Stromzählerwerte passen ja doch

Peinlich peinlich (1): aufgrund der hier gezeigten Grafik hatte ich angenommen, dass sich meine LED-Zähl-Bastelei irgendwie verzählt. Dabei hätte ich schon anhand der Grafik sehen können, dass die Gesamtsumme des Stromverbrauchs stimmt, dass aber Nebentarif (NT) zu tief gezählt hat und Haupttarif (HT) zu hoch. Das schreit ja geradezu nach einem simplen Programmierfehler. Daraus folgt:

Peinlich peinlich (2): wenn die Uhrzeit vom Strom-Haupttarif von 07:00 bis 19:00 geht und ich dazu die Stunden dieser Uhrzeit benutze, um “HT” oder “NT” an den data frame zu hängen, sollte ich natürlich nicht %in% c(7:19), sondern c(7:18) nehmen… Wochentags 18:59:59 ist noch HT, ab 19:00:00 ist NT. Bugfix committed.

Nach dieser 1-Byte-Korrektur im Code stimmen die Zählerstände sehr genau überein und ich muss jetzt wirklich nicht mehr in den Keller zum Ablesen 🙂

Stromzähler mit ansteigendem Offset?

Die Zählererfassungs-Lösung, die die Blinkimpulse der LED am Stromzähler zählt, läuft jetzt schon eine Weile. Zeit für einen Datenvergleich. Ich muss ja nur die abgelesenen Zählerstände mit den errechneten vergleichen.

Hm. Das ist noch nicht so der Hit mit der Genauigkeit. Wo die Unschärfe herkommt, kann ich noch nicht sagen. Auf alle Fälle verpasst die LED-Blink-Erfassung Impulse, also fehlen ihr Wh. Ein konstanter Offset wäre schön (sieht man ja am Anfang der Kurve sowieso). Eine über die Laufzeit zunehmende Abweichung ist nicht schön. Zwischenzeitliche Annäherungen der Kurven sind durch unterschiedliche manuelle Ablesezeiten bedingt.

Vermutung: wenn viel Strombedarf ist, kommt der Fototransistor nicht mehr hinterher mit dem Erfassen der Blinkimpulse. Bei 3.6kW Leistung ist es 1Hz, bei 7.2kW Leistung sind es 2Hz. Herd und Quooker zusammen plus laufender Spüler erreichen das schnell. Nächster Schritt also: maximale Leistungen pro Tag anschauen und prüfen, ob das irgendwie mit den “Wh-Verlusten” zusammenhängt. Im Prinzip funktioniert es aber. Zusätzlich: direkt vor und nach längerer Abwesenheit ablesen und das mit den blink-Werten für den Zeitraum vergleichen. Wenn’s am Transistor liegt, eventuell noch den Widerstand gegen einen kleineren austauschen.

Spülentausch

Nachdem ich im November den Geschirrspüler schon tauschen musste, zeigte sich, dass der neue ja nicht ganz einbaubar war, weil er am hinteren Ende knapp mit der Unterseite des Quooker-Hahns kolliderte. Das lag aber hauptsächlich an der Unüberlegtheit der letzten Küchenbauer. Man baut einfach den Wasserhahn nicht exakt über die Stützwand unter der Arbeitsplatte, sondern schiebt die ganze Spüle nach rechts oder links, dass der Hahn neben der Stützwand eingebaut wird. Es ging ja eine Weile gut und war auch mehr ein kosmetisches Problem. Aber so eine Edelstahlspüle muss ja auch nicht sein, drum kam jetzt eine Franke-Granitspüle zum Einsatz, 283 Fr. bzw. 263 Fr. netto 😉

Der Einbau war nicht besonders schwierig, es braucht einfach Zeit, wie man direkt auf der Uhr sieht. Mit dem Dremel kann man schön minimalabrasiv fräsen, wohingegen die grossen Teile am Anfang die Stichsäge erledigt hat. Die Spüle ist auch nur eingeklebt, nicht weiter geklemmt oder geschraubt. Und: die Kaffeemaschine passt millimetergenau noch links daneben — wie vorher ausgemessen.