Heizung geht auch

Entgegen der Behauptung im vorherigen Beitrag hatte ich die Ansteuerung der WP doch noch nicht verstanden, dafür aber jetzt.

  • Die WP orientiert sich beim Wärmebedarf immer an ihrem eigenen Fühler, der im Brauchwassertank steckt. 5K Hysterese, nicht änderbar, d.h. wenn ich da 45°C als Sollwert einstelle, heizt sie bis auf 45°C hoch, stellt dann ab und erst wieder an, wenn der Istwert unter 40°C fällt. Damit ist der Warmwasserbedarf sichergestellt.
  • Damit die WP sicher nicht abschaltet, wenn Heizungswärme gebraucht wird, gibt die LOGO-Steuerung das Smart-Grid-Signal an die WP, sobald im Heizspeicher eine Anforderung erkannt wird (oberer/unterer Grenzwert einstellbar). Gleichzeitig wird das Ventil umgeschaltet, so dass die produzierte Wärme auch im Heizspeicher landet.
  • Sobald der Heizspeicher warm genug ist, wird das Smart-Grid-Signal wieder abgeschaltet und das Ventil wieder Richtung Brauchwassertank gedreht. Solange dieser noch unter seinem Sollwert ist, wird weiter geheizt. Danach wird abgestellt (oder wieder umgeschaltet, falls die Heizung schon wieder Wärme braucht).
  • Das funktioniert auch einwandfrei, wenn kein WW-Bedarf da ist, aber der Heizspeicher Wärme anfordert. Beide Tanks sind also beheizbar, Priorität de facto beim WW.
  • Der Smart-Grid-Sollwert der WP liegt höher als der reguläre WW-Sollwert, das stellt sicher, dass sie immer weiterläuft, auch wenn WW keinen Bedarf hat.

Ein paar Details zur LOGO muss ich noch rausbekommen, insbesondere, ob ich mir deren Messwerte per LAN aneignen kann. Den Programmierer werd ich wohl am Donnerstag treffen, die haben da immer Meeting nebenan im Sternen.

Mit dem Aufheizen des Wassers ist es aber noch nicht getan, es muss ja auch in den Heizungskreislauf kommen. Dafür gibt’s die Umwälzpumpe und den Mischer. Beide hatte ich schon ordnungsgemäss verkabelt, aber noch nicht getestet.

Der Mischer hat zwei Phasen und N: für jede Drehrichtung eine Phase. Die Pumpe hat (erstmal) nur an oder aus, das ist simpel. Die RESOL-Steuerung für die Heizung (das ist das Gerät neben dem Schaltschrank) löst das nachvollziehbar, indem man da als Schema einen einfachen Heizkreislauf auswählen kann und die jeweiligen Relais und Sensoren zuweist. Nachdem ich das gemacht hatte, tat sich schon was: die Pumpe begann zu arbeiten. Der Mischer wollte noch nicht. Warum hat eigentlich jede einzelne Steuerung eine unterschiedliche Art von Menüführung? Mit dem Bedienercode 0262 (steht in der Anleitung) konnte ich auch Parameter verstellen und damit die Zuordnung von Relais R2 und R3 zum Mischer verändern (u.a. auch invertieren). Am Ende stand ich aber eh mit dem Multimeter und dem Phasenprüfer da und hab die Relais-Ausgänge auf Stromführung geprüft, nachdem ich in der Steuerung was verstellt hatte und der Mischer meiner Meinung nach hätte öffnen oder schliessen müssen. Das ging dann am Ende auch korrekt 🙂 Ein bisschen erschwert wurde es dadurch, dass der immer nur ein kurzes Intervall (standardmässig 4s) läuft in die eine oder andere Richtung. Aber auch das ist simple Technik. Die Steuerung besorgt dann mit ihren zwei Sensoren für Heizungs-Vorlauf und Aussentemperatur die restliche Logik und ich logge einfach nur meine Temperatursensoren mit und sehe, was abgeht.

Da ich den PV-Strom ja eh nur für 7.5 Rp./kWh fast verschenke, kann ich auch gut mal bisschen rumprobieren und Erkenntnisse sammeln:

  • 15:00-16:07: Bodenheizung in der Küche an, WP auf Umluftbetrieb, d.h. da wurde der HWR langsam kälter und dessen Wärme wurde wortwörtlich in die Küche gepumpt
  • 16:07-16:20: ich hatte den Sollwert vom Heizspeicher manuell runtergesetzt, damit hat die Steuerung wieder auf den WW-Speicher umgeschaltet, der noch etwas weiter beheizt wurde (drum steigt da VL/RL der WP so steil an)
  • Die Erkennung, ob die WP läuft, kann ich ziemlich einfach über die Leistung machen oder leicht umständlicher über die Temperaturdifferenz zwischen Zu- und Abluft.
  • Die Differenz zwischen Zuluft und Abluft sind zur Zeit etwa 6-7 K.
  • Je nach Aussentemperatur und Temperaturdifferenzen ändert sich die Leistung der WP.
  • Umluftbetrieb für den HWR (zum Abkühlen) ist relativ laut, funktioniert aber. Zum Aufwärmen kann man sich ja dann in der Küche auf den Boden legen 🙂

Im Prinzip habe ich jetzt also drei Geräte, die mir Heizung/WW zusammen bewerkstelligen, und jede Menge Daten.

Da jetzt die sogenannte “EVU-Abschaltung” der WP als Eingang wieder frei ist, kann ich die nehmen, um zu Zeiten von Stromüberschuss (oder billigerem Strom) die WP freizugeben oder zu sperren. Z.B. wenn ich nur zu Niedertarifzeiten das WW oder den Heizungsspeicher aufheizen will. Das wird aber bei der Heizung eh nicht lange reichen, in den Heizungsspeicher passen bei Temperaturdifferenz 30K etwa 5.5kWh, in den WW-Speicher knapp 13kWh.

Es fehlt noch die Kondenswasserpumpe und die Isolation der Zuluft-Abluftrohre (Abluft wird ziemlich feucht). Und die Isolation der restlichen Rohre mache ich dann selbst mit Material aus dem Lager nebenan 🙂

Wärmepumpe in Betrieb

Vorgestern (Mittwoch 28.08.2026) hab ich die Wärmepumpe einfach mal in Betrieb genommen, nachdem die Löcher in der Wand und die Rohre befestigt waren. Das hat mir derjenige gemacht, der auch den gesamten Badumbau im OG damals durchgeführt hat.

Auf der einen Seite ist es eine Holzwand mit Einsätzen, auf der anderen Seite eine massive Mauerwand jeweils mit Spanplatte davor. Die restliche Verdrahtung hat auch nochmal eine Weile gedauert, bis alles schön war. Die Umwälzpumpe für die Heizung, das Mischventil für den Heizkreislauf und das Umschaltventil im WP-Kreislauf (Brauchwasser / Heizungswasser) mussten alle noch angehängt werden. Zum Glück ist die offizielle Dokumentation sowohl der Siemens LOGO als auch der RESOL-Steuerung (neues Gerät rechts neben dem Schaltschrank) sehr gut, so dass immer klar ist, was wo angeklemmt werden muss.

Am Umschaltventil habe ich beim Anklemmen gesehen, dass das einen Verschiebeschalter hat — und prompt habe ich beim Ausprobieren dann gesehen, dass ich dessen Drehrichtung genau umgekehrt einstellen muss. Also nochmal aufgemacht und den DIP-Schalter auf die andere Seite geschoben, passt so. Ich war insgesamt sicher fünf Tage nur am Verdrahten und Kabelkanäle-Verlegen. Selbst wenn das ein Elektriker in drei Tagen gemacht hätte, wäre das immer noch teuer gewesen. Die vorbereiteten Sensorboxen (für Temperaturfühler am Tank oben (Brauchwasser) und unten (Heizwasser)) hab ich nochmal aufgemacht und umgebaut, dass sie schöner an bzw. unter den Kabelkanal passen. Meine eigenen Temperaturfühler und Sensoren sind jetzt auch alle montiert, das hat aber auch sicher noch einen Tag gedauert, die zu löten, zu programmieren und dann zu verbauen.

Es sind 11 eigene Temperatursensoren:

  • Wärmepumpe Vor-/Rücklauf
  • Wärmepumpe Abluft
  • Aussentemperatur (=Zuluft)
  • Raumtemperatur (für Umluftbetrieb)
  • Heizspeicher unten/mitte (oben ist belegt)
  • Warmwasserspeicher unten/oben (Mitte ist belegt)
  • Heizung Vor-/Rücklauf

Dazu kommen zwei Durchflusszähler (Warmwasser und Heizungswasser). Hier hätte ich noch einen weiteren einbauen lassen sollen in den WP-Kreislauf. Aber deswegen jetzt nochmal alles aufmachen wäre mir zu aufwendig.

Die Ansteuerung der WP habe ich jetzt auch verstanden und sie funktioniert auch nachvollziehbar. Die WP kann nur an/aus und hat genau einen Temperaturfühler, für den man zwei Solltemperaturen WP1 und WP2 einstellen kann: normal und erhöht (z.B. für Legionellenaufheizung). Diesen Temperaturfühler ignorieren wir aber mehrheitlich, den braucht sie nur um zu funktionieren. Um jetzt mit diesem einen Gerät sowohl das Brauchwasser als auch das Heizwasser zu erwärmen, wird die Siemens-Steuerung benötigt, die wiederum zwei Temperaturfühler hat für Brauchwasser/Heizwasser. Die WP hat dankenswerterweise zwei externe Eingänge, die man öffnen oder schliessen kann, und deren Funktion ist konfigurierbar. Die Siemens-Steuerung zweckentfremdet den Smartgrid-Eingang: wenn dieser Kontakt geschlossen ist, heizt die WP auf Temperatur WP2 auf — wenn der Sollwert für den Brauchwassertank erreicht ist, schaltet die Steuerung entweder das Ventil um, so dass dann der Heizwassertank aufgeheizt wird, oder sie schaltet die WP ab. Das muss ich alles noch ausprobieren und mit den Sollwerten rumspielen, bis alles passt, momentan ist ja noch keine Heizsaison. Den zweiten externen Kontakt der WP kann ich selbst noch so zweckentfremden, dass die WP im Sommer nur bei Stromüberschuss (also Batterie voll) anschaltet, der hat dann sogar Vorrang vor dem anderen Kontakt. Dieser Modus ist eigentlich für die externe Abschaltung/Zuschaltung durch den Energieversorger gedacht. Ein bistabiles Relais hab ich schon bestellt, der Rest Elektronik ist am Lager 🙂

Erste Messwerte: 1kWh Strom für 2kWh Wärme im Brauchwassertank. Umluftbetrieb geht einwandfrei (ist halt laut), ansonsten pustet es im Sommer die kältere Luft nach aussen und man kann sich draussen vor den kalten Luftstrom setzen. Leistungsaufnahme 500-600 Watt.

Natürlich sind auch sämtliche Messwerte schon in der Automatisierung gelandet, bereits in der InfluxDB und kommen auch noch ins Grafana. Aber dieses E-Ink-Display hier zeigt schon grob alles an, ist portabel und kam völlig ohne Hardware-Gebastel aus (jaja, der Heizstab war gestern noch, aber den brauch ich jetzt eigentlich nicht mehr).

Gestern kam noch jemand von der Gemeinde vorbei, um sich das anzuschauen, hat irgendwas erzählt von wegen “Hochwasserschutz, die Luftrohre müssten 1.20m überm Boden sein — aber wenn das Wasser auf 1.20m überm Boden steht, haben wir eh ganz andere Probleme”. Den Gaszähler hat er sich auch angeschaut, den wird jemand von den TB Wil noch holen kommen. Ansonsten schien alles in Ordnung, der Kaminfeger weiss auch schon Bescheid, dass es nichts mehr zum Fegen gibt.

HWR 50% fertig

Gestern hab ich erst noch den Boden gestrichen und danach ging der Plan mit dem IVAR einwandfrei auf, auch wenn die Wand natürlich teilweise schief war, so dass ich etwas improvisieren und sägen musste.

Heute bin ich dann zum Hornbach, um ein Waschbecken, einen Wasserhahn, zwei Dreischichtplatten und diverse andere Teile zu holen. Und als ich das alles daheim abgestellt hatte, hab ich festgestellt, dass das mit dem Schlauchanschluss fürs Waschbecken so gar nicht passt, hab die unpassenden Teile zurückgegeben und passende geholt (dann mit dem Velo statt Mobility). Alle Anschlüsse waren direkt beim ersten Mal dicht 🙂 Am Ende noch eine Lampe montiert, fertig ist die Ecke für den Camelbak.

Ich hatte natürlich auch keine Lust, irgendeinen speziellen Nur-Kaltwasserhahn zu kaufen, sondern hab das einfach mit einem T-Stück im Zulauf gelöst. Jetzt kann man sich einbilden, dass es in Hebelstellung links wärmer ist als rechts, oder man schaut einfach die Leitungen an. Die Giesskanne hat auch ihren Schlauch mit dem separaten Wasserhahn bekommen.

Renovierungskram HWR

Das Wetter war am Montag perfekt, denn da habe ich durch den starken Wind und Regen direkt bemerkt, dass es durch den ehemaligen Abzug der Gastherme reinregnet und jetzt eben der Ablauf fehlt. Also hab ich draussen im Knick der Kupferrohre ein Ablaufloch gebohrt und drin das äussere und das innere Plastikrohr zugeschäumt, da sollte nichts mehr reinlaufen.

Ansonsten sind die 150mm-Löcher in der Wand noch nicht drin, eine Akonto-Rechnung hab ich schon bezahlt und bei den Innenrenovationsarbeiten am Boden weitergemacht. Den Beton habe ich teilweise glattgeschliffen, insbesondere überstehende Kanten und ähnliche Dinge.

Beim Verfugen hätte mir aber durchaus auffallen können, dass ich die ersten 75% der Fuge (ganz links bis Mitte rechts am Rand) mit Silikon gefüllt hatte, was sich dann nicht überstreichen lässt. Also hatte ich mit dem Multimaster wieder etwas zu tun, bis ich das alles wieder rausgefrickelt hatte und neu mit Acryl verfugen konnte. Morgen kommt der zweite Anstrich, aber es deckt auch jetzt schon ganz gut, es ist dieselbe Farbe wie im Keller.

Über die komplette Breite stelle ich dann das IKEA IVAR wieder auf, aber im Segment rechts beim Wasserhahn müsste es klappen, dass ich die Ständer hinter die Wasserleitung bekomme und dann Bretter in 80er Breite einhängen kann, auf die ein Aufsatz-Waschbecken kommt, vermutlich dieses hier (Link zu Hornbach).

Im Konfigurator sieht das etwa so aus; nur die Bretter rechts brauche ich noch, der Rest (und mehr) ist schon da, stand nur vorher auf der anderen Seite. Mal abwarten, ob ich noch irgendwelche Denkfehler gemacht habe 🙂

Der neue Warmwasserspeicher hat weniger Verlustleistung als der vorherige. Vorher hatte ich 2kWh bei 45°C Speichertemperatur inkl. 0.5kWh Duschen, jetzt sind es 1.65kWh inkl. 0.5kWh Duschen, wobei die Rohre noch nicht isoliert sind und am oberen Ende sogar bei 47°C lag. Das ist schon mal nett, und wenn ich dann mit der Wärmepumpe heize, wird es noch viel weniger Strom.

Elektro fertig

Nach 2x12h Arbeit ist die Wärmepumpe jetzt auch elektrisch ordnungsgemäss angeschlossen. Ausserdem sind die Wände gestrichen, hier der Zustand vorher und nachher:

Nach der Wandfarbe kam der aufwendige Teil, weil ich mich dazu entschlossen hatte, neue Leitungen durch vorhandene Leerrohre bis in den Keller zu ziehen. Das hat den ganzen Samstag gedauert, aber am Ende sind jetzt alle acht Adern vom Keller-Schaltschrank bis zum neuen Anschlusskasten (in dem sich schon Elektronik nicht von mir befindet) durchgängig bestrombar und auch schon aufgeschaltet. Wegen eines Denkfehlers hab ich jetzt noch eine blaue N-Leitung übrig, statt derer ich die dritte Phase auch noch aus dem Keller hätte holen können. Aber die wird vorerst gar nicht gebraucht. An L1 kommt die Wärmepumpe mit allen Anbauteilen inkl. 2kW-Heizstab, an L2 erstmal nur eine einzelne Steckdose. Der Puffer-Heizstab kann zwar 6kW im Drehstrombetrieb, aber die WP kann den dann nicht schalten, die lässt nur 2kW maximal dafür zu und braucht selbst maximal 1kW, so dass die Anschlussleistung an dieser einen Phase ausreichen sollte.

Ich hatte sogar noch einzelne Schaltschrank-Sicherungen und Reihenklemmen herumliegen, so dass ich den neuen Schaltkasten teilweise bestücken konnte. Mit Kabelkanälen drumherum sieht das auch gar nicht mal so schlecht aus. Hier ein Zwischenstand, alles noch stromlos: die drei pinken Drähte für die drei Phasen vom WW-Heizstab, eine Sicherung habe ich wieder rausgenommen, die restlichen Drähte sind inzwischen gekürzt und eingebaut, unten rechts der Sonoff, der die Leistung der WP misst.

Laut Anleitung hat die WP zwei externe Eingänge, deren Funktion einstellbar ist und die man dann nur schliessen/öffnen muss, um eine Aktion auszulösen. Da gibt es z.B. die EVU-Sperre (also dass der Energieversorger die WP abschalten kann) oder dass man als “Smart-Grid-Funktion” die WP mit höherer Zieltemperatur laufen lassen kann. Damit lässt sich doch was anfangen, vielleicht bekommt der Raspi doch wieder was zu tun. Insgesamt nach dem Aufräumen sieht es jetzt so aus:

Morgen gibt’s voraussichtlich 150mm-Löcher in die Wand und ansonsten fehlen auch noch elektrische Baugruppen, die noch nicht angekommen sind. Eine lange Einkaufsliste von Kleinteilen aus dem Hornbach hab ich auch schon wieder, ausserdem muss ich Waschbecken und Arbeitsplatten anschauen gehen.

Ein beabsichtigter Effekt der Aufstellung des Tanks: die Leitung zur Warmwasserentnahme ist deutlich kürzer, es braucht nur 1.5l Durchlauf, bis warmes Wasser kommt, vorher waren das 2.5l.

Warmwasser umgehängt

Gestern (Do) wurde in meiner Abwesenheit weiter fleissig gebaut und geschraubt. Am frühen Nachmittag hab ich in Bern auf dem Kaltwasserzähler-Dashboard gesehen, dass da wohl der WW-Boiler befüllt wurde. Es war ziemlich hoher Verbrauch (160l), aber nicht ganz so viel wie reingeht (371l). Das liegt sicher daran, dass mein Kaltwasserzähler bei hohem Durchfluss Impulse nicht mitzählt — das kommt aber im Normalbetrieb nicht vor, von daher gibt’s da noch keinen Änderungsbedarf.

Ich hab noch rechtzeitig den Zug heim bekommen, dass ich die Handwerker noch erwischt habe, wie sie grad elektrisch Rohre verschweisst haben. Da hat Geberit wohl ganz gut was erfunden. Das Abflussrohr musste kurz geöffnet werden, weil das Überdruckventil noch irgendwohin entwässern muss; ausserdem kommt da später noch die Kondensatpumpe dran. Es gab ansonsten haufenweise Details zum Anschauen und es haben auch so einige Rohre gefehlt und andere waren neu.

Sämtliche etwa 100 Rohrverbindungen waren dicht, bis auf zwei 🙂 Der Messinganschluss am WW-Tank unten war undicht, etwa 1 Tropfen pro zwei Sekunden kam raus, das hab ich aber erst abends gemerkt, als alle weg waren. Lappen dran, Eimer drunter, Wasser abgestellt, egal. Und ein Anschluss an der Wärmepumpe war undicht, aber da hatte er tatsächlich die Dichtung vergessen. Die erste Undichtigkeit hab ich gleich heut morgen rapportiert und das war sicher ein ganzes Stück mehr Arbeitszeit als geplant: Tank entleeren, neu abdichten, wieder befüllen, das dauert alles. Aber erstmal wurde die Heizung befüllt, und zwar mit Wasser, das einen portablen Wasser-Ionentauscher zum Entmineralisieren durchläuft:

Ich bin zwischendurch immer für die Heizkörper im Haus zuständig gewesen. Erst alle aufdrehen (bzw. Thermostat ab) und dann entlüften, bis nichts mehr gluckert. Das kommt aber ohnehin nochmal, das war schon bei der Bodenheizung so. Der Heizkörper im kleinen Zimmer ist jetzt vollständig abgeklemmt. Damit ist auch klar, dass das nächste Umbauprojekt dann dieses Zimmer sein wird. Bis dahin gibt’s bei Bedarf einen Elektroheizer da drin, das war deutlich günstiger als ein mehrfacher Umbau der Heizungsrohre. Die Anschlüsse (T-Stücke) für die Bodenheizung dort hab ich direkt mit einbauen lassen. Witzig war dann auch das Entfernen des Gaszählers (nicht durch mich) und das Abflexen und Zerkleinern vieler Leitungen mit der Flex (durch mich). Diesmal konnte ich auch beruhigt und mit Absicht in die Gasleitung sägen, was beim Einbau der Bodenheizung (und dem Aufbrechen des Bodens) nicht so Absicht war.

Vor ein paar Wochen hatte sich auf tutti jemand auf mein Inserat gemeldet mit Gastherme und Boiler — zu verschenken. Das hat super gepasst, dass er heute (Fr) Zeit zum Abholen hatte. Am Vormittag haben wir zusammen noch alle Rohrverschraubungen gelöst (Holländer statt Engländer) und sogar die Gastherme schon freigeschnitten und von der Wand genommen. Das macht schon echt was aus, wenn man das schon zig mal gemacht hat; ich alleine hätte da ewig gesucht, wie das geht. Damit konnten dann 13:30 Uhr die Therme und der Tank direkt in einen Hänger verfrachtet werden, um allenfalls als Ersatzteile zu dienen.

Jetzt gibt es für mich jede Menge zu tun. Erstmal alles von den Wänden abbauen (erledigt), Wände und Boden reinigen (erledigt), Löcher glattschleifen und füllen (erledigt) sowie den Flächenteil der Wand hinterm zukünftigen Waschbecken verputzen (erledigt).

Was ich auch schon besorgt habe: 500m Leitungen in 1.5mm2 und verschiedenen Farben, damit ich alles vernünftig im Keller abgesichert anschliessen kann.

  • 3x braun plus Schutzleiter für den Heizstab (dreiphasig 400V, Stern)
  • 1x lila plus blau (plus Schutzleiter) für die Wärmepumpe
  • 1x pink plus blau (plus Schutzleiter) für sonstige Steckdosen

Und wenn noch mehr Drähte durchgehen, auch gut 🙂 Ich muss nur nochmal die gesamte Leitungsverlegung durch die Leerrohre neu machen und hoffen, dass ich die Querverbindung im HWR (auch “Garage” genannt) hinbekomme. Mit Einzeldrähten passen deutlich mehr Leitungen in das Leerrohr als mit einer Mantelleitung. Der Querschnitt ist bei den zu erwartenden Leistungen ausreichend. Der Not-Heizstab im Heizungsspeicher hat auch 6kW, also kalt wird mir damit garantiert nicht, nur teuer wird’s.

Mir ist noch nichts Schlaues eingefallen, was ich mit dem ehemaligen Abgas-Abzug machen könnte, der geht draussen durchs Dach nach oben. Auf alle Fälle zieht es da jetzt ziemlich durch. Für die ganze linke Ecke mit der Gastherme und dem Tank wurde einfach vor die vorhandene (?) Wand eine weitere Rigips-Platte gesetzt sowie der Boden mit Beton (nicht eben, wie man jetzt sieht) ausgegossen. Die Platten will ich jetzt nicht wegreissen, aber abdichten werde ich sie schon. Da steht dann sowieso ein Regal davor, davon wird man nicht mehr viel sehen. Kabelkanäle hab ich heute auch noch weitere geholt, damit ich in dieser Ecke auch wieder Strom bekomme.

Witzig auch die Stories, wenn man sich so unterhält. Mir persönlich wäre das ja voll egal, wenn ich mal ein paar Tage nicht warm duschen könnte, das hab ich auch am Mittwoch gesagt, dass sie da echt keinen Stress machen müssen. Aber es scheint wohl Kunden zu geben, die nicht mal eine Stunde Unterbruch aushalten können. Komische Ansprüche. Sowas fände ich nur bei “gar kein Wasser” kritisch, aber solange noch Trinkwasser kommt, kein Problem. Und mein Hinweis beim Ansetzen der Rohrsäge, dass ich hier auch Gehörschutz rumliegen hätte, wurde mit einem grinsenden “Hä?” quittiert.

Der Warmwassertank war am späten Vormittag vollständig dicht und der PV-Überschuss hat ab dem Mittag dafür gesorgt, dass 11.6 kWh Energie fürs Aufheizen von 21°C auf 45°C draufgegangen sind. Ach ja: die verkackte Eigenzirkulation ist natürlich wieder da (hab leider nicht dran gedacht, die Schwerkraftbremse mit einbauen zu lassen), aber diesmal kann ich selbst das Ventil umstellen, dass das nicht mehr passiert. Mal beobachten, was geschieht, wenn die WP angeklemmt und in Betrieb ist, ob die selbst auch noch ein Ventil hat.

Eckenabriss HWR

Der provisorische Einbautermin für die Wärmepumpe ist auf “nach meinen Ferien” provisorisch fixiert, also ab dem 10.08. Aber ich war ja schon bisher nicht untätig. So eine WP braucht etliche Leitungen. Strom direkt ab dem Schaltschrank im Keller hatte ich schon im September in einer anderen Aktion (Leitungsverkürzung WWe) bis in die Ecke der WP gebracht. Abwasser ist schon da, und die Leitungen für WW und VL/RL der Heizung sind auch da. Aber was noch fehlte: der Kaltwasser-Zulauf. Nach zwei erfolglosen Probebohrungen in die Wand habe ich beschlossen, die Wand nicht weiter zu perforieren, sondern eine andere Lösung zu suchen.

Hier im Bild ist der Zustand vorher: Regale vor der Nische, in der zur Zeit die Waschmaschine steht. Das frisst alles extrem viel Platz. Aber irgendwo da in der Ecke muss ja der Kaltwasseranschluss sein. Was man auch sieht: die vielen (von mir 2020 isolierten) Rohrleitungen, die kreuz und quer durch den Raum laufen. Viele davon verschwinden jetzt ohnehin, aber die, die bleiben, sollen zumindest noch an den Rand des Raumes. Die Überlegung war aber erstmal, wie ich jetzt das Kaltwasser von der Waschmaschinen-Ecke zur Wärmepumpe (rechts, ausserhalb des Bildes) bringe.

Und das einfachste ™ ist natürlich ein Abriss der gesamten Ecke. Zumindest lief es schlussendlich auf diesen hinaus.

Zuerst habe ich mal genauer angeschaut, was da so überall an Leitungen verläuft, und die Decke in der WaMa-Nische aufgemacht. Ich vermute, das war mal ein WC. Alles super pfuschiger Zustand, Elektroleitungen alle Aufputz, oben für Elektro in die Balken gesägt, der Rundum-Spritzschutz war mal dunkelgrün und wurde einfach nur überstrichen, der Boden auch super hässlich. Aber: alles Trockenbau mit Spanplatten, d.h. gut abreissbar 🙂

Nebenbei: wie ich auf die Idee gekommen bin, weiss ich gar nicht, aber es gibt kleinere Waschtrockner. Der derzeitige hatte 8kg Fassungsvermögen, was zwar nett ist, was ich aber seltenst brauche. Irgendwo muss aber eine WaMa im Haus hin und witzigerweise gibt es Geräte mit kleineren Aussenabmessungen, d.h. 70cm hoch und nur 50cm tief, wo dann aber auch ganz gute 5kg Wäsche reingehen. Tja, und so ein Waschtrockner steht jetzt perfekt eingepasst im unteren Bad:

Damit war ein Platzproblem schon mal gelöst, ohne grössere Umbauten, und eine bisher ungenutzte Lücke wurde perfekt gefüllt. Der alte Waschtrockner ging per tutti innerhalb von weniger als 24h über die Schwelle und ich hatte einen Kubikmeter mehr Luft.

Weiter im HWR konnte ich jetzt nach und nach alles abreissen, und bis auf einen dem Hitzschlag zum Opfer gefallenen FEIN Multimaster 500 haben alle Werkzeuge und Körperteile verletzungsfrei mitgemacht. Das kurze Brecheisen vom Hornbach war das perfekte Werkzeug dazu. Sämtliche Balken sind jetzt nagelfrei im Keller eingelagert für zukünftige Projekte.

Zwischendurch war noch Konzert in Flawil, aber die Abrissarbeiten haben allein schon drei volle Tage gedauert. Es war keine einzige Schraube verbaut, alles war genagelt und sehr solide (im Gegensatz zu den Aufbauten).

Nach der Zwangspause wegen kaputtem Multimaster ging es dann weiter: erstmal die aufgeklebte Wandvertäfelung weg, dabei keine Leitungen kaputtmachen. Ausserdem schon mal anfangen, die Decke sauber und ordentlich zu verschliessen. Das war eine ziemliche Puzzle-Arbeit, aber mit der eingerichteten Holzwerkstatt im Keller, Hilfskonstruktionen und passenden Werkzeugen war das nur eine Zeitfrage.

Die Stromführung im Haus ist abenteuerlich. Die dreiphasige Leitung, die immer in der Ecke oben herumfliegt, versorgt auf einer Phase den Geschirrspüler/Quooker, auf der zweiten die Steckdose in der Küchenecke und die dritte Phase ist unbelegt bzw. da hängt jetzt die Steckdose dran. Die Leitung kommt vom Schaltkasten im OG und wurde einfach Aufputz im HWR verlegt, nach ein paar Löchern in der Wand vorher.

Aber erstmal setze ich unten noch eine weitere Dose, damit die Leitungsverlegung in den Keller noch etwas besser wird. Hinter der Wand ist die Nische in der Küche:

Jetzt habe ich da in der Ecke unten also noch einen zweiten Anschluss, der direkt aus dem Keller kommt. Und genau in der Dose unten könnte man auch noch weitere Drähte bis in den Keller ziehen, um eine E-Auto-Ladestation aussen ans Haus zu bauen. Vielleicht kriegen wir ja mal dynamische Stromtarife, damit sich so eine Rollbatterie für mich lohnt.

Nach dem Wiederverschliessen der Wand kommen jede Menge kosmetische (also eher additive statt subtraktive) Arbeiten, Verputzen, Schleifen, Streichen. Das macht viel Spass, weil man hinterher direkt sieht, was man geschafft hat.

Was ich mir jetzt noch überlegen müsste: wie ich den Boden in der Ecke gestalten will. Die Nische war mit einem Holzaufbau auf den originalen Betonboden gestellt, wobei dessen enorme Schiefe dabei ausgeglichen wurde, etwa 3cm Höhenunterschied auf 1m Breite. Die beste Lösung wird wohl sein, da das Bodenniveau mit Beton anzugleichen, dann hat der HWR auf voller Breite eben eine Stufe (bzw. die habe ich schon mit einer Rampe befahrbar gemacht). Aber erstmal ist jetzt der Weg frei für die Leitungsverlegung, wobei ich die Elektrik schon mit Kabelkanal ordentlich verlegt habe. Alles kann oben in der Raumecke verlaufen und wenn ich Lust habe, kann ich das auch noch hübsch verkleiden und streichen (natürlich kommen da auch Netzwerkkabel und ein Leerrohr rein).

Der anfallende Dreck war enorm, überall ist eine dicke Staubschicht drauf und ich hab auch gern mit Gehörschutz, Schutzbrille und FFP2 gearbeitet. Zum Glück hab ich die Kühletage weiter oben, bei dem Wetter wüsste ich sonst gar nicht, wo ich hin sollte. Der Bastelkeller ist inzwischen aber schön ausgetrocknet, Luftfeuchte um die 45% und 23°C, der wäre noch eine Option, aber ist voller Späne 🙂

Entsorgung nach Zerkleinerung: via normale Kehrichtabfuhr, es sind halt einfach ein paar mehr Säcke gewesen.

Wärmemengenzähler fertig

Da ich ja schon zwei separate Wasserzähler habe, deren Durchfluss ich auslese (einen für warm, einen für kalt), hab ich mir jetzt noch in Vorbereitung für die Wärmepumpe überlegt, das direkt zu einem Wärmemengenzähler aufzurüsten. Von der Verlustmessung an der Warmwasserleitung hatte ich eh noch einen ESP8266 mit zwei Temperatursensoren rumliegen, also hab ich zu dem noch einen Impulszähler mit Pullup-Widerstand hinzugefügt. Die Temperatursensoren kommen an den Vor- und Rücklauf der Heizung und über Durchfluss plus Temperaturdifferenz sollte sich die ins Heizsystem eingebrachte Wärme berechnen lassen. Den Energieverbrauch der Wärmepumpe messe ich ohnehin, da bin ich dann für die Berechnung der Jahresarbeitszahl nicht auf irgendwelche komischen und/oder nicht auslesbaren Daten der WP angewiesen. Und: neue Live-Daten im Grafana 🙂

Ich hoffe, das mit der Anzahl Impulse haut so hin. Bei 300l/h Volumenstrom (das macht die Gasheizung jetzt in etwa) sind das 5l/min, also 20 Impulse pro Minute = alle drei Sekunden ein Impuls, und das Dreifache davon sollte auch noch gehen, falls der Volumenstrom viel höher sein sollte.

Leitungsverkürzung WWe

Beim Einbau des WW-Heizstabes hatte ich eine abenteuerlich 42m lange Elektroleitung vom Schaltschrank im Keller bis zum Heizstab verlegt, einmal bis auf den Dachboden rauf und dann wieder bis ganz runter in den HWR. Da ich jetzt sowieso den Küchenboden offen habe, dachte ich mir jetzt doch, dass ich ja im Zuge der Ahnenforschung direkt auch ein weiteres Leerrohr vom Keller in den HWR verlegen könnte.

Also los. Schubladen ausgebaut und in der Ecke mal die Abdeckung abgenommen (da ist ein Kubikmeter ungenutzter Leerraum dahinter). Rechts unten noch mit der Lochkreissäge einen Zugang geschaffen, damit hatte ich jetzt quasi Sedrun und Faido und konnte mit einem Doppelmeter, Kupferdraht und Tape nach und nach das Leerrohr durchziehen.

Damit hab ich die elektrische Leitungslänge vom Keller in den HWR um 30m verkürzt und die Leitungsverluste verringert 🙂 Das Leerrohr geht recht genau entlang der Gasleitung, am Ende hab ich es im Keller sogar mit Kabelbindern an derselben befestigt. Was länger gedauert hat, war, die 42m Leitung überall im Haus wieder heraus- und durchzuziehen. Die Leitung ins Leerrohr zu schieben ging mit ordentlich Silikonspray im Leerrohr sogar bergauf problemlos.

Von der Abzweigdose im HWR dann noch unter der Tür durch zum geplanten Standort der Wärmepumpe zu kommen, ist recht einfach. Den Betonboden kann ich aufmeisseln, ein Leerrohr reinlegen und das wieder zubetonieren. Eigentlich ist das auch gar nicht so wichtig, aber die WP an eine separate Sicherung im Keller anzuschliessen wäre schon ganz nett. Die Leistungsaufnahme wird dann ja sowieso auch einzeln gemessen.

Küchenarchäologie

Spoilerfoto hinterher 🙂

Eigentlich seit Anfang an, aber seit einer Weile zunehmend, gibt es so Dellen im Küchenfussboden, hauptsächlich dort, wo man drüberläuft. Bei so alten Häusern weiss man ja nie, was drunter ist. Ich neige ja aber auch dazu, aus Neugier Dinge aufzumachen, also hab ich das auch hier gemacht 🙂 Vorher habe ich natürlich Albert Junod befragt, wie’s allenfalls mit einer Bodenheizung aussähe, und nachdem ich ihm die 3cm abzutragenden Lagen an der Ecke gezeigt habe, meinte er “ja”.

Siehe da, unter den mehreren Lagen Bodenbelag liegen noch die alten Fliesen. Da das drei verschiedene Materialien sind, insbesondere mit Mörtel dazwischen, entscheide ich mich frühmorgens kurz nach der Öffnung beim Sirnacher Hornbach spontan für eine Makita-Flex, zusätzlich zum Brecheisen und Sägeblättern für den Multimaster.

Gratisparkplätze beim Hornbach in Sirnach. Wenn man mit dem Velo kommt 🙂

Danach ging’s an der Ecke direkt weiter mit dem Aufsägen, erstmal entlang der Linien im Linoleum Ausschnitte gesägt, möglichst nicht die Fliesen zersägt und dann liessen sich diese mehrschichtigen Platten mit dem Brecheisen (geniale Erfindung) super raushebeln.

Ab der Mitte der Küche wurde der Unterboden morsch und bröselig — genau das, was sich beim Drüberlaufen auch so anfühlt. Die Flex hat schönen Rauch produziert, erst vom Linoleum, dann Mörtelstaub, dann nochmal Linoleum und je länger ich sie dann auf die Spanplatte gehalten habe, umso dichter wurde der Holzrauch. Die Nachbarn berichteten, dass es mal vorn und mal hinten aus dem Haus geraucht hätte.

Die grossen Bereiche abzutragen war kein Problem, der Zeitfresser waren die Ränder und dort das saubere Abtrennen (genau wie beim Streichen von Wänden). Als ich Albert mittags nochmal gesehen hab, hab ich ihn gleich gefragt, ob sie mir dann später die jetzt hinterm Haus liegenden Bodenplatten mit entsorgen würden (wenn sie eh eine Heizung einbauen) — Dienstag ist in Rossrüti aber Kehrichttag und er hat gleich seine Monteure per Zuruf beauftragt, die Platten in den schon zur Abholung bereitstehenden Container zu verfrachten. Sehr cool 🙂

Am Nachmittag waren auch die meisten Teile draussen, ein paar Platten gab’s noch, die konnte ich direkt der Kehrichtabfuhr hinlegen, hab sie abgepasst, ihnen noch zwei Marken draufgeklebt und schon ist alles entsorgt.

Nach dem Putzen ist der Boden erstmal brauchbar, d.h. ich habe da keinen Stress, jetzt sofort neuen Belag aufbringen zu lassen. Wenn ich da mal noch an einigen Stellen mit der Schleifmaschine drangehe, wird der sogar noch richtig schön 🙂 Epilog: das ganze Erdgeschoss von einer Staubschicht befreien 😉

Für den Ersatz der Gasheizung durch eine Wärmepumpe gibt’s jetzt auch ein Lösungskonzept und irgendwann eine Offerte. Diese Wintersaison wird wohl noch CH4 verbrannt, danach gibt’s eine Hack-Lösung mit einer alpha innotec BWP 401.