Duffle Bag gepackt.

Das ungefähre Batteriekennfeld (Zusammenhang zwischen Spannungsabfall und Strom beim Entladen liefert Restkapazität)
Das ungefähre Batteriekennfeld (Zusammenhang zwischen Spannungsabfall und Strom beim Entladen liefert Restkapazität)

Nicht mehr lange, dann kann ich für den Emirates-Flug einchecken. Die Vorarbeiten zur Analyse beim Solarrennen sind soweit halbwegs weit gediehen, nur das Batteriekennfeld hab ich erstmal mit hypothetischen Daten gefüttert, weil die Messkurven noch nicht fertig waren. Ich hoffe dann einfach, dass meine Überlegungen und Berechnungen halbwegs stimmen.

Sonneneinstrahlungsberechnung
Sonneneinstrahlungsberechnung

Die Sonneneinstrahlungskurve sieht deswegen so seltsam aus, weil wir vor täglichem Rennbeginn und nach täglichem Rennende noch die Panels perfekt zur Sonne ausrichten können, denn das Fahrzeug steht ja da sowieso. Die Zahlenwerte an der Grafik passen auch nicht, aber prinzipiell ist auch die Berechnung vorbereitet.

Höhenprofil
Höhenprofil

Das Höhenprofil der Strecke dürfte auch eine Rolle spielen, denn am Anfang steckt man ja Energie rein, um die Höhe zu überwinden (immerhin bis auf 700m) und am Ende kriegt man die wieder retour durch geringeren Energieeinsatz oder auch durch Rekuperation. Alle Grafiken: R und ggplot, so langsam brauch ich bei letzterem nicht mal mehr das Handbuch, sondern kann dazu zwanzig Zeilen Code schreiben wie andere Leute Zeitungsartikel.

Als Nebenbemerkung: gestern (26.09.) ist die siebte Staffel von “The Big Bang Theory” angelaufen und die erste Folge lässt sich schon mal gut an.

Tatort Merkel

Da die Nichtwähler zur heutigen BuTaWa wohl die stärkste Fraktion stellen dürften, dürfte es wohl auch eine Mehrheit stören, dass wegen der Wahl kein Tatort kommt. Die NZZ berichtete am Freitag, was auch gleichzeitig die letzte Papierausgabe der NZZ darstellt, mein Abo ist inzwischen storniert und kommt dann neu bestellt nach Wil. Das Webpaper der NZZ mit denselben Inhalten wie die gedruckte Zeitung ist zwar sehr gut, aber das Leseerlebnis ist ein anderes und gefällt mir auf Papier besser. Ausserdem hätte ich jetzt ein echtes Problem beim Kistenpacken, denn mit dem Tablet kann man so schlecht Glas, Lampen und andere Dinge polstern. Und so oft, wie ich schon beim Frühstück Konfi und Kaffee auf die Zeitung gekleckert habe, hätte ich durchaus schon mehrere digitale Tablette geschrottet.

Nix Tatort am Sonntag.
Nix Tatort am Sonntag.

Nachtrag um 18:30: jetzt ist der Artikel auch online (möglicherweise hinter der Bezahlwand, auf neudeutsch paywall genannt).

Mobility-Umzug

Momentan hab ich es genauso weit zum Bahnhof wie zum Carsharing, weil letzteres in Uzwil den Standort am Bahnhof hat. In Wil gibt’s mehrere Standorte und der Weg zum nächsten ist ungefähr genauso lang wie der zum Parkplatz, wenn ich denn ein Auto hätte. Praktisch.Eine kleine Karte dazu mit Wohnung, Parkplatz und Mobility-Standort. Wozu soll ich mir denn da ein eigenes Stauto hinstellen? Ich hab hier auch schon häufig ältere Leute gesehen, die sich nach dem Einkauf bei der Migros mit dem Taxi und den Einkäufen haben abholen lassen, ob aus Fahruntauglichkeits- oder Bequemlichkeitsgründen, ist mir allerdings unbekannt.

Der Wahlomat ist draussen

Unter http://www.wahl-o-mat.de gibt’s die Entscheidungshilfe für die Bundestagswahl 2013. Auf der Basis von 38 Fragen, die man beantworten muss (ja/neutral/nein), vergleicht das Programm mit den Antworten der jeweils ausgewählten maximal acht Parteien auf dieselben Fragen und errechnet dann eine Übereinstimmung. Da ich meine Briefwahlunterlagen sowieso schon abgeschickt habe, kann es mich nicht mehr beeinflussen. Aber schön, zu sehen, dass ich da meine Kreuzchen gefühlsmässig ganz gut gesetzt habe.

Was ich allerdings an dem Teil ganz und gar nicht gut finde, ist, dass man acht Parteien auswählen muss, mit denen man seine eigene Position vergleichen möchte. Warum nicht standardmässig alle? Wär doch viel einfacher.

Wahlomat-Ergebnis
Wahlomat-Ergebnis

Das sind die acht “grossen” oder etablierten Parteien in der täglichen Diskussion. Gleich nach der AfD kommt bei mir übrigens die “Partei der Nichtwähler”.

Wahlfrei

Wie beantragt, als Auslands- und Passdeutscher.
Wie beantragt, als Auslands- und Passdeutscher.

Postalisch erreichten mich jetzt schon meine Unterlagen für die Bundestagswahl. Das ging schneller als erwartet, ich hatte erst auf Anfang September damit gerechnet. Da ich sonst auch schon die Briefwahl meist dem persönlichen Erscheinen vorgezogen hatte (man weiss ja nie, ob man am Wahltag Lust hat rauszugehen), ist das Prozedere für mich jetzt dasselbe wie sonst auch, nur der Wahlbrief hat dann einen längeren Weg als sonst zurückzulegen. Angie bleibt eh Kanzler, nur mit wem ist noch fraglich.

Dreiste Nachbarn

Dreiste Nachbarn, ein sehr schön mehrdeutiger und tiefsinniger Artikel in der Rubrik Zwischenrufe von Philipp Meier in der heutigen NZZ. Ich weiss gar nicht, wie ich überhaupt auf die Idee gekommen war, weiterzulesen, nachdem im ersten Absatz was von Kunstsammlung und Galeristen stand. In der digitalen Version habe ich den Artikel tatsächlich überblättert (wenn man das denn so nennen kann), in der Papierversion dann doch noch gelesen. Überhaupt nehme ich die NZZ in der digitalen Version ganz anders wahr als in der Papierversion. Bei letzterer bin ich konzentrierter dabei. Möglicherweise liegt es am Lesegerät (Tablet vs. Papier).

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Cash bei Coiffeur und Coop

Ich gebe zu, dass der Artikeltitel etwas zusammenalliteriert ist, aber mir fielen grad viele Sachen gleichzeitig ein. Erstmal fordere ich aufgrund von Gleichstellung, die Diskriminierung beim Coiffeur zwischen Damen und Herren zu beenden. Also entweder macht ihr die Angebotsliste für die Frauen kürzer oder die für die Männer länger. Ausserdem ist der Buchstabe “O” in der Zahl “10” (zehn) in der Kinderpreisliste ungeeignet.

Unbalancierte Preisliste beim Coiffeur. Ich fordere Dauerwelle auch für Männer.
Unbalancierte Preisliste beim Coiffeur. Ich fordere Dauerwelle auch für Männer.

Der Tagesanzeiger hat inzwischen auch mitbekommen, dass Frauen in Norwegen ab 2015 wehrpflichtig werden: In Norwegen müssen auch Frauen zur Aushebung antreten. Das hatte ich hier schon erwähnt, auch wenn es damals noch zur Abstimmung anstand. Wie geschrieben: gleiche Rechte, gleiche Pflichten, da ist NOR wohl am weitesten fortgeschritten.

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Guter E-Auto-Artikel

Dass das IEEE Spectrum tatsächlich im Artikel Unclean at any Speed (IEEE Spectrum vom Juli 2013) einen eher technischen, aber hochinteressanten Artikel zu Elektroautos bringt, hat mich erstmal nicht weiter verwundert, schliesslich ist es die wohl grösste Ingenieursvereinigung der (westlichen) Welt. Was ich aber besonders gut fand, war der sehr kritische Tenor des Artikels und vor allem die Schlussfolgerung find ich sehr gut:

Upon closer consideration, moving from petroleum-fueled vehicles to electric cars begins to look more and more like shifting from one brand of cigarettes to another. We wouldn’t expect doctors to endorse such a thing. Should environmentally minded people really revere electric cars? Perhaps we should look beyond the shiny gadgets now being offered and revisit some less sexy but potent options—smog reduction, bike lanes, energy taxes, and land-use changes to start. Let’s not be seduced by high-tech illusions.

Das Autofahren an sich ist das Problem, nicht der Antrieb der Karre, das sag ich doch die ganze Zeit.