WP-Fernsteuerung indirekt und remote

Ich warte immer noch auf das bistabile Relais, um das externe EVU-Abschaltesignal für die Wärmepumpe per ESP/tasmota senden zu können. Die Schaltung liegt schon im breadboard vor mir und die Tasmota-Rule ist auch fertig. Hatte dummerweise ein 24V-Relais bestellt, das läuft nicht so gut an 5V.

Aber im Prinzip brauche ich das jetzt schon gar nicht mehr, weil ich das nach etwas Bastelei auch über Logik und die Siemens-LOGO lösen kann. Die IST-Werte für die zwei Analogsensoren (1. und 4. Zeile im Bild) hatte ich mir neulich schon rausgefrickelt, da muss ich nur den gelieferten Wert (s.u.) mit 0.16 multiplizieren, um auf die Temperatur zu kommen.

Aber es fehlten mir noch die jeweils zwei einstellbaren Hysterese-Werte für den BWW-Speicher und den HSp-Speicher, jeweils oberer und unterer Grenzwert. Da sowohl die falsch benannte Siemens-COMFORT-Software* und deren Handbuch ein Meisterstück an obfuscation darstellen, hat da ein LLM ganz gut und schnell geholfen, um mir diese Parameter mittels virtueller Variablen auslesbar zu und auch beschreibbar zu machen. Und zwar via MQTT von extern übers Netzwerk. Der Beweis ist dieser Screenshot aus Node-Red, wo man alle Variablen plus die zwei Schaltzustände (0/1) sieht.

Damit kann ich jetzt die WP ganz einfach aktivieren (z.B. bei Überschuss), indem ich die Temperaturgrenzwerte vorübergehend verändere. Es reicht, wenn der untere Grenzwert mal über dem aktuellen Temperaturwert liegt, dass das System anspringt, dann ist es im Hysteresemodus auf der Aufheizkurve und heizt bis auf den oberen Grenzwert, der untere ist dann egal und kann gleich wieder auf den vorherigen Wert gesetzt werden. Damit braucht die Schaltung auch keinen expliziten Sommermodus mehr (Heizspeicher wird dann ignoriert), weil ich einfach die Grenzwerte des HSp auf die Temperatur setzen kann, bei der Wasser die maximale Dichte hat und dann sicher nicht geheizt wird 🙂 Das ging vorher ja auch schon alles, aber man musste Knöpfe an der Siemens-Steuerung anfassen — neu geht es auch von irgendwoher.

*kann schon sein, dass die nach Lernkurve noch komfortabel wird, aber niemals so komfortabel wie VIM