Zufallsentdeckung SBB-Uhr

Bei der Fahrt nach San Francisco hatte ich nichtsahnend diese Bahnhofsuhr entdeckt. Heute stellt sich raus, dass dort das Schweizer Generalkonsulat ist und dass dort auch ein Büro von swissnex wäre, in dem ich bei Bedarf arbeiten könnte. Also ist die Uhr da gar nicht sooo falsch.

Die gestrige Veranstaltung zum Thema Hyperloop hatte ich ziemlich ähnlich schon am Start Summit 2016 in St. Gallen gesehen.

Abflug ZRH-CPH-SFO

20170810 08:45 Zürich-Kloten

Nach einer erstmaligen Autofahrt zum Flughafen, auf der ich ganz neue Wege jenseits meiner Velorouten gesehen habe, ging der Check-In schnell. Der Radkarton mit 28kg wurde nicht mal gewogen, die Ortliebtaschen im genialen Landi-Laubsack hatten 14kg und damit in Summe natürlich die geplanten 42kg 🙂
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Glatt am Morgen

Der gleiche Veloweg wie sonst auch ins Büro, heute wegen der vergangenen Regenfälle nicht mit Eis, sondern mit streckenweise gesperrter Glatt. Zuerst habe ich dem Verbotsschild Folge geleistet und dann habe ich von der anderen Seite nachgeschaut, ob das wegen des Wasserstands gesperrt ist. Ja und dann bin ich halt zweimal zum Spass durchgefahren, hab ja massiv mehr Bodenfreiheit als mit dem Normalvelo. Nur die Hacken waren im Wasser 🙂



Free-Floating E-Bike-Sharing

Tolle Anglizismen im Betreff: es geht um ein Verleihsystem für schnelle Elektroräder (mit Kennzeichen, Helm- und Versicherungspflicht), das keine fixen Stationen hat, in Zürich, betrieben von der Mobiliar. Die Velos haben GPS und Mobilfunk, können jederzeit geortet werden und sind damit eben überall in Selbstbedienung ausleihbar, wenn sie nicht grad jemand anders hat. Unter diesem Link (smide.ch) soll das System ab nächster Woche Donnerstag laufen, in Zürich mit 200 verfügbaren Rädern.
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Ungeplante Umsteigepause

Nach dem kurzen Flug von Zürich nach Warschau hatte ich dort vier Stunden Umsteigezeit und bin direkt in die Polonez Business Lounge gegangen. Dort konnte ich zwar mit einem Premium-Economy-Ticket nicht rein, aber nach Bezahlung ging’s doch. Die 30 Fr. für die Lounge hätte ich sonst woanders am Flughafen für Essen ausgegeben und in der Lounge war’s gratis.

Warschau, kurz vorm Einsteigen. Die Frisur hält.
Warschau, kurz vorm Einsteigen. Die Frisur hält.

Das Boarding war mit Priority und die Premium-Economy ist ihr Geld wert. Es gibt zwar keinen ganz flachen Liegesitz, aber doch einige Positionen, in denen es sich schlafend aushalten lässt. In der Kabine sind 21 Premium-Sitze (2-3-2, drei Reihen), wo ansonsten etwa 36 Normal-Eco-Sitze Platz hätten. Das Entertainment ist mau, aber wenn ich schlafen kann, brauche ich das auch nicht. Das Essen kam direkt aus der Business-Class und war dementsprechend gut. Am coolsten sind die Dreamliner-Fenster, die sich stufenlos verdunkeln lassen. Internet gab’s nicht, sonst hätte ich mal wieder eine ssh-Verbindung via Satellit aufgebaut wie 2012 auf dem Flug nach Australien mit Emirates. Schöne Latenzzeit für eine interaktive vim-Session 🙂

Ein Backroller in der LOT Premium Economy.
Ein Backroller in der LOT Premium Economy.

In Chicago ging’s überraschend schnell und freundlich durch die Immigration, dann eine lange Wartezeit auf das Gepäck und zack, schon hatte ich das Gepäck wieder zum Weiterflug abgegeben, hab das Terminal gewechselt und hatte etwa 300 Leute an der erneuten Sicherheitskontrolle vor mir. Keine Chance, hab mich direkt umbuchen lassen auf morgen früh.

Landeanflug auf Chicago O'Hare (ORD). Hier ist Rolls Royce sinnvoll.
Landeanflug auf Chicago O’Hare (ORD). Hier ist Rolls Royce sinnvoll.

Also ein Hotel gesucht, gebucht, mit dem Shuttle fahren lassen, einen Geocache um die Ecke gesucht und gefunden und morgen geht’s weiter. Temperature and Humidity in the Hundreds wird wohl fast zutreffen die nächsten Tage. Dafür ansonsten überall klimatisiert.

Neue Velokuschelecke

Mit dem neuen Fahrplan hat sich einiges verändert, aber wesentlich ist eigentlich für mich nur, dass ich jetzt nicht mehr mit dem ICN um 08:10 fahre und dort im hintersten (Steuer)Wagen sitze, sondern im IR um 08:08 und da irgendwo in der Mitte mit Velo meinen Platz beziehe. Der zusätzliche Schnellzug von St. Gallen nach Zürich, der nicht in Wil hält und der mit IC2000 (Doppelstock) gefahren wird, hat offensichtlich gefühlt den Effekt, Passagiere von meiner Strecke abzuziehen. Da will ich mal nicht meckern.

20151215-velo-kuschelecke
Neue Velo-Kuschelecke in alten Wagen.

Nachmittags/Abends geht’s dann mit dem Velo (in die falsche Richtung) zum HB und dort ganz in den Keller zum Bahnhof Löwenstrasse, wo IR oder ICN fahren, zu denselben Zeiten wie bisher. Fahrplanwechsel geglückt, würd ich sagen. Den unterirdischen Bahnhof hatte ich schon vor anderthalb Jahren zur Eröffnung getestet.

Thun

Das Mobiliar-Forum in Thun ist doch ganz interessant. Schöne Gegend inklusive, in Thun war ich vorher auch noch nicht länger. Da lohnt sich dann wohl doch mal eine Velotour. 4.5h Zugfahrt pro Tag ist aber doch eine recht grosse Hausnummer, das geht mal im Ausnahmefall, aber sicher nicht ständig, egal ob mit GA oder nicht.

Dutti-Schwimmen

Zu Ehren des Migros-Gründers Gottlieb Duttweiler fand am Montag das zweite Dutti-Schwimmen statt. Der Legende nach ist er damals zu einem Termin auf dem Zürisee zu einem Boot geschwommen, und zwar mit Strohhut:

Gottlieb Duttweiler mit Strohhut
Gottlieb Duttweiler mit Strohhut

Heutzutage wurden seltsame und hässliche orange Plastikhüte verteilt, immerhin wasserfest. Mir hat der Hut natürlich nicht gepasst, also hab ich meinen eigenen weissen Hut genommen. Das Schwimmen war dann vom Dynamo (Mattensteg) bis zur Flussbadi Oberer Letten (vor dem Flusskraftwerk) ein gemächliches Treiben mit der Strömung.

Nicht alle Teilnehmer sind auf dem Foto.
Nicht alle Teilnehmer sind auf dem Foto.
Schwimmer beim Zieleinlauf
Schwimmer beim Zieleinlauf

Die Wassertemperatur war ungefähr gleich wie die Lufttemperatur, immerhin ohne Regen. Schon praktisch, so ein gratis schwimmbarer Fluss direkt neben dem Büroturm.

Konferenz/Aalborg: Tag 2

Der zweite Tag fing gleich wieder mit einem fast schon historisch zu nennenden Vortrag an, der sich um die interaktiven Grafikfähigkeiten von R drehte. Sehr interessant, was da alles gelaufen ist und wie was zusammenhängt.

Ansonsten war auch der Vortrag von Matt Dowle zu Fast, stable and scalable true radix sorting sehr interessant, vor allem (mal wieder) die Performance-Gewinne im data.table-Package, die aber dann (zum Beispiel beim Sortieren) auch Eingang in base R finden.

Um 18 Uhr ging’s dann für fast die gesamte Mannschaft in acht Reisebussen etwa 25km gen Süden in den Rebild Bakker, eine Art Naturpark, wo dann das Konferenzessen stattfand. Erst gab’s noch eine kleine Wanderung durch den Wald, wo wir (zum Spass) von so urtümlichen Strolchen überfallen wurden, aber irgendwie war von den vielen Data Scientists da niemand so richtig zu begeistern. Die hätten lieber ein paar Datenwürfel zum Spielen mitgebracht.

Nach dem Konferenzessen war ich dann noch im menschenleeren Park unterwegs zum Geocachen, was sich ja nun wirklich als Verdauungsspaziergang anbot, bevor nach 22 Uhr die Rückfahrt startete. Das gab dann wider Erwarten doch reichlich Höhenmeter. Nach Rückankunft in Aalborg war es immer noch hell.

Schon fast historischer Vortrag, bis zurück in die 1990er.
Schon fast historischer Vortrag, bis zurück in die 1990er.
Völkerwanderung 1.
Völkerwanderung 1.
Völkerwanderung 2.
Völkerwanderung 2.
Unberührter Tischaufbau unterm Zelt.
Unberührter Tischaufbau unterm Zelt.
Lagerfeuer.
Lagerfeuer.
Munitionsdose = Geocache.
Munitionsdose = Geocache.
23 Uhr noch Tageslicht.
23 Uhr noch Tageslicht.