Bildergalerie Kalifornien

Die Bildergalerie ändert (sich) noch…

Reisevorbereitungen und Reisenachbereitungen:

Swisscom-Outpost in Palo Alto:

San Francisco:

Bay Trail:

Eichhörnchen:

Stanford:

ÖV:

Unterkunft:

Tag +/-0: wieder daheim

Laubsack, Velokarton, Handgepäck.

Beide Flüge waren ereignislos, gutes Essen und Schlaf im flachen Bett beim ersten Flug, ein kurzer Besuch in der SAS-Lounge in Kopenhagen mit dem ersten Kaffee seit 10.August und dann weiter in der dünn besetzten (8/36) Swiss-Business mit Chocolat-Frey-Schoggitäfelchen bis nach Zürich. Ich hatte Westwind bestellt, daher gab’s einen au[f|s]gezeichneten Anflug von Osten und dementsprechend eine wunderschöne Panoramakurve nordwestlich von Wil mit Alpsteinblick. Ich denk schon mit bei der Platzwahl, wenn ich 3A auswähle 🙂

Das Gepäck kam nicht zügig, aber zuverlässig gleichzeitig auf Band 15 und 16 an. Die Mondaine meinte 17:12 — das ist zu Fuss bequem zu schaffen bis zum Zug um 17:21, aber mit Gepäck auf dem Rollwagen und zweimal Liftfahren? Es ging gut, im Lift hab ich in der App das Zugsbillett gelöst (zum Glück SwissPass-Login schon vorher umgestellt und Passwort gewusst) und zehn Sekunden später kam der Zug.

Im Zug konnte ich das Mobility-Auto buchen, nur dummerweise war ich diesmal am anderen Ende des Zugs eingestiegen — und Wil hat am Bahnhof keine Gepäckwagen, auch wenn es dafür vorgesehene aufgemalte Bodenmarkierungen gibt. Also hab ich alles etappenweise ans andere Ende des Perrons geschleppt und es mit dem Auto heimverfrachtet. Dann das gelbe Postrad eingesackt, das Auto wieder abgestellt und Milch holen gefahren. Wieder merkwürdig zu fahren, wenn man in der Querachse eine um 90° gedrehte Körperhaltung hat, aber es gab 5km leichten Regen, herrlich 😀

Tag -21: Berkeley

Meine dienstlichen Termine für diese Woche waren alle beendet, nächste Woche geht’s weiter mit Brunch in San Francisco am Montagmorgen. Also eine 100km-Nachdenkrunde, was sonst. Gestern auf der Abendrunde wurde ich bei der Ausfahrt aus dem Facebook-Campus von einer Wachperson mit good night verabschiedet. Der Facebook-Neubau, der sich am Ufer entlangzieht, ist im Erdgeschoss komplett eine Parkgarage, vermutlich kann man mit dem Auto direkt an seinen oben drüber befindlichen Arbeitsplatz fahren, insofern man einen fixen Platz hat.

Nach Berkeley wollte ich sowieso noch, hatte mir aber noch keine Strecke zurechtgeschnitzt, ausserdem nicht beide Richtungen. Da die Brücken über die Bay nicht alle für mich (erlaubt) befahrbar sind, war die Routenoption über die Dumbarton Bridge und dann den Bay Trail entlang nach Norden. Abfahrt war 09:35 Uhr, die Sonne sollte sich noch bis am Mittag Zeit lassen, sich durch die Wolken zu fräsen.

Die Gegensätze hier sind schon enorm gross, einerseits extrem gestaltete und gepflegte reiche Quartiere, gleich eine Meile weiter heruntergekommene dreckige Gegenden mit Bettlern und Obdachlosen, dann wieder Industriegebiete, später Villen mit Bayzugang und dann die üblichen Downtown-Shopping-Strips, ergänzt mit riesigen Malls.

Die Freiverkabelung hier ist sensationell flächendeckend. Sowas gibt’s daheim nur an Bahnhöfen auf den Gleisfeldern, z.B. hier in Chur.

Freie Verdrahtung.

Man müsste einen Geruchssensor mit hoher zeitlicher Auflösung erfinden, der auf den Geruch von gerauchtem Gras anspricht, dann könnte man gut die Grasrauchquote an verschiedenen Orten und zu verschiedenen Zeiten auf einer Karte darstellen. Sowas könnte doch eigentlich in die Ford-Mietvelos eingebaut werden:

Ford-Mietvelos, Oakland.

Die Steigungen und Gefälle von Oakland bis nach Berkeley waren enorm. Von +10% bis -15% war alles dabei, aber meist nur kurzzeitig. In Berkeley bin ich auf dem Campus etwas herumgefahren, Studenten waren auch zahlreich vorhanden. Mein Ticket für den 14.09. hab ich auch abgeholt, es spricht der Konservative Ben Shapiro. Wenn man schon mal hier ist, kann man sich ja am symbolträchtigen Ort für Free Speech mal mit Politik beschäftigen. Da Metallica öfter mal in Berkeley ihre Songs geschrieben haben (Ulrich/Hetfield), erklärt sich vielleicht auch das 1982 erschienene Lied Free Speech for the Dumb mit dieser Vorgeschichte. Im Januar 2013 war ich ja auch in Wattwil bei der SVP zwecks Meinungsbildung über kontroverse Personen aus erster Hand.

Da ich auf dem Campus nichts weiter geplant hatte, bin ich Richtung Fährterminal Oakland gerollt am Jack London Square. Laut Plan sollte die Fähre 17:05 fahren. Als ich um kurz nach vier dort so unschlüssig herumstand, legte eine Fähre an. Kurz danach folgte ein boarding call “San Francisco Ferry Terminal, final call”. Nanu, mein Ziel, aber nicht auf dem Plan? Meine Nachfrage wurde positiv beschieden, also bin ich spontan an Bord gegangen. Und: ich war der Einzige! Es gab 42 Velostellplätze. Der Ticketkauf ging an Bord und mir wurde gesagt, dass das eine nicht geplante Fahrt sei, weil sie irgendwas ergänzen mussten. Egal, ich fand’s sehr gut so 😀

Nach vielen Fährfotos bin ich in SF gemütlich direkt zum Zug gefahren, hab den Schnellzug erwischt und war nach 40 Minuten wieder in Palo Alto. Der Zug war diesmal aber deutlich voller. Nur: wenn das ein Pendlerzug ist (17:16 Abfahrt), ist er überdimensioniert. Die Masse an Leuten in den sechs Doppelstockwagen hätte in Zürich locker in einer RE450-Garnitur der S-Bahn Platz gehabt. Nur daheim halt ohne Veloselbstverlad.

Stats: 100km, 350 Höhenmeter, einmal McD, einmal Starbucks, dort wieder inkognito:

Ich war wieder inkognito unterwegs.

Aufgefallenes Schild 1:

Interessante Schilder für den Fall der Fälle.

Aufgefallenes (Kontroll)Schild 2 (Informatik-Insider):

Eins der besten Kontrollschilder für einen Informatiker.

Tag 20: Start ins verlängerte Wochenende

Bei der gestrigen Heimfahrt bei 43°C war das Gute, dass sonst kaum jemand draussen war. Das lange Oberteil hab ich vorher in Wasser getränkt und angezogen, nach 3km war es trocken, also hab ich noch eine Trinkflasche Kühlwasser draufgeschüttet. Kühlt exzellent, braucht halt recht viel Wasser.
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Tag 14: Computer History Museum

Vor einer kleinen 30km-Feierabendrunde an Tag 13, bei der ich gesehen habe, dass das Stanford-Solarteam immer noch packt, war ansonsten pausieren angesagt und Sonnenvermeidung. Ich bin zwar bisher sonnenbrandfrei durchgekommen, aber die Strahlung um die Mittagszeit ist schon ordentlich.

Heute kam das Computer History Museum an die Reihe, wobei ich auf dem (Um)Weg dorthin mal wieder schöne Velorouten gefunden habe. Bei Eintrittspreisen wird scheint’s keine Sales Tax aufgeschlagen wie sonst in den Läden.

Das Computer History Museum.

Die Computer History fing bei uralten, aber schon ziemlich ausgefeilten Rechenmaschinen der alten Griechen an, irgendwann ging’s in die Neuzeit über, Treiber war häufig das Militär, IBM hat dann auch konsequent immer an beide Seiten Rechenmaschinen verkauft. Das sieht man gut am Aufkleber hier:

Jetzt müsste man Operateur sein.

Zum Gründergeist und der Wertschätzung des einzelnen Mitarbeitenden steht hier zwar, dass das heutige Silicon-Valley-Startups übernehmen, aber bei den Grosskonzernen mit ihren vielen Managementebenen und brutalem Konkurrenzdenken sieht das dann doch anders aus.

HP-Spirit

Kurz danach folgte das beste Exponat der ganzen Ausstellung, und ich war nicht drauf vorbereitet. Das Winnebiko II, ein windgeschützter Langlieger mit 180kg Gesamtmasse (inkl. Fahrer) und Solar-Batterie-Anhänger, Reisegeschwindigkeit 24-27km/h.

Ich hab erst das Schild gesehen und dann…
…das riesige Exponat!

CB-Funk ist drin, jede Menge Stromversorgungen, ein ausgefeiltes System, um beim Fahren tippen zu können, natürlich alles an Campingzeugs, was man so braucht. Ich vermute, ich hab im Smartphone und sogar im Forumslader heutzutage mehr Rechenleistung auf viel kleinerem Raum und mit viel weniger Stromverbrauch.

Sehr gute Idee, das so zu machen.

Zu autonomen Fahrzeugen gab’s eine Sonderausstellung, die aber eigentlich nur aus dem inzwischen ausgemusterten Waymo-Firefly-Auto besteht. Würd mich trotzdem interessieren, wie so ein Vehikel mit im Kreis fahrenden Massen von Velofahrern klarkommt. Wenn’s einfach stehenbleibt, auch gut.

Ein Waymo-Glühwürmchen, inzwischen nicht mehr unterwegs.

Das Café im Computer History Museum kam mir sehr gelegen. Allerdings kam es jetzt schon zum wiederholten Mal vor, dass meine Kreditkarte kontaktlos gelesen wurde und ich dann noch einen ausgedruckten Beleg unterschreiben musste. Wie doof ist das denn? Kontaktloses Bezahlen wurde doch genau dafür erfunden, dass man Kleinbeträge ohne PIN und Unterschrift bezahlt und damit die Zeit für den Bezahlvorgang deutlich verkürzt. Aber wenn ich mir anschaue, mit welcher Seelenruhe die Kassierer im Safeway alles scannen, dann derselbe Kassierer noch dem Kunden alles in Tüten verpackt und dann erst bezahlt wird, ist das auch nicht besonders pronto.

Zum Einzelhandelsthema gab’s ja diese Woche auch was Interessantes, nämlich dass Amazon Whole Foods übernommen hat. Letzteres ist so eine Art Bio-Alnatura-Premium-Laden (mit sehr guten Banane-Nuss-Muffins). Erstmal will Amazon jetzt die Preise dort massiv senken, weil sich hier ein Konkurrenzkampf mit Google/Walmart ergibt. Es gibt auch schon Befürchtungen, dass es dann Surge Pricing gibt, dass also z.B. Fertigessen über die Mittagszeit teurer werden oder Bier am Freitagabend — das ist ja ganz einfach abzuleiten, wann am meisten gekauft wird und das ist noch nicht mal personalisiert. Darüber regen sich die Leute auf, aber dass sie ansonsten ihr gesamtes Einkaufsverhalten preisgeben, interessiert vermutlich keinen.

Dass man Muffins warm mit Butter serviert, hat hier auch noch keiner gehört. Banausen 🙂

Nach dem Museum führte mich der Rückweg nördlich an die Bay, dann dem Bayshore Trail entlang und irgendwann in einem grossen Bogen wieder heim.

Rückweg auf dem Bay Trail (hinten die Dumbarton Bridge).

Tag 11: Shadow Driving

Tag 10 bestand im Wesentlichen aus einem Networking-BBQ und den Vorbereitungen dazu. Die LED-Beleuchtung im Hinterhof funktionierte nur zur Hälfte (defekter Controller), aber das konnte ich heute beheben, man kann ja zwei LED-Strings an einen einzigen Controller hängen.

Eigenbau-Fleischspiesse.
Fahrenheit vs. Celsius.

Tag 11 (=heute) gab viel Lesestoff, unter anderem einen sehr detaillierten Artikel dazu, wie bei Waymo die autonomen Fahrzeuge lernen (The Atlantic). Der Grossteil passiert nämlich als Simulation, in der extrem viele Szenarien in sehr kurzer Zeit durchgespielt werden können. Wenn man auf den echten Strassen testen würde, wäre das extrem aufwendig und man hätte viel zu wenige kritische Situationen zwischen den 99% der Strecken, die problemlos funktionieren. 200 Meilen auf dem Highway sind meist relativ ereignislos.

Level-5-Autonomie (vollständig selbstfahrend) wird meist durch Shadow Driving versucht zu erreichen, also so, dass die Fahrer derzeit zwar selbst fahren, aber im Hintergrund alle Elektronik, Sensoren und Rechner mitlaufen, aufzeichnen und aus Gefahrensituationen lernen, ohne einzugreifen (auch wenn es möglich wäre). Dafür gibt’s dann hier reichlich zum Lesen. Ich fahr aber lieber ohne Schatten.

Der Stanford-Campus ist mir jetzt schon recht geläufig, zumindest weiss ich eigentlich immer, wie ich am schnellsten wieder rauskomme.

Stanford-Campus morgens.
Shadow Driving 🙂

Hier nochmal der Facebook-Campus, morgens, es ist wirklich keine schöne Gegend da. Geradeaus der Facebook-Daumen, rechts fährt grad einer der Facebook-Shuttle-Busse weg. Aber wenn man das in eine 25km-Runde einbaut und im Büro sogar duschen kann, alles kein Problem. In Menlo Park bin ich langsam durch einen Park gerollt (ohne Tretbewegungen), mir kam jemand entgegen und meinte “sleeping or driving?“. Ich konnte mir ein Lachen nicht verkneifen und meinte both.

Der hässlichste Campus im Silicon Valley: der von Facebook. Rechts ein Bus, der die Mitarbeiter rankarrt. Absolutes Niemandsland da.

Nach dem Resteessen war der Tag auch schon wieder rum und es stand die Besichtigung des jetzt frisch lackierten Stanford-Solarautos an, Projektname Sundae. Das gibt beim Anschauen genau das gleiche Gebastelgefühl wie SER-2 🙂

Tag 8: HOV, Carpooling und Cruise

Na toll, erst krieg ich keine Karte für die Aufzeichnung von The Big Bang Theory und dann krieg ich von der partiellen Sonnenfinsternis nichts mit. Ich hab wegen einer Nachdenkrunde vorm Bürohocken noch Geocaches auf dem Stanford-Campus besucht und mich gefreut, dass es auch 10:30 Uhr noch nicht so richtig sonnig war. Ja gut, da wäre ja die Sonnenfinsternis gewesen 🙂

Legislative Anpassung/Lösung für ein Pendlerproblem.

Aber zurück zu den autonomen Fahrzeugen und einem anderen Aspekt, nämlich dem gesetzgeberischen. Dass man selbst zu fahrende Privatfahrzeuge ja einfach verbieten könnte, hatte ich schon mal bemerkt. Die Leute würden sich dann halt entsprechend anpassen, wenn die Alternativen gut genug sind. Eine Änderung für zugestaute Autobahnen, die eigentlich in die richtige Richtung geht, sind auch hierzulande Spuren für Fahrzeuge, die mit mehr als einer Person (=mindestens zwei, High Occupancy Vehicle) besetzt sind. Da der Zeitverlust im Stau recht drastisch sein kann, kann man einfach mehrere Leute in ein Auto setzen und dann die linke Spur benutzen, die für andere Fahrzeuge gesperrt ist. Aufbauend auf dieser gesetzgeberischen Verordnung entwickeln sich dann Dienste wie sameride.com, die eigentlich nur das technikbasiert umsetzen, was früher Fahrgemeinschaft hiess. Aber da Autofahren halt zu billig ist und viele Leute auch die verstandene Zeit im Stau nicht einrechnen, ist die Quote beim Carpooling schon ewig rückläufig. Solche HOV-Lanes gibt’s weltweit und sie funktionieren auch weltweit, das hatte ich schon 2010/2011 in Trondheim gesehen.

Jetzt der Brückenschlag zu autonomen Fahrzeugen: die werden immer so beworben, dass ja genau das Carpooling damit viel einfacher wäre. Ich befürchte allerdings eher, dass die verlorene Zeit von Einzel-Passagieren damit zu nutzbarer Zeit umgewandelt wird — wenn ich nicht selber fahren muss, kann ich ja in der Zeit arbeiten, Emails schreiben, Zeitung lesen, den Einkauf online erledigen, etc. und zwar mit voller Konzentration. Die Folge: wozu soll ich mein Fahrzeug mit jemandem teilen, wenn ich es mir auch leisten kann, allein unterwegs zu sein? Wenn die Leute ihre Komfortzone haben wollen, wird es ihnen egal sein, wieviele Ressourcen dazu notwendig sind. Und zack, werden aus Autobahnen ausgelagerte Büro-Arbeitsplätze. Wenn das die Vision für die Zukunft ist, auch gut, solange es nicht den Schweizer ÖV kaputtmacht. Es löst nur keine Probleme so, sondern verdrängt sie nur.

Eine interessante Situation für autonome Fahrzeuge gab’s heute auf dem Stanford-Campus auch noch: menschliche Verkehrsregelung, also ein Officer mit dem Zeigestab auf der Strasse, quasi wie am Central in Zürich. Da möchte ich schon noch sehen, wie diese Fahrzeuge damit klarkommen.

Die Leute passen sich aber erst an, wenn’s wehtut, zeitlich oder finanziell oder beides. Da kommt mir noch eine gute Idee für Tempoblitzer (mal abgesehen davon, dass man Warnungen davor verbieten sollte): Zeitstrafen wie in der Formel 1. Wer bei 50km/h 10 zu schnell fährt, muss zusätzlich zur finanziellen Bestrafung 2h eines normalen Arbeitstages absitzen und kann den Zeitpunkt nicht selbst bestimmen, am besten sehr zeitnah. In dieser Zeit gibt’s eine Isolationszelle ohne Kommunikation, nicht dass da jemand Homeoffice machen möchte. Man muss in der Zeit auch Ferien beziehen. Am Ende läuft das aber auch wieder auf lohnabhängige Bestrafung hinaus, nur ist die Lebenszeit ja eigentlich unsere knappe Ressource, nicht das Geld. Hier gibt’s sogar passende Schilder dazu wie A speeding ticket will make you late.

Seit ein paar Wochen gibt’s aber sogar in San Francisco autonome Shuttles, die kann ich aber leider nicht ausprobieren: Autonome Shuttles von Cruise. Nebenbei: die 4-Way-Stop-Regelung an den vielen Kreuzungen hier ist extrem ineffizient für Autos. Als Velofahrer halte ich da nicht an, sondern betrachte die Stop-Schilder einfach als Vorfahrtschilder: noch so eine Sache, die man autonomen Fahrzeugen erst einprogrammieren muss — wie exakt sind die Verkehrsregeln auszulegen? Ein mittlerer Effizienzgewinn von 50% wäre aber schon durch andere Beschilderung zu erreichen, weil dann nur noch etwa die Hälfte der Autos anhalten muss 🙂