest decken wir die drei grossen Sprachregionen ab. Da kann man sich dann streiten, ob man in der folgenden Grafik einen Röstigraben sieht oder nicht. Ich sage nicht, was da “gemessen” wurde, aber die Balken sind von links nach rechts alphabetisch sortiert. Mit ein bisschen Landeskenntnis kriegt man einfach raus, welches die beiden hohen violetten Balken sind. Die zwei blauen und die zwei orangen sind eh klar.

Farbskala automagisch wie beim BfS 🙂

Aber was ich eigentlich sagen wollte: ich hatte die untere Grafik grad für eine Präsentation eingebaut, als mir die Landeskarte noch einfiel. Die Farben sollten möglichst übereinstimmen, um die Leute nicht zu verwirren. Das kommt fast hin, Glück gehabt. Danke an den RColorBrewer.

Bern-Burgdorf-Bundeshaus

Die Schlange war nicht vorhanden.

Wenn man schon mal mehrmals in Bern ist, kann man ja auch in der Nähe übernachten, wobei Nähe in den sogenannten Vielvelofahrerentfernungskilometern (=fühlt sich kürzer an) definiert ist. Gut 25km einfache Strecke, gestern im teilweisen Nebel mit Abendsonne von Bern Richtung Norden, heut im Nebel wieder Richtung Süden, jeweils um die 0 Grad, heute morgen leicht kälter, was mir der Chainglider durch verstärktes Rattern gemeldet hat. Die Spikes summten vor sich hin. Gestern lief mir direkt vorm Bundeshaus noch Bundesrat Ueli Maurer entgegen, geschäftig mit Aktentasche in der Hand, kein Begleitschutz, so sollte das für einen Volksvertreter auch sein.

Aber die Idee war ja auch, mal den Velokeller der Mobiliar auszuprobieren, so wie ich das bei der Migros regelmässig getan hatte. Badge ranhalten, reinfahren und gut — besser ist aber, dass gleich die Duschen und die Garderobe folgen, was bei der Migros nicht so gut gelöst war.

Die unbeschriftete Einfahrt zum Velokeller. Wobei “Anlieferung” ja auch okay ist.

Tür auf. Das Enterprise-Tür-Zischen müsste man mal einbauen.

Ziemlich viele ungenutzte Veloleichen, aber immerhin.

Eine Garderobe mit genügend Duschen.

Nervig ist dann der Aufstieg ins Gebäude, wenn man den zum ersten Mal macht. Noch nerviger ist es, den Weg zurück zu finden, weil es drei (oder vier?) unterirdische Parkdecks gibt. Die gleiche Menge an Fahrzeugen passt übrigens auch in den Velokeller.

Produktiv würde ich heute morgen eh nicht sein, also bin ich nach der Fahrt ins Büro gleich ins Bundeshaus gelaufen, weil die Wintersession im Parlament läuft, der letzte Besuch war Ende Februar 2017. Der Nationalrat hat grad das Thema automatischer Informationsaustausch mit Neuseeland behandelt, weil es da das Problem gibt, dass Auslandschweizer in Neuseeland wohnend ihre schweizerische Rente beziehen, diese aber von Neuseeland besteuert bzw. auf die NZ-Rente angerechnet wird. Da muss ich mal im Auge behalten, wie das ausgeht, das wäre ja durchaus eine Option für nach der Pensionierung.

Nach der parlamentarischen Beratung zum AIA ging es um die Vollgeldinitiative, die ziemlich abgelehnt wird, von allen Seiten. Der Gegenvorschlag, lieber das Eigenkapital der Banken zu stärken, wäre wohl auch in meinem Interesse, weil ich keine Lust habe, Banken mit (meinen) Steuern zu retten.

Zu den schönen selbstsprechenden Helvetismen wie Auslegeordnung und Vernehmlassung füge ich noch Differenzbereinigung hinzu. Wenn sich Nationalrat und Ständerat nicht einig sind, haben sie halt Differenzen und die müssen bereinigt werden. Das Verfahren ist ziemlich klar definiert.

Bei der Bundespräsidentenwahl für 2018 wurde Alain Berset gewählt, aber ich hab ihn gar nicht gesehen von der Zuschauertribüne aus. Aber das Amt wechselt ja sowieso alle Jahre, er ist mehr ein primus inter pares.

Tag -1: Abflug

Ottermobil in Schachtel, SFO, SAS SK936

Mein Zeug hatte ich gestern schon fast alles zusammengeräumt, hab mich noch mit Kirsten unterhalten und nochmal gesagt, dass die Unterkunft für mich perfekt war. Wo sonst kann man das Velo direkt vorm Fenster parkieren (wenn man nicht grad im Motel nächtigt)? Mit dem Van (der eine verzogene Heckklappe hat) bin ich gemütlich ohne Navi zum Flughafen gefahren — der Tank war eh nicht voll und drum musste ich auch nicht nachtanken, Hauptsache >viertelvoll zurückgeben. Natürlich war ich viel zu früh am Flughafen, so dass der SAS-Schalter noch nicht offen war und daher auch der Gepäckschalter nicht. Aber am Automaten gab’s sowohl die Bordkarte als auch die Gepäckaufkleber, inklusive Pass-Scan. Also Self-Service: erstmal bei Swissport-Mitarbeitern gefragt, wo der Sperrgebäckschalter ist und die meinten, ich müsse erst warten, bis der SAS-Schalter offen hätte, weil ich ja Bordkarte und Gepäckaufkleber brauchen würde. Ich hab ihm daraufhin beides unter die Nase gehalten. Aber noch zwei Stunden warten? Nö. Ich muss ja eh zum Sperrgepäckschalter, den ich kurz darauf ausfindig machen konnte. Meinen Landi-Laubsack mit den Ortliebtaschen drin sollte ich in Zürich damals auch am Sperrgepäck aufgeben und den Radkarton ja sowieso. Daher hab ich beides beim freundlichen Mitarbeiter abgegeben und konnte dann schon durch die Sicherheitskontrolle in die Lounge — nicht vergleichbar mit der Swiss-Business-Lounge in Zürich, letztere ist schon sehr angenehm mit sehr gutem Essensangebot. Interessant ist ja bei der ganzen Sache, dass mein Gepäck nirgends gewogen wurde 🙂

Spassig war dann, dass ich am Gate ausgerufen wurde, weil eins der Gepäckstücke eigentlich an einem anderen Schalter hätte abgegeben werden sollen. Beim Einsteigen meinten sie dann “we found your bike”. Ich seh’s dann in Zürich.

Ich dachte übrigens, in der Schweiz wäre das nicht ganz so nervig mit den Linken, die ihnen ungenehme Personen am Reden hindern; ich hoffe daher, dass das nicht genauso um sich greift wie in den USA: General Petraeus darf nicht auftreten (NZZ). Bisher hab ich da in .ch eigentlich nur gute Erfahrungen gemacht mit dem politischen Spektrum, z.B. in Wil mit Min Li Marti und Lukas Reimann. Solange die Leute mit sehr unterschiedlichen politischen Ansichten noch miteinander reden, ist alles gut.

Deutschland wird in der Hinsicht auch endlich normal vom Parteienspektrum her. Aber es zeigen sich schon die gleichen völlig schwachsinnigen ausschliesserischen Tendenzen gegenüber der AfD, die sie nur noch stärker machen. Ich hab mir deren Parteiprogramm durchgelesen und stimme nicht mit allem überein. Eine Liegeveloinformatikerpartei gibt’s halt nicht. Aber wir leben in der Schweiz mit 30% Wähleranteil für die SVP, die der AfD recht nahekommt, ziemlich gut, die Demokratie funktioniert. Man höre dem politischen Gegner zu, zerpflücke seine Argumente (wenn möglich) und suche nach Lösungen, anstatt Fundamentalopposition und Blockade zu betreiben. Das gilt für alle Seiten. Natürlich ist das anstrengender als einfach aus Prinzip alles, was von der AfD kommt, abzulehnen. Von daher wäre ich auch in der Politik schlecht aufgehoben, weil ich nach Vernunft und Gewissen entscheiden würde und nicht nach Fraktionszwang.

Tag -15: Ben Shapiro @Berkeley

Ben Shapiro @ Zellerbach Hall, 2017-09-14

Wie erwähnt, hatte ich ein Ticket für die Veranstaltung mit Ben Shapiro bekommen. Kalifornien ist ziemlich links, Ben Shapiro libertär (wie man das genau in Europa bezeichnen würde, ist mir nicht klar), auf alle Fälle sind die linken/Demokraten und/oder deren Wähler dagegen. Die Polizeipräsenz war massiv, ein Rayon um die Zellerbach Hall war abgesteckt und mit Sperren gesichert. Das alles für eine Free-Speech-Veranstaltung. Über der Halle schwebten schon am Nachmittag mindestens drei Helikopter. Meine Ortliebtasche durfte ich nicht mit reinnehmen, auch nicht nachdem ich die Durchsuchung angeboten hatte. Na gut, hab ich die Tasche halt draussen auf dem Campus versteckt. Es folgte trotzdem noch eine sehr gründliche Taschenkontrolle und strengere Detektorüberprüfung als am Flughafen. So extrem hatte ich das nicht erwartet und war schon ziemlich gespannt, worum es gehen würde. Hier das Video zur kompletten Veranstaltung auf youtube.
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