Spontaner Heckkofferkauf

Auf tutti.ch tauchen öfter mal nette Ortlieb-Artikel auf. Auch der Rohloff-Suchbegriff fördert öfter mal interessante Artikel zutage. Bei der (gleich ausgestatteten) Streetmachine für 1300 Fr. hab ich letzte Woche zu lange gezögert 🙂 Gestern habe ich dafür in Bern eine Ortlieb Trunk Bag abgeholt. Beim Gespräch stellte sich auch noch heraus, dass der Verkäufer Velomobilfahrer ist. Mich überrascht da nichts mehr 😀 Vor etwa 12 Jahren hab ich die Ortlieb-Sache mit einem ähnlichen kleinen Heckkoffer gestartet, der war mir dann aber auf dem Normalvelo zu wackelig. Auf dem Liegevelo passt es jetzt (wieder neu) aber super.

Die Trunk Bag hat 650g, wurde von mir schon leicht modifiziert und ist jetzt prima am Gepäckträger ohne weitere Anbauteile einzuhängen.

Mit gleichzeitiger Liegevelotaschenmontage geht’s allerdings noch nicht, weil die Haken der anderen Taschen dann oben überstehen. Da fällt mir vielleicht noch ein gescheites Anbauteil ein. Beim Fahren ist die Tasche jedenfalls problemlos, sicher montiert und super im Windschatten. Eine Milchflasche und ein Haufen Kleinkram passt rein, ideal für die morgendliche Velorunde.

Jurassic Gare

Es gibt immer noch einige Bahnhöfe ohne Foto und es gibt sogar Bahnhöfe auf der Karte, die gar keine sind. Beidem kann abgeholfen werden.

Meine Streckenplanung ging heute als Anreise bis Le Locle (via Biel/Bienne und La Chaux-de-Fonds), problemlos mit ICN bis Biel und FLIRTs bis nach Le Locle.

Nach dem letzten Bahnhof ging’s noch ein paar Meter weiter bis fast zur CH-F-Grenze und da fuhren auch noch grenzüberschreitende Züge herum. Aber ich bin dann wieder in die Gegenrichtung gerollt, erstmal bis La Chaux-de-Fonds.

Danach gleich weiter ins südlich davon gelegene Tal Vallée des Ponts, und auch dort erstmal ein Stück Liegevelo (Höhenmeter bis über die Wasserscheide, schlechte Planung) und später bei Gelegenheit mit dem Schienenbus bis ans Talende.

Ab da ging es meist abwärts und günstigerweise auch mit Rückenwind.  Es regnete, mal weniger, mal nichtsowenig. 🙂 Manchmal war’s auch trocken und meine Laune hob sich. An einigen Stellen hätte ich bequem an den 60er-Schildern Tickets bekommen können. Voll gut, wenn nur die Hinterradbremse einen normalen Druckpunkt hat und die vordere irgendwie nicht tut. Als Schleppbremse hat sie aber noch gut getaugt.

In der Taubenlochschlucht war ich 2014 schon mal und den Bahnhof dort hatte ich schon: Juli 2014 Von daher war in Reuchenette-Péry sowieso geplant Schluss und zufällig hätte ich da mit dem Velo sowieso auf die Bahn verladen müssen. Ich hatte noch genügend Zeit, um alles auf trocken zu wechseln und bin dann via Biel/Zürich wieder heimgefahren.

65km und >25 Bahnhöfe 🙂 (Einige Bilder haben eigentlich Koordinaten, aber die scheinen bei der RAW-Bearbeitung verschwunden zu sein. Wird nicht mehr korrigiert, behalte ich aber im Hinterkopf.)