Nach 2x12h Arbeit ist die Wärmepumpe jetzt auch elektrisch ordnungsgemäss angeschlossen. Ausserdem sind die Wände gestrichen, hier der Zustand vorher und nachher:


Nach der Wandfarbe kam der aufwendige Teil, weil ich mich dazu entschlossen hatte, neue Leitungen durch vorhandene Leerrohre bis in den Keller zu ziehen. Das hat den ganzen Samstag gedauert, aber am Ende sind jetzt alle acht Adern vom Keller-Schaltschrank bis zum neuen Anschlusskasten (in dem sich schon Elektronik nicht von mir befindet) durchgängig bestrombar und auch schon aufgeschaltet. Wegen eines Denkfehlers hab ich jetzt noch eine blaue N-Leitung übrig, statt derer ich die dritte Phase auch noch aus dem Keller hätte holen können. Aber die wird vorerst gar nicht gebraucht. An L1 kommt die Wärmepumpe mit allen Anbauteilen inkl. 2kW-Heizstab, an L2 erstmal nur eine einzelne Steckdose. Der Puffer-Heizstab kann zwar 6kW im Drehstrombetrieb, aber die WP kann den dann nicht schalten, die lässt nur 2kW maximal dafür zu und braucht selbst maximal 1kW, so dass die Anschlussleistung an dieser einen Phase ausreichen sollte.



Ich hatte sogar noch einzelne Schaltschrank-Sicherungen und Reihenklemmen herumliegen, so dass ich den neuen Schaltkasten teilweise bestücken konnte. Mit Kabelkanälen drumherum sieht das auch gar nicht mal so schlecht aus. Hier ein Zwischenstand, alles noch stromlos: die drei pinken Drähte für die drei Phasen vom WW-Heizstab, eine Sicherung habe ich wieder rausgenommen, die restlichen Drähte sind inzwischen gekürzt und eingebaut, unten rechts der Sonoff, der die Leistung der WP misst.

Laut Anleitung hat die WP zwei externe Eingänge, deren Funktion einstellbar ist und die man dann nur schliessen/öffnen muss, um eine Aktion auszulösen. Da gibt es z.B. die EVU-Sperre (also dass der Energieversorger die WP abschalten kann) oder dass man als “Smart-Grid-Funktion” die WP mit höherer Zieltemperatur laufen lassen kann. Damit lässt sich doch was anfangen, vielleicht bekommt der Raspi doch wieder was zu tun. Insgesamt nach dem Aufräumen sieht es jetzt so aus:


Morgen gibt’s voraussichtlich 150mm-Löcher in die Wand und ansonsten fehlen auch noch elektrische Baugruppen, die noch nicht angekommen sind. Eine lange Einkaufsliste von Kleinteilen aus dem Hornbach hab ich auch schon wieder, ausserdem muss ich Waschbecken und Arbeitsplatten anschauen gehen.
Ein beabsichtigter Effekt der Aufstellung des Tanks: die Leitung zur Warmwasserentnahme ist deutlich kürzer, es braucht nur 1.5l Durchlauf, bis warmes Wasser kommt, vorher waren das 2.5l.