Energie PV in [Wh]:
3044.434
Motorenergie out [Wh]:
3448.762
Motorenergie rekuperiert [Wh]:
-64.10823
Energie Batterie in [Wh]:
-340.2192
Gesamtstrecke [km]:
235 (Schätzung)
Gesamtverbrauch ohne Rekuperation [Wh/km]
14.67558
Gesamtverbrauch mit Rekuperation [Wh/km]
14.40278
Gewertet wurden aber nur 70km weniger, weil wir mit deutlicher Verspätung ins Ziel kamen. Zudem muss der nicht fertig gefahrene Loop auch noch von obigem Wert abgezogen werden. Die negativen Höhenmeter bis Port Elizabeth haben wir leider das Auto auf dem Hänger gehabt, sonst wäre der Verbrauch günstiger gewesen. Batteriestand geschätzt 75%.
Team Nuon ist nach relativ übereinstimmender Meinung sehr arrogant. Heute morgen waren sie dazu noch ein echtes Arschloch-Team, weil sie den gesamten Campingplatz ab 04:40 Uhr mit ohrenbetäubender Musik absichtlich (!) beschallt haben. Das ist sportliche Unfairness in ihrer reinsten Form. Wenn sie das nochmal machen, sind wir dann 22 Uhr bei ihnen bei den Zelten und wecken sie gern, wenn sie ja schon ab 20 Uhr schlafen.
Zählt Fondue als Alkoholkonsum? Sonst könnte man den Entzug gutschweizerisch lösen 🙂 Die Nacht war trotzdem schon ziemlich kalt und es hat eine Weile gedauert, bis wir heute morgen auf Temperatur waren.
Meine Strategieberechnungen mache ich immer noch auf Papier:
Strategie: Anzahl Loops ergibt Kilometer ergibt Energie und Zeit, mit Zeitfenster für zwei Zielgeschwindigkeiten und Pausen für Kontrollstop/Fahrerwechsel.
Die eingerahmte Variante war die angedachte. Von der Fahrzeit her und vom Verbrauch sollte es ausreichen, um kurz vorm Ziel nochmal laden zu können. Ausserdem wollte ich noch die Verschattung durch die Haube am Nachmittag minimieren.
Morgenstimmung direkt nach Sonnenaufgang.
Noch eine lustige Story aus dem Funkverkehr: es war abgemacht, dass die Fahrer jeweils mit klick-klick quittieren, wenn sie eine Anweisung verstanden haben, damit sie nicht gross sprechen müssen. Gestern auf den schnellen Abfahrten kam auf die Frage Selina, fahrsch gern so schnäll? umgehend ein klick-klick-klick-klick 😀
Wir starteten also ereignislos auf den ersten Teil der Strecke und bis Jansenville lief alles problemlos. Im Begleitfahrzeug waren wir uns darüber einig, dass das schlimmste bei Technik nicht Fehler sind, sondern unerklärliche Fehler. Wenn an meinem Velo was klappert und ich weiss warum, ist das viel weniger schlimm als wenn nicht erklärbare und noch nicht mal reproduzierbare Geräusche auftreten. Ähnlich mit der Telemetrie am SER3. Anfangs hatte ich durchgängig Live-Daten, später kam dann wieder eine Verzögerung dazu. Heute war meine Vermutung, dass es an irgendeiner Temperatur liegen könnte, also sich das Auto aufheizt und dann irgendwas langsamer sendet.
Beim Rekuperieren hat das Auto später mal die Batterie abgestellt — das kann daran liegen, dass zuviel Energie in der Batterie ist, sie also zuviel Spannung hat. Das hat Einfluss auf die Strategie. Zu dem Zeitpunkt habe ich (auch wegen massiver Sonne) noch die Variante mit drei Loops durchgerechnet, die wir auch später probiert haben. Das führt aus Optimierungssicht zu viel weniger Spielraum, wenn die Batterie nur zu 85% (oder so) gefüllt werden kann und sonst andere Probleme auftreten. Ein Layer-8-Problem im Auto hatten wir auf der Strecke auch noch.
Bei einem notfallmässigen Fahrerwechsel war bei dem starken Seitenwind schon eine Panelhalterung vom Oberdeck abgerissen, trotz Festhalten des Oberdecks. Zu dem Zeitpunkt hatte ich auch nochmal auf zwei Loops umgeschwenkt und lieber Reserve gelassen für allfällige Probleme und Zeitverzögerungen. Nach dem ersten Loop wieder am Kontrollstop hab ich mir aber die Sonne angeschaut und die Batteriespannung und bin auf noch zwei schnelle Runden gewechselt (schnell = eine Stunde pro 65km-Runde). Tobi hatte den ersten Loop, Remo dann den zweiten. Interessant war die massive Verbrauchsänderung auf dem Hinweg des Loops gegenüber dem Rückweg: hinzu bergauf/Gegenwind 20Wh/km, retour bergab/Rückenwind 7Wh/km. Mit dem Velo würde man das noch viel deutlicher spüren und nicht nur in den Daten sehen.
Aufladen des Oberdecks.
Und dann kam der dritte Loop, den wir gegen 13 Uhr mit einem Cabrio abbrechen mussten. Niemand verletzt, Beschädigungen sind reparabel, wir arbeiten dran. Mehr ist zu Redaktionsschluss noch nicht bekannt. Ich geh mal mithelfen.
SER3 auf Trailer. Ungewohntes Bild.
Untergekommen sind wir auf einer Rennstrecke in der Boxengasse bzw. daneben auf dem Camping. Wenn Team Nuon morgen wieder Lärm macht, geh ich ihnen die Kabel von den Boxen abklemmen.
Aldo Scrabante RacewayDuschcontainer. WCs auf der Rückseite.
Wir waren heute am vierten Tag der SASOL2018 einerseits sparsam im Verbrauch und andererseits stark beim Energieaufnehmen, mehr muss man eigentlich nicht sagen.
Energie PV in [Wh]:
4042.602
Motorenergie out [Wh]:
2568.514
Motorenergie rekuperiert [Wh]:
-173.5631
Energie Batterie in [Wh]:
1647.651
Gesamtstrecke [km]:
255
Gesamtverbrauch ohne Rekuperation [Wh/km]
10.0726
Gesamtverbrauch mit Rekuperation [Wh/km]
9.391965
So ungefähr hatte ich mir das auch morgens ausgedacht, und das Wetter hat sogar mitgespielt 🙂
An Tag 3 waren wir mit etwa halbleerer Batterie angekommen und das Wetter für heute sah auch erstmal nicht besser aus. In der Nacht hatte es von 03:45-04:15 Uhr gewittert, morgens war wieder alles nass und das Froschkonzert vom See nebenan war auch nicht zu überhören. Gut hat das Team Nuon ab 05 Uhr sowieso den ganzen Platz beschallt, u.a. mit Africa von Toto.
Morgens in Gariep Dam. Wenn man den Autokleber ernst nimmt, hätten wir jetzt ein Solarboot.
Mit meinen morgendlichen Berechnungen hatte ich bei den dazugehörigen Wetteraussichten schon festgelegt, dass wir heute keinen Loop fahren würden, sondern lieber aufladen sollten, wenn sich die Möglichkeit bietet. So kam es dann auch und es hat wie geplant funktioniert.
Bei der Abfahrt war die Einstrahlung fast nicht vorhanden. So gegen 09 Uhr bot sich eine Znüni-Pause an, da grad die Sonne mal draussen war. Das haben wir genutzt für 200Wh nachladen, recht genau 09:30 Uhr ging es dann mit der Fahrt weiter. Die Stachel- und NATO-Draht-Zäune sind schon ziemlich fies und allgegenwärtig. Ansonsten sieht es ja häufiger mal aus wie in Neuseeland, nur trockener und weniger grün.
Alles verdrahtet, im Auto und am Strassenrand.
Im Radio des Chase Cars lief u.a. Always look on the bright side of life, was ja in dem Zusammenhang auch ganz gut passt.
Das Höhenprofil heute war recht anspruchsvoll: rauf von 1250 auf 1620m, dann wieder Abfahrt auf 1250m zum Kontrollstop, wo wir gegen 11 Uhr unsere halbe vorgeschriebene Stunde herumstanden. Hier hatte ich noch Zeit, meine Berechnung zu erneuern, aber es blieb bei kein Loop, auch wenn Michi uns am Funk spasseshalber noch ein paarmal drauf hinwies, wann der letzte Umkehrpunkt für den Loop käme. Bei der gegebenen Bewölkung hätte uns der Loop brutto 400, netto 300Wh gekostet — und wir hätten später noch eine Stunde weniger zum Laden gehabt, die uns etwa 700Wh einbringt. D.h. ein Batterieladeunterschied von 1kWh, das ist so ähnlich wie 5 Fr. haben oder nicht haben ist ein Unterschied von 10 Fr..
25.09.2018, SASOL Tag 4, Leistungen Motor/PV/Batterie, Energiefluss Motor/PV/Batterie
An der Grafik erkennt man es auch gut, wo gefahren und wo geladen wurde. Wenn man auf der Loop-Strecke volle Sonne gehabt hätte, wäre der oben erwähnte Batterieladeunterschied auf 500Wh geschrumpft. Trotzdem eigentlich noch zuviel bei dem gegebenen Batteriezustand.
Welten treffen aufeinander.
Unser heutiger Observer wurde wieder von Marcel sehr gut bespasst, hat sich köstlich amüsiert und keine Fehler notiert. Klar, wenn er zur Musik im Auto abgeht wie Team Nuon jeden Abend am Ziel. Die sind irgendwie ein komisches Team, wirken relativ arrogant. Aber ihr VW T7 als Chase Car ist sehr gut eingerichtet für die Daten-Leute.
Nach dem Kontrollstop kam erneut ein höhenmeterreicher Abschnitt. Unsere Fahrer haben wir quasi entsprechend nach Höhenprofil der Strecke eingesetzt — einer aufwärts, einer abwärts. Auf der Passhöhe wollten wir eigentlich wechseln, aber ein Navigator hatte da den Begriff Passhöhe falsch interpretiert. Also ging es nach dem Fahrerwechsel noch ein Stück aufwärts, bevor es wieder rasant abwärts ging, Maximalgeschwindigkeit laut Aufzeichnung 102km/h. Der Seitenwind nahm aber extrem zu, so dass wir uns nach zwei rechten Spurversetzern des Solarfahrzeugs erstmal einen Anschiss der begleitenden Marshals abholen durften. Die fuhren wegen des Gegenwinds auch immer mit recht schräg gestellter Maschine.
Man sieht das Töff in Schräglage wegen Seitenwind von rechts.Moritz holt sich den Anschiss ab, dafür ist er ja Teamchef.
Als ich dann auf der Karte noch geschaut habe, wo genau das Ziel liegt, fiel mir auf, dass direkt in Sonnenrichtung ein ziemlich hoher Berg (hdiff=500m, dist=5km) stand. Die Schattenwurfkarte hatte ich grad nicht dabei und war auch zu faul, den Sonnenwinkel zu einer bestimmten Uhrzeit noch auszurechnen. Also hab ich 4km vorm Ziel einen geeigneten sonnigen Platz ausgesucht, den wir dann auch zum Laden benutzt haben, drei Stunden lang. Das muss halt auch mal sein, der Batteriestand ging damit von 40% auf etwa 80% hoch.
Eine Kuh. Ein Kreuz. Wie daheim, nur trockener.Zwei unserer Fahrer.
Ich sass davon fast 2h im Auto, weil die Elektronik ja gekühlt werden muss. Der Telemetrie-PC hatte sich tatsächlich wegen Hitze mal aufgehängt. Nico ist fast ausgeflippt, als er rausgefunden hat, dass man an meine Kinesis-Tastatur Fusspedale anschliessen kann. Tobi (Fahrer) kam dazu und meinte “ach ja, is ne Advantage, oder?” Ich mag so Leute, die meine Tastatur schon kennen.
Zum ersten Mal im Solarauto gesessen. Liegevelo ist bequemer.Einer muss ja den Ladevorgang beobachten. Klimatisiert 🙂
Zu den Regulations der Challenge gibt es auch immer neue Interpretationen. Heute haben sie uns abends gesagt, dass auch die Fahrer der Begleitfahrzeuge nur 2h am Stück fahren dürfen. Und dass Alkohol während der Challenge generell nicht erlaubt ist und dass das ganze Team disqualifiziert würde, wenn ein Mitglied erwischt wird (auch abends, egal wann). Das betrifft mich zwar hier grad nicht, aber warum sie da erst jetzt drauf kommen, das so deutlich zu kommunizieren, ist merkwürdig. Die Vorschriften werden ständig neu interpretiert, das macht es wirklich nicht einfacher.
Morgen kommt wieder ein Tag. Nach 255km heute gibt es morgen 85 + x*65 + 164. Prognosen über die Anzahl Loops gebe ich nicht ab.
Energie PV in [Wh]:
2516.547
Motorenergie out [Wh]:
3717.651
Motorenergie rekuperiert [Wh]:
-63.1388
Energie Batterie in [Wh]:
-1137.965
Gesamtstrecke [km]:
360
Gesamtverbrauch ohne Rekuperation [Wh/km]
10.32681
Gesamtverbrauch mit Rekuperation [Wh/km]
10.15142
Damit steht die Batterie bei 50%. Die Durchschnittsgeschwindigkeit in Bewegung kann ich vielleicht später mal noch ausrechnen, dazu bin ich momentan zu faul. Cruising Speed war meist 45-48km/h. Unterschiedliche Fahrer erkennt man recht gut in den Daten, manchmal direkt an der gefahrenen Geschwindigkeit, manchmal auch an verstärkt einsetzender Rekuperation.
Telemetriedaten 20180924, Details zu den Fahrern gern auf Anfrage 🙂
Da fragt mich doch gestern tatsächlich einer vom Team, ob ich Hilfe bräuchte, um mein Zelt aufzustellen. Ich so: “Nö. Einmannzelt.” Dann ging ihm ein Licht auf 🙂 Und apropos Licht: meine Haut bekommt nie so wenig Sonne wie jeweils an Solar Challenges. Wenn ich morgens zwei Stunden mit dem Liegevelo im Tannzapfenland herumfahre, gibt das deutlich mehr Licht. Die letzte Nacht war jedenfalls ruhig, in der Nähe einer Universität, wo sie uns für das Duschen sogar 18 Hotelzimmer gemietet hatten, die man dann entsprechend nutzen konnte.
Einmal das Solarauto zum Start stossen. Rollt sehr leicht.
Der gestern gemachte Plan für zwei oder drei Loops heute war heute morgen recht schnell Makulatur. Ich war grad am Durchrechnen der Varianten und bei null oder ein Loop angekommen, als Moritz hinter mir stand und meinte, ob ich die Wettervorhersage für heute schon gesehen hätte. Ich hab dann gemeint, dass wir erstmal losfahren sollten und dann sähen wir schon, wie es weiterginge.
Hintergrund: die Tagesetappen bestehen jeweils aus drei Teilen. Der erste Teil führt zum Kontrollstop bzw. Loop-Stop. Man muss genau einen Kontrollstop von 30min am Tag machen. Der zweite Teil besteht aus einer Schleife/Schlaufe (Anfang=Ende). Der dritte Teil besteht dann aus dem Stück vom Kontrollstop zum Ziel. Heute war es allerdings so, dass der zweite Teil auf der gleichen Strecke wie der dritte Teil verlief (Highway N1, dazu später mehr). Das heisst, ich hatte länger Zeit zum Entscheiden, ob wir einen Loop fahren oder nicht.
Inzwischen werde ich auch für andere ad-hoc-Datenauswertungen benutzt, ich bin quasi ein Embedded Data Scientist. Es ging darum, ob ich bei den Motor-Abstellstops am ersten Challenge-Tag irgendwelche Auffälligkeiten bei den verschiedenen Temperatursensoren sähe. Dem war aber nicht so, alles unauffällig.
Vor dem heutigen Start gab es noch ein von Karlheinz gesichtetes Liegevelo, das ich unbedingt ausprobieren musste. Das war deutlich schlimmeres Gebastel als einige andere Solarautos. Da konnte ich mich gleich noch mit einem Teammitglied eines südafrikanischen Teams unterhalten. Die haben hier 11 Landessprachen und waren daher nicht erstaunt, dass wir vier offizielle haben plus Dialekt; eher deswegen erstaunt, dass Englisch keine Schweizer Landessprache ist. Das ist auch gut so, wir haben für meinen Geschmack genügend Auswahl. Afrikaans wäre aber auch noch praktisch gewesen hier.
Endlich vernünftige Leute am Start.
Am Kontrollstop (wie auch an anderen Kontrollstops schon) gab es grosses Interesse seitens der lokalen Bevölkerung an den eingefahrenen Solarmobilen.
Der Start verlief problemlos und wir rollten so dahin. Inzwischen hat sich von den Rollen im Team vieles gut eingespielt und vieles hat sich auch festgefahren, wie es halt so ist, je länger man sich kennt.
Es gibt Züge! Und viele elektrifizierte Bahnstrecken.
08:43 Uhr: 200 Watt PV-Leistung, nicht viel, und über den Tag würde es auch insgesamt nicht viel werden.
08:59: beim Znüni festgestellt, dass guter Käse seine Viskosität erst bei >>80°C und mit Alkoholzugabe verringert. Es gibt so Sachen, die können im Ausland nicht adäquat nachgebildet werden.
09:13 Uhr: Kontrollstop, wie geplant
Wenn die Telemetrie zu weit weg ist, muss ich echt aus dem Begleitfahrzeug an die Sonne. Igitt.Die Wanderstock-Winkelarretierung der Panels ist genial einfach.
Nach diesem Kontrollstop hatten wir die Wahl, direkt bis zum Ziel weiterzufahren, oder Schleifen zu fahren; und für diese Wahl waren noch 40km Zeit bis zum Umkehrpunkt zurück zum Kontrollstop. Der erste Loop war aber eigentlich schon gesetzt, von daher ging die unaufgeregte Fahrt weiter. Bis auf den starken Verkehr mit vielen LKW und einigem Stress mit den Marshals bzw. den Offiziellen deswegen war alles ereignislos. In Marcels Playlist lief heute “99 Luftballons” und “Du hast den Farbfilm vergessen”, und unser Observer war heute so von unserer sanften Fahrweise angetan, dass er auch mal ein Nickerchen gemacht hat. In dem Moment war natürlich grad kein Windschatten eines LKW vorhanden, in dem wir hätten mitsegeln können.
11:48 hatte ich eigentlich die Fahrt bis zum Ziel vorgegeben. Während der ersten 25km von Teil2/Teil3 der Etappe kam aber die Sonne raus, so dass ich ins Grübeln kam. Das lief dann darauf hinaus, dass ich gerade noch zwischen noch ein Loop und weiterfahren schwankte, als Karlheinz meinte, ob es denn bei einem Loop bliebe. Die Brücke zum Umkehren war schon sichtbar (da hatte ich einen halbe Loop-Strecke-Denkfehler drin) und die provisorische Energiebilanz hat den zweiten Loop genehmigt. Unser Verbrauch war bis dahin bei sensationellen (erwartbaren?) 10Wh/km* wie festgenagelt bei einem cruising speed von 48km/h. Trotzdem war bis am Mittag schon 1kWh weniger PV reingekommen als möglich.
Wieder am Kontrollstop kam auch wie so häufig wieder die Frage nach der Höchstgeschwindigkeit des Fahrzeugs auf. Ich meine dann jeweils it doesn’t matter, was für normale Autos genauso stimmt. Sowas interessiert einzig und allein auf der Rennstrecke. Aber man kann auch mit v_max=265 im Porsche im Stau stehen, klar. Mit dem Solarauto würde uns Stau in der Sonne nicht mal stören, abgesehen von der Hitze für den Fahrer.
Ein Solarauto muss erklärt werden. Dabei hab ich von der Technik gar keine Ahnung.
Eine sehr gute Aussage unseres safety officers, die auch so technisch von mir hätte kommen können: wenn die Loops so lang sind, gibt es nur wenige diskrete Tages-Streckenlängen, die man erreichen kann: Teil 1 + x * Loop + Teil 3. Morgen wird der Loop deutlich kürzer mit 36km, das erhöht die Varianten.
*Der niedrige Verbrauch heute kann nicht von allfälligem Rückenwind kommen, da der Loop ja 40km in die eine und 40km in die andere Richtung hat.
So gucken viele Leute, wenn sie ein Solarauto sehen.
Noch eine Erkenntnis: die Stammbeiz für das Solarautoteam muss einfach die Sonne in Wil sein, inklusive Sonnenbräu. Auf so Ideen kommt man halt auf langen und ereignislosen Autofahrten.
15:45 Uhr waren wir kurz vor dem Ziel, haben uns auf den Parkplatz gestellt und auf Sonne gehofft. Die kam mal eine Weile, dann verschwand sie aber hinter fetten Wolken, wie die meiste Zeit des Tages schon, so dass wir dann 16:45 ins Ziel gefahren sind und der Tag gelaufen war.
Aufladen kurz vor dem Ziel bzw. hier schon fertig, weil bewölkt.
Das Camping ist in Gariep Dam, wieder in einem Forever Resort, direkt am Wasser. Das Abendessen war vom Solarzellenhersteller Gochermann gesponsort, dessen Kunden viele Teams ja sind, auch wir. Die Diät hier hat einen recht hohen Fleischanteil, was den meisten sehr gut gefällt.
Unser Zeltlager in/am Gariep Dam.Moritz/Beni am Couchen.
Der Plan für morgen sieht erstmal nach keinem Loop aus. Die Batterie ist nach meinen Berechnungen schon halbleer (nicht noch halbvoll) und wenn das Wetter morgen auch so ist, wird es schon bald eng mit der Energie. 255km ohne Kontrollstop sind bei 10Wh/km genau 2550Wh Verbrauch und genausoviel ist auch noch (theoretisch) in der Batterie.
Da es mit unserem “Spur-Blockieren” auf dem nur einspurigen Highway einigen Stress gegeben hat und wir aus Sicherheitsgründen nicht auf den linken (breiten) Standstreifen ausweichen wollten, werden wir morgen nach Absprache mit den Officials so vorgehen, dass wir bei einem Aufstauen des Verkehrs hinter uns links rüber fahren und langsam weiter rollen, alles vorbeilassen und dann wieder auf die Normalspur wechseln. Mit dem Abbiegen von Highway N1 auf den N9 morgen sollte sich das Thema aber auch vorerst erledigt haben.
Das Nuon-Team hat doch schon ein recht grosses Gepäckfahrzeug.
Und noch was zum Odometer, haha… da das immer noch rumspinnt und ich zu wenig LabView kann, um da was zu korrigieren, habe ich mir jetzt aus der stimmigen Geschwindigkeit selbst die gefahrene Strecke abgeleitet. Da die Samplingfrequenz bei 0.25Hz liegt über die Telemetrie, kommt eine Abweichung von etwa 5.9% raus, die kann ich pauschal dazurechnen. Als ich das heute entnervt am Kontrollstop in meine Auswertungen hineinprogrammiert habe, war ich nicht sicher, ob es am Ende stimmen würde, aber 1% Abweichung am Ende des Tages sind für meine Zwecke vollkommen in Ordnung.
Energie PV in [Wh]:
4421.582
Motorenergie out [Wh]:
4129.611
Motorenergie rekuperiert [Wh]:
-98.06122
Energie Batterie in [Wh]:
390.0322
Gesamtstrecke [km]:
372
Gesamtverbrauch ohne Rekuperation [Wh/km]
12.87391
Gesamtverbrauch mit Rekuperation [Wh/km]
12.56821
Die Batterie ist jedenfalls voller als beim heutigen Start, es sind etwa 400Wh mehr drin. Wenn ich pauschal 10W (über 8h) für die Elektronik noch abziehe (die ich ja nicht direkt sehe, weil der Batteriestrom nicht gemessen wird), sind es vielleicht auch nur 300Wh.
Wir waren meist mit etwa 50km/h unterwegs statt mit 65-70 wie gestern. Das wirkt sich sicher beim Verbrauch aus, aber belastbare Aussagen dazu wage ich wegen des Höhenprofils und massiv anderer Windverhältnisse nicht. Wenn man sich überlegt, dass man mit SER2 bei Rückenwind 10Wh/km brauchte und bei Gegenwind 20Wh/km, sind die marginalen Unterschiede von 0.6Wh/km zwischen gestern und heute irrelevant. Vielleicht lässt sich dazu bei den zwei oder drei Loops morgen mehr sagen.
Noch zu gestern abend: das Wetter hatte sich nach dem heftigen Sturm noch lange nicht beruhigt, also gab es die Option, im Massenlager in einer Veranstaltungshalle zu übernachten:
Wettergeschütztes Massenlager.
Das wollte ich mir aber nicht antun, aussen an der Schule waren tolle Gitter zur Befestigung meines Zelts und ich war unterm Dach wassergeschützt. Das war auch nötig, weil es direkt über uns in der Nacht noch ziemlich krachte und regnete. Nach dem Sturm hat nur das Gestänge meines Zelts nicht mehr durchgängig denselben Radius, ansonsten scheint tatsächlich alles unbeschädigt.
Inzwischen wieder trockenes Zelt, draussen aufgestellt.
Morgens habe ich noch den zweiten Sitz der letzten Sitzreihe im Fortuner ausgebaut, so dass es jetzt deutlich komfortabler ist, im Chase Car zu sitzen. Start war wie gehabt 07:30 Uhr, aber kurz danach haben wir erstmal angehalten, weil keine Telemetriedaten kamen:
Elektronikprobleme.
Danach ging das dann aber problemlos und heute hat sogar die Uhrzeit vom Bordcomputer mit der tatsächlichen Uhrzeit übereingestimmt, was die Datenanalyse und das Nachdenken deutlich vereinfacht.
Ab 08:34 Uhr sahen allerdings die Verbrauchswerte wieder komisch aus. Es stellte sich heraus, dass der Kilometerzähler, der ja gestern schon gesponnen hatte, heute auch wieder keine verlässlichen Werte liefern wollte. Heute musste ich mit 1.60934 multiplizieren statt dadurch dividieren. Ganz grosses Kino. Später wurde es noch lustiger, weil dann gar keine vernünftigen Werte mal kamen, die ich irgendwie hätte konsistent korrigieren können. Wenn ich den zweiten Sitz im Fortuner nicht schon ausgebaut hätte, hätte ich den jetzt vor Wut aus dem Fenster werfen können. Immerhin bekam ich noch die Info, dass ich die Batteriespannung nicht vom Bordcomputer, sondern vom Batteriemanagementsystem holen sollte.
Aber ich hatte immerhin Zeit, mir neue Schnürsenkel einzuziehen, weil ich die gestern weggeworfenen Zelte einfach nicht unausgeschlachtet im Müll liegen sehen konnte. Die alten waren schon ziemlich durch und wenn man dazu jetzt predictive maintenance sagt, klingt es ganz toll, ist aber einfach nur Mit- und Vorausdenken. Mit einer solchen Schnur haben wir auch gleich noch den Feuerlöscher im Chase Car so befestigt, dass er nicht rumpurzelt.
Neue Schnürsenkel.
Tobias fuhr bis 09:08, ab 09:13 Uhr war Selina dran. Ab 09:30 Uhr hatte ich sogar mal Livedaten vom Bordcomputer, also keine mehrminütige Verzögerung. Auch das macht die Analyse viel angenehmer. Unser Chase-Car-Fahrer hat derweil die Chance zum sonnigen Speeddating mit der Observerin fleissig genutzt. Good job. Später wurde ich dann gleich direkt angefragt, wann wir denn am Kontrollstop wären, damit das Essen da parat stehen könne. Auch das konnte ich halbwegs zufriedenstellend beantworten. Immer dieser function creep. Ich brauch einen anderen Heckscheibenaufkleber:
Chief Scientist 🙂
Die Strecke war gut hügelig und ist es eigentlich die ganze Zeit schon. Kein Vergleich zu Australien. Da merkt man gut, wie das Auto leicht rollt: 55km/h sind eingestellt, aber es rollt einfach bis 85km/h schnell den Berg runter.
Ufe, abe, ufe, abe, ufe, abe …
Im Tagesverlauf konnte ich auch die bereits früh geäusserte Frage, ob sich die Dreckschlacht beim gestrigen Sturm auf die Panels ausgewirkt hätte, beantworten. Nein, keine Schäden, bzw. die gleiche Leistung wie gestern auch schon.
Für die zwei Loops, die wir gefahren sind, hätte es eventuell auch eine energetisch deutlich teurere Alternative gegeben, noch einen weiteren Loop anzuhängen, aber sinnlos Energie verbraten können wir am Ende der Challenge noch, wenn die Batterie geleert werden muss.
Deutliche Verschattung durch die Haube bereits am frühen Nachmittag.
Zwischendurch ist mir eingefallen, dass man dieses Etappenformat im Prinzip auch mit dem Laden genauso gestalten kann wie in Australien (morgens, Kontrollstop, abends): man hält einfach vorm Ziel an und lädt nach. Das hatte ich für heute auch geplant und der Plan ist wie berechnet aufgegangen. Wir waren 15:45 Uhr ein paar hundert Meter vorm Ziel, haben direkt vor einer Kaserne angehalten und dort noch 600Wh Energie mitgenommen:
Ladestop vor einer Kaserne.
Dann folgte eigentlich nur noch das Ins-Ziel-Fahren, parc fermé, Duschen, Abendessen, Zeltaufbau (heute aus Erfahrung erst spät), Solarautoselbstverlad und Schlafen.
Daisies.SER3-Selbstverlad.Vorbereitetes Essen für morgen, Tag 3.Lagerfeuer.
Mein Optimierungsziel ist irgendwie immer noch, soviel Energie wie möglich aufzusammeln. Das bedeutet auch gar keinen Stress bei irgendwelchen geplanten oder ungeplanten Stops. Ruhe, Sicherheit, lieber zwei Minuten länger stehen, solange das Auto in der Sonne steht und Energie einsammelt.
Update 22:22 Uhr: die nachgereichte semioffizielle Tagesstatistik, da die Datensammlung auf der SD-Karte im Auto funktioniert hat 😀
Energie PV in [Wh]:
3943.751
Motorenergie out [Wh]:
5753.507
Motorenergie rekuperiert [Wh]:
-276.0554
Energie Batterie in [Wh]:
-1533.7
Gesamtstrecke [km]:
427.7841
Gesamtverbrauch ohne Rekuperation [Wh/km]
13.44956
Gesamtverbrauch mit Rekuperation [Wh/km]
12.80424
Und ja: das kommt direkt aus der R-Shell, geprüft und plausibilisiert, aber es kann immer noch Bereinigungen und Diskussionsbedarf geben, nicht zuletzt bei den Vorzeichen der Energiemengen. Ausserdem entstanden vorher durch fehlende Daten bei Kontrollstops und die niedrige Abtastfrequenz der Telemetrie verfälschte Verbrauchswerte, schliesslich hatte ich am Ende des verschifften ersten Renntagcampings etwas von 15Wh/km beim Verbrauch geschrieben.
Das Odometer hat auch noch einen unerklärlichen Sprung drin, so dass eventuell die Gesamtstrecke nicht ganz passt. Wenn ich mir aber die Statistik auf der offiziellen Facebook–Seite der Challenge anschaue, haben sie uns doch nur die 417km angerechnet und nicht die 427, die wir durch das verpasste Abbiegen gemacht haben. Unser Mehrweg war recht genau 10km.
4 Uhr aufstehen, 5 Uhr Abfahrt, 06:30 Uhr in Pretoria Autos aufstellen, 07:30 Uhr Start. Das war der Plan. Der hat insoweit gut funktioniert, als wir eine halbe Stunde später gestartet sind, weil die Bremse nochmal geprüft wurde.
Mein Arbeitsplatz ist eng, aber machbar und wenn ich was zum Nachdenken und Programmieren habe, stören die Knieschmerzen auch nicht sehr. Rein überschlagsmässig war ich vor dem Start schon in vier Tagen 20 Stunden im Auto. Da kommen jetzt noch etwa 72h dazu.
Teamfoto auf dem Times Square vorm Casino. Die Schweizer Flagge von gestern hab ich komischerweise jetzt im Gepäck.
Das Auto rollte vom Start relativ leicht und problemlos los und die Daten kamen auch zuverlässig über die Telemetrie, auch wenn sie das mit einer Verzögerung zwischen 5 und 8 Minuten taten und immer noch tun.
Das Lineup der Solarautokarawane.Start für alle war hier.
Etwa eine halbe Stunde nach dem Start haben wir die PV-Panels auch eingeschaltet. Die Batterie war ja beim Start voll und da können die gar nichts laden. Nach dem Einschalten waren sie gleich bei 350W, was jetzt der Sollwert zu sein scheint für diese Tageszeit.
Von 8-9 Uhr gab es ziemlich massiven Rückenwind, so dass wir mit etwa 11Wh/km schnell vorangekommen sind.
Witzig und lästig und etwas spät bemerkt: das Odometer gibt mir einen Zahlenwert, der km * 1.60934 bedeutet, die Geschwindigkeit bekomme ich als Zahlenwert in Meilen pro Stunde. Na kann man ja umrechnen.
Da ich die Karte mitlaufen lasse, kann ich auch bei Überholmanövern oder anderen Fahrmanövern gleich ansagen, dass wir z.B. sowieso gleich von der Autobahn runter müssen und sich das Überholen erst danach lohnt.
Das Kühlen der Panels beim Kontrollstop hat die Leistung von 500W auf 630W erhöht, wobei da auch noch eine leichte Anstellwinkeländerung mit hineinspielt.
Vor dem Kontrollstop haben wir uns verfahren, sind auf der Autobahn also bis zur nächsten Abfahrt und wieder zurück, etwa 10km zuviel. Aber interessanterweise wurde das trotzdem gewertet, so dass es gar kein Problem war. Am Ende sind wir ja tatsächlich diese Strecke mit dem Solarauto gefahren, das ist ziemlich fair so.
10:45 waren wir also am Kontrollstop, mussten 30min stehen und haben danach noch 20min am Auto Wartung durchgeführt. Während des vorgeschriebenen Stops darf man keine Arbeiten durchführen.
11:36 Uhr war Abfahrt in den ersten Durchlauf der Schleife, die uns wieder zum Kontrollstop zurückführen würde. Es gab einige Baustellen und Umleitungen, aber es war alles gut zu finden und markiert. Zudem wurden wir den ganzen Tag von Marshals von ThinkBike begleitet, die uns zuverlässig und sicher durch den Verkehr gelotst haben. Die sind wirklich eine grosse Hilfe und kennen den Verkehr hier viel besser.
Die Thinkbike-Marshals am Start in Pretoria.Lead Car, Marshal, Solar Car, Marshal, Chase Car.
Im ersten Loop springt das Odometer plötzlich von 200 auf -200km und zählt aber dann wieder Richtung Null. Musste ich also korrigieren, kam zum Glück sonst auch schonmal vor. Auch witzig und lästig: der Fahrer im Solarauto sieht die Geschwindigkeit bei sich in Meilen pro Stunde, was den Funkverkehr lästig macht, weil man erst umrechnen muss. Ich finde es auch ein Sicherheitsrisiko, aber es scheint keine Priorität zu haben.
Lustig war auch, dass wir die Autobahnmaut bezahlen mussten und das mit dem Solarauto auch ging. Aber dann haben sie glatt die Spur geschlossen, wo wir standen, so dass wir mit dem Chase Car nebenan anstehen mussten. Fair ist die Maut schon, wenn man sich unseren Begleittross an Fahrzeugen so anschaut. Die zahlen zwar alle extra, aber ich find ja Autofahren eh immer zu billig.
Autobahnmaut mit dem Solarauto.
Zwischendurch hab ich auch nochmal vorgeschlagen, dass ein Tempomat, der den Motor auf konstante Leistung regelt, mal nützlich wäre. Die Velofahrer im Team wussten, was ich damit meine 🙂
Mein Klugscheisserarbeitsplatz. Beim nächsten Mal bitte einen VW T7.
Nach dem zweiten Loop kam beim kurzen Stop noch eine Reifenpanne, so dass wir länger als geplant standen. Da die Sonne schien und wir die Energie mitnehmen konnten, kein Problem. Der erste Tag war laut meiner Strategie sowieso so gedacht, dass wir die Batterie in einen Bereich entladen, wo sie sowohl geladen als auch entladen werden kann.
Team Nuon überholt. Ganz andere Liga als wir.
Ab 16 Uhr kamen schon dunkle Wolken ins Sichtfeld und es wurde Regen/Hagel vorhergesagt. Später sprang das Odometer mal witzig um 60km nach oben. Okay, also filtere ich auch positive zu grosse Sprünge zwischen zwei Messpunkten…
Nach 2h Fahrzeit muss der Fahrer des Solarautos gewechselt werden. Da wir 14:50 am Kontrollstop abgefahren waren, hatten wir bis 16:50 Zeit, haben also kurz vorm Ziel noch mal das Panel aufgestellt, den Fahrer gewechselt und waren ohne Zeitstrafe pünktlich im Ziel.
Ende der Etappe um 17:01
Danach folgte das Aufstellen der Zelte, während das Solarauto unzugänglich im parc fermé stand. Das Zeltaufstellen war voreilig, denn ein böses Unwetter fegte ungefähr 90% der Zelte vom Rugbyfeld der Schule, das wir als Zeltplatz hatten. Das betraf auch alle Teams.
Das war noch vor dem apokalyptischen Unwetter.
Wie es jetzt weitergeht, werde ich morgen schreiben. Von den Daten habe ich noch nichts weiter ausgewertet als das, was ich auf der Strecke live gemacht habe. Sah aber gut aus bisher, Verbrauch im Tagesschnitt etwa 15Wh/km über gut 400km. Das wird in den nächsten Tagen deutlich weniger und wir werden langsamer fahren.
(gesendet durchnässt aus dem Begleitfahrzeug, Zelt gerettet, nur Schlafsack nass, restliche Sachen trocken, Elektronik in Ordnung, ich wäre jetzt lieber an einer Hochzeitsfeier in CH -> Grüsse und alles Gute!)