Insurance Innovators Counter Fraud, Konferenz

Beim Eröffnungsvortrag heute fühlte das sich fast an, als ob ich bei der Betrugsbekämpfung “auf die dunkle Seite der Macht” wechseln würde. Aber das Gefühl ging doch schnell wieder weg. Es hat kaum jemand was zum Brexit gesagt, die Abkürzung AI ist aber leider viel häufiger aufgetaucht. Na es dauert halt bis es alle mitbekommen, dass das gar nicht so häufig geht, wie sie denken. Lustig war der Vortrag von Paul Brandstätter von der UNIQA aus dem benachbarten Österreich — sehr ähnliche Datenprobleme, sehr ähnliche Vorgehensweise, sehr heterogener Markt (bei ihnen ganz Osteuropa), da konnte ich mich sehr gut hineinversetzen. Rein technologisch scheinen wir bei der Mobiliar ganz gut aufgestellt zu sein, wenn ich so sehe, was die anderen einsetzen oder was ihnen noch alles fehlt. Man darf sich nur nicht mit dem UK/US-Markt vergleichen, das ist ein ganz anderes Umfeld, schon allein sprachlich, rechtlich und regulatorisch.

Zwischendurch kamen mir wieder ganz lustige Ideen, die alle auf zwei A4-Blättern Platz hatten. Die Gedanken kommen mir irgendwie immer, wenn ich anderen Leuten zuhöre. Kurz vor meinem eigenen Vortrag hab ich noch mit zwei schwedischen Studenten ein Interview fertiggestellt zum Thema AI, Daten, etc. Ja, sicher kann man aus Audio-Aufnahmen (=Telefonanrufen der Kunden) mindestens mal das Gefühl der Kunden erkennen und möglicherweise auch noch mehr in Richtung Betrug. Ob sich das finanziell lohnt, sowas auszuprobieren, ist die andere Sache. Wir sind ja nun mal sowieso in der Fläche mit den Generalagenturen vertreten und kein Direkt-/Digitalversicherer.

Alles in allem hab ich mich vor allem mit den Leuten von INFORM angefreundet, deren Produkt wir ja auch einsetzen. Caroline war etwas pikiert, dass ich mir bei der Konkurrenz von shift T-Shirts, bei carpe data noch Socken und bei friss Schokolade geholt hab. Aber hey, wenn man schon mal im Bühler-T-Shirt da ist…

London ist noch immer nicht mein Fall, aber für die Konferenz hat es sich doch recht gut gelohnt. Nach meinem Vortrag kamen auch ein paar gute Fragen und ansonsten kochen die anderen auch alle nur mit Wasser. Das Bällebad im Hilton war heute gesperrt. Hm.

Am lustigsten sind eh die skurrilen Betrugsfälle, die auftreten. Von NFU Mutual hat einer erzählt, dass da in Nordirland mal Familienfehden aufgetreten sind, wo die Leute sich gegenseitig die Schafe geklaut haben. Ja lustig, wenn man beide Gegenparteien versichert und dann jedesmal zahlen soll 🙂 Kann ja mal schauen, ob wir sowas bei der Mobiliar im Appenzell oder irgendwo im Berner Oberland auch haben 😀

Jetzt noch mit LX455 retour fliegen. *gähn* Die NZZ von heute und NZZ Geschichte sollten reichen für die Flugdauer.

Insurance Innovators Counter Fraud, Apéro

Erstmal steigt man in Zürich nichtsahnend in den Flieger nach London-City und trifft da die eigene Ex-Chefin vom MGB — nicht schlecht, kurz geschwatzt, alles wie immer. Und ja, ich hab noch genügend Kontakte zu den Data-Science-Leuten und lade die auch immer regelmässig an meine eigenen Meetups ein. Das ist doch unternehmensunabhängig, uns interessieren immer nur die Daten.

Danach wollte ich eigentlich von LCY bis zur Tower Bridge laufen, aber weil ich doch noch Shortbread für den Nachwuchs kaufen sollte, hab ich die Zonenkarte für TfL gelöst und bin durch die Gegend gefahren. Ist ja wie das GA daheim, ähnliche Verkehrsdichte, nur alles lauter und dreckiger. Aber London scheint Fortschritte im Kampf gegen das Auto zu machen, es ist nicht mehr ganz so extrem nervig. Vielleicht wird es ja irgendwann doch noch angenehm hier. Nach dem Abklappern der drei grossen Retailer Tesco, Sainsbury’s und Marks&Spencer hatte ich ein Kilo Shortbread in verschiedensten Variationen beisammen. Das sollte bis kurz nach Ostern reichen.

Aber ich bin ja zur Konferenz hier: https://marketforcelive.com/insurance-innovators/events/counter-fraud/, also geht’s um Versicherungsbetrug, das ist ja auch genau mein Thema. Morgen darf ich dazu was erzählen, aber ich hab natürlich meine datengestützte Sichtweise. Wenn mir hier einer mit Machine Learning kommt, metzel ich den mit Argumenten nieder. Bei uns geht’s (noch) nicht und wenn’s gehen würde, hätte ich es schon gemacht. Gibt viel bessere Betrugserkenner, nämlich Menschen. Die muss man so gut wie möglich unterstützen und ihnen soviel wie möglich langweilige Arbeit abnehmen, das ist das, wofür ich mich einsetze. Dann können sie nämlich ihre Kernkompetenz einbringen und sich auf komische Verhaltensmuster von Kunden konzentrieren.

Der Klassiker, auf den ich immer wieder angesprochen werde, ist immer Machine Learning auf Schadenstexten, also auf der kurzen Beschreibung, die man im System vom Schadenmitarbeiter oder vom Kunden oder von wem auch immer erhält. Viel weiter als bis zur Erkennung, was das vielleicht für ein Schaden sein könnte, kommt man da maschinengestützt (mit Sicherheit!) nicht. Viele Landessprachen haben in diesem Fall auch mal Nachteile. Irgendjemand hat mich noch gefragt, ob man nicht gleich aus dem Anruf eines Kunden alles komplett automatisiert erkennen kann, das sei doch trivial. Klar. Wenn man nur Oxford-Englisch spricht oder eine andere Variante einer weltweit verbreiteten Sprache mit vielen Milliarden Beispieldatensätzen zum Trainieren. Wenn man aber vier Landessprachen hat plus zig verschiedene Dialekte, wo es eben keinen vernünftigen Korpus zum Trainieren von Spracherkennung gibt, fällt das einfach mal (vorerst noch) aus. Obwohl ich es mir noch lustig vorstelle, wenn man dann Dialekt transkribieren würde und es am Ende aussähe wie ein Buch von Pedro Lenz — “Liebi Mobiliar, di schöni Fanny het mis natel gschlisse” (klassischer Haftpflichtfall, erkennt man sofort, aber persönliche Beziehung vom Geschädigten zum Verursacher ist auch erkennbar).

Lustige Leute hab ich auch schon beim Pre-Conference-Event (in CH = ein Apéro) getroffen, nämlich zum Beispiel zufällig die, die unsere Scoring-Software herstellen. Nach einer regelgesteuerten Bewertung werden die Fälle manuell geprüft und das ist auch gut so, weil dann nämlich am Ende ein Mensch die Entscheidung trifft. Dauert länger, kostet eventuell mehr, aber ich find das prinzipiell sehr gut. Stichproben, Zufallstreffer, Bauchgefühlverdachtsmomente, alles drin. Genau wie bei der Sicherheitskontrolle am Flughafen (auch wenn die noch mehr “false positives” akzeptieren, wenn sie dafür auch wirklich keinen “true positive” verpassen). Und: ich schau zu, dass ich das Regelwerk dahinter verbessere, dass also mehr Betrüger gefunden werden und gleichzeitig weniger ehrliche Kunden “verdächtigt” werden. Ganz klassisches Vorgehen in der Branche, ist auch alles Allgemeinwissen mit teilweise sehr lustigen Fällen:  https://www.bernerzeitung.ch/die-frechsten-versicherungsbetrueger/story/27006987 oder auch hier im Kassensturz.

Hotel, naja, Hilton halt. Hochpreisig, kann eigentlich auch nicht mehr als mein Schlafzimmer daheim und hat keine so gute Aussicht. Immerhin ein Bällebad. Rückflug gleich morgen abend.

Gares GE

Heute morgen in Wil war natürlich alles ruhig. Kein Wunder, am Sonntag, obwohl ja eigentlich die Fasnachtswoche ist. Den heutigen Fasnachtsumzug um 14:01 Uhr verpasste ich jedenfalls. Ganz im Westen der Schweiz gab’s noch Bahnhöfe und ich hatte eine recht ehrgeizige Planung gemacht. Die sieben Bahnhöfe im Stadtgebiet von Genf (bis zum Rhone-Abfluss an der französischen Grenze). Es gibt morgens um 05:33 Uhr noch einen Zug, der bis Genf durchfährt (2012 gab es davon noch mehr).

Ähem, der Weg von FA nach 1 war lang.

Nach diversen Korrekturarbeiten, System-Update, Herunterladen von Torrents und Anschauen der Tour war ich schon fast in Genf und konnte wieder sechs  Wagen in die andere Richtung laufen.

Arbeitsplatz für knapp 4h.

Auf der Emmental-Tour hatte ich die Kamera aus der unverschlossenen Jackentasche verloren, beim Aufprall auf die Strasse fielen einige Teile ab. Reparatur etwa 150 Fr., neu/gebraucht 100 Fr. auf tutti. Also hab ich jetzt noch eine TZ61. Rechne ich das auf die Kilometerkosten drauf?

In Zürich stiegen zuvor Skifahrer ein, ein weiteres Velo war um 05:33 auch schon drin. Wir blickten uns wortlos und wissend an (war aber kein Liegevelo). Nach Winterthur Kontrolle, nach Zürich auch. Im System ist auch immer noch mein alter Velopass sichtbar, was manchmal bei der Kontrolle für Verwirrung sorgt. Ich sag dann nur “ja, aber der neue ist auch drauf, sie müssen da einfach drauftippen”.

Vom selben Kontrolleur wie nach Zürich wurde ich auch nach dem Überfahren der Sprachgrenze nochmal kontrolliert, diesmal auf Französisch. Er hat dann erst, nachdem er auf seinem Display meine zwei aktiven und ein abgelaufenes Abo gesehen hat, realisiert, dass er mich ja schon mal hatte und musste grinsen 😀

Begrüssung mit Morgensonne um etwa 09:40.

Die Strecke hab ich diesmal auch mitgeloggt: https://www.gpsies.com/map.do?fileId=igprkwgjgwifrjzb

Die Bahnhofsfotos gingen danach flott von der Hand, die Route passte, das Wetter stimmte auch (Sonnencreme diesmal nicht vergessen). In Genf war ich schnell durch und bin weiter am (rechten) Seeufer gefahren, war dann auch recht fix in Nyon, und mit genügend Zeit, dass ich noch Essen besorgen konnte. Geplant hatte ich dort die Strecke in den Waadtländer Jura hinauf nach La Cure — rauf mit dem Zug, runter mit dem Velo. 

Zwischendurch kam mir noch ein ausparkierendes Auto in die Quere, der hat mich gesehen und ignoriert. Ja gut, es ging für mich bergauf, also hab ich mich bequem mit dem rechten Fuss an seiner Seitentür abgestützt und als er dann immer noch weiterfuhr, konnte ich mein Pedal gar nicht mehr wegdrehen und es gab richtig schöne flächige Lackabschürfungen an seiner Seitentür. Hab ihn darauf hingewiesen, war ihm egal. Also weiter, nicht mein Problem, keine Schäden bei mir.

Bis La Cure wurde ich hinauf geFLIRTet, bin dann am Endbahnhof kurz raus, Foto machen, und gleich wieder eingestiegen. Der Zug fährt ja umgehend wieder zurück. Da oben lag noch ordentlich Schnee, die Leute waren alle am Skifahren oder Schlitteln. Für mich ging’s bergab, aber wie üblich waren natürlich die Bahnhöfe immer nur mit Höhenmetern zu erreichen. Ganz besonders lästig war La Chevrerie-Monteret, aber nur weil ich danach eine Abkürzung ™ auf einem Waldweg fahren wollte.

Igitt, nasser Tiefschnee. Umkehren war notwendig.

Pustekuchen. Nachdem das Vorderrad noch deutlich mehr als nur bis zur Hälfte im feuchten Tiefschnee versank, musste ich doch noch umkehren. Tragen ging nicht ohne Schneeschuhe. Nun ja, ich hab’s geschafft, nur nasse Füsse hatte ich dann halt. Der Ausblick war auch häufiger mal sehr anschaulich.

In Nyon wieder angekommen, ging es gleich in den Zug Richtung Nordosten, Foto gemacht, ein Stück gefahren, wieder in den Zug, noch ein Foto, und fertig. Rückfahrt war ab Morges, Tenuewechsel in demselben Bahnhofsklo wie schon im Dezember. Acht Stunden Zugfahrt, acht Stunden Velofahrt (bzw. netto nur sechs), gute Mischung. Und so etwa 40 Bahnhöfe fotografiert. Damit sind wohl nur noch weniger als 300 übrig in CH 🙂

Emmentaler Bahnhöfe

Gestern abend fiel die Entscheidung, heute freizunehmen und irgendwo mit dem Velo herumzuliegen. Auf lange Anfahrt hatte ich keine Lust, also fiel Poschiavo aus und auch in den Jura geht’s echt lang. Solothurn oder Olten sind noch fix erreichbar, also hatte ich von Rothrist bis Wasen im Emmental eine Route zurechtgelegt. Dabei konnte ich gleich noch westlich von Solothurn die in Erwägung gezogene Routenverlängerung streichen, weil die drei Bahnhöfe dort an einer bereits 1998 stillgelegten Strecke liegen. Wieder was gelernt.

Statt 09:34 ging es schon 08:34 ab Wil los, dementsprechend war ich um 10 Uhr morgens im noch kühlen Olten. Im Zug hatte ich gleich mal noch den Kondukteur gefragt, wie lang mein Velopass noch gültig sei, der sieht das ja eh. Hatte halt auf Französisch gefragt, so dass ich die Zahlen im Antwortdatum erst noch dechiffrieren musste. Aber er war schuld, er hat ja schon vor dem Überfahren des Röstigrabens seine Sprache gewechselt 🙂

Olten um 10 Uhr morgens, nachdem das GPS auch endlich Empfang hatte.

Nach der ersten Dosis Passivkiffen und einer kleinen Stadtrundfahrt ging es auf den Aare-Uferweg zum Ziel Rothrist:

Lustigerweise macht mich das Projekt mit den Bahnhofsfotos scheinbar bekannt, gibt immer witzige Einträge auf Twitter. Dementsprechend wurde ich von @rastrau auf dem vorgestrigen https://opendatabeer.ch in Rapperswil gleich noch zu dem Projekt angesprochen. Eventuell werd ich auch mal auf einem ähnlichen Meetup, dem http://geobeer.ch was erzählen. Eventuell zu unseren Mobiliar-Telematikdaten, die ich grad in der Analyse habe und lustige Karten dazu baue mit leaflet und R plus ein bisschen Hektarrasteraggregation. Ist doch immer schön, wenn man die eigenen Skripte wiederverwenden kann 😀

Beim Open Data Beer geht’s um Open Data, wie ja der Name schon sagt. Zuletzt war ich da im August 2018 in Wankdorf bei den SBB (und hab das auch in den Bericht einer Liegevelotour eingeflochten). In Rapperswil haben sie jedenfalls “smarte Abfallkübel”, d.h. Mülleimer mit Sensoren zum Füllstand, in der Stadt verteilt. Sie wissen jetzt (je nach Datenqualität), wie voll die sind und können ihre Touren besser planen. Und, ganz wichtig: einfach machen, nicht ewig planen und nachdenken. Die nächste Opendata-Konferenz ist am 04.07. in Bern,  meine letzte war 2016 in Lausanne(mit sehr lustigen WiFi-Namen, siehe Link am Ende des damaligen Posts).

Die schwarzen Leggings aus dem Laufbedarf ohne Popopolster haben sich bei diesem Wetter schon sehr bewährt, die wärmen sehr gut in der Sonne. In Murgenthal lag ein Coop am Wegesrand, da gab’s dann ein verfrühtes Zmittag. Zwischen Murgenthal und Lotzwil dürfte ich einige Krümel von Tessinerbrot und Bündnerfleisch hinterlassen haben.

Irgendwo hatte ich schon die Grüezi/Grüessech-Grenze überquert. Jemand müsste mal für solche Gebiete eine Karten-App bauen, die beim Kantonswechsel Bescheid sagt und bei der Sprachgrenze vielleicht auch. Eigentlich war ich ja nach SO (Olten) und AG (Rothrist) die ganze Zeit in BE unterwegs. Kaffeepause war beim Volg in Weier im Emmental. Sonst ist da nicht viel, ausser einer Bahnlinie der Emmentalbahn, die aber nicht so regelmässig bedient wird. Scheint eine Dampf-Touristenstrecke zu sein. In der Ferne wurden aber Berge sichtbar.

Bis Wasen musste ich noch hinauf, wobei der Bahnhof dort auch ziemlich aufgelassen und unbedient aussieht. Der Fahrdraht hört auch kurz vorher für ein Stück auf. In Wasen hatte ich die eingeplanten Bahnhöfe fertig und es ging an die Rückfahrt. Ich hätte irgendwo nach Sursee abbiegen können, aber die 20km bis nach Burgdorf und dort in den Zug waren die einfachere Lösung, um nicht allzu spät daheim zu sein.

Der Emme-Uferweg kurz vor Burgdorf. 3m nach diesem Foto lag ich dann auf dem Boden.

Nach dem anspruchsvoll zu fahrenden/rutschenden Emme-Uferweg (Teilstücke prinzipiell schon bekannt; dass die Liegevelöler aber auch immer ihren Standort verlegen müssen) brauchte ich ab Sichtweite der Burg kein Navi mehr, bin noch in Downtown Berthoud herumgelegen, damit ich nicht allzu früh am Bahnhof bin (im Zug umziehen/Kälte) und dann entsprechend via Olten zurück nach Hause.

Was viel Besseres kann man an so einem Tag eigentlich gar nicht machen. Allfällige Begleitung für so Touren hätte ich im Prinzip auch, aber kann ja nicht jeder mal so eben frei machen 🙂 80 bequeme und gemütliche Kilometer, 10-16 Uhr, viel Sonne.

Jurabahnhöfe, es gibt noch welche

Heute war mal wieder liegevelogeeignetes Wetter und Bahnhöfe sind immer noch genügend da, die fotografiert werden sollten. Also hatte ich mir eine Tour im Jura zurechtgelegt, Boncourt bis Délémont und allenfalls noch bis Basel SBB.

Nanu, die BLS in Wil?

Kurz hinter Zürich wurde ich erstmalig kontrolliert, gleich noch mit Fahrgastbefragung (Datensammlung! YAY!) zu Start und Ziel meiner Reise. Die Zugbegleiterin hat erst etwas komisch geschaut bei Startpunkt “Wil SG”, ihr Gesicht hellte sich aber schlagartig auf, als ich “Boncourt” als Ziel angesagt habe. Also jetzt haben sie zumindest eine Strecke 1. Klasse mit Velo und Start Wil und Ziel Boncourt in der Datenbank. Ich erwarte da also demnächst umsteigefreie Direktverbindungen.

Also Autofahrer dürfen sich da auch hinsetzen?

Nach dem Umstieg in Biel Richtung Jura kam ein Tunnel vor Moutier, und als wir aus dem wieder herauskamen, war der Nebel weg und die Sonne da (die war aber daheim auch da). Meine Fahrt führte bis zum letzten Bahnhof vor der französisch-schweizerischen Grenze, von wo ich dann die Gegend um Porrentruy besichtigt habe. Mit den Höhenmetern hatte ich etwas verpeilt: die Allaine (Fluss) fliesst da schon Richtung Frankreich, also bin ich erstmal bergauf gefahren, aber trotzdem recht flach. Westlich in diesem Tal scheint es auch noch einen grösseren Militärstützpunkt zu geben, darauf wies mich der Bahnhofsname Bure-Casernes hin. Oben haben sich ein pfeifender Holzfäller und ein nicht pfeifender Liegevelofahrer mit einem freundlichen Bonjour gegrüsst. Da ging’s insgesamt ordentlich steil rauf, was ich aber erst bei der Abfahrt gemerkt habe, als ich am Ortsschild von Courtemaîche mit knapp 70km/h hereinkam und die nächste Kurve grad noch gut erbremsen konnte.

Weiter ging’s ins nächste Seitental, bis zum Ende in Bonfol. Dort hätte ich laut Fahrplan grad einen sprintmässig erreichbaren Anschluss ins Tal gehabt, aber als ich ankam, war es nur ein Bahnersatzbus (Baustelle auf der Strecke, also “nur” Zug-Stundentakt und halbstündlich versetzt der Bus). Also bin ich gemütlich wieder zurückgerollt.

Der dümmste Bahnhof auf der Strecke war St. Ursanne – von beiden Seiten nur über Bergrücken zu erreichen oder eben durch den Bahntunnel. Also bin ich in Courgenay in den Regio Richtung Biel/Bienne und für fünf Minuten mitgefahren. Drin waren wild herumknutschende Teenie-Mädels, die auch ordentlich am Saufen waren. Aber sie haben mich nett gefragt, ob ich mein Vélo dahin stellen möchte, wo sie grad sässen. Ich meinte nur “non, merci, c’est jusqu’a St. Ursanne”. Sie waren’s zufrieden und haben weiter an ihren Weissweinflaschen genuckelt. Sprachlich war das sehr interessant, die haben konsequent bilingue geredet, also mal Dialekt, mal Französisch, je nach Stimmung. Alle durcheinander 🙂

In St. Ursanne hatte ich fahrplanmässig also eine halbe Stunde Aufenthalt. Es war deutlich kälter als zuvor, unten im Tal lag Schnee, in der Sonne war es erträglich. Nach einer halben Stunde ging’s weiter, wieder fünf Minuten bis Glovelier, diesmal mit nicht saufenden, aber ähnlich vielen Teenie-Jungs, die sich gleich überall im Zug auf den Boden gesetzt hatten.

Ab Glovelier ging’s weiter bis Délémont, wo ich eigentlich hätte aufhören können und sollen, weil es langsam dunkel wurde. Nur das Höhenprofil der Reststrecke bis Basel meinte was von abwärts, also bin ich durch den Feierabendverkehr noch mitgerollt. Der rechts der La Birse geführte Radweg war ganz okay, aber teilweise noch schön zugeschneit und festgetreten. Hinzu kamen (wohl wegen der Kälte) ziemliche Wadenkrämpfe, so dass ich es sehr viel langsamer als gewohnt angehen lassen musste. In Liesberg wollte ich dann einsteigen (da war ein Bahnhofsfoto zu machen), aber es zeigte sich, dass da zwar ein Bahnhofsgebäude steht, aber der Bahnhof nicht mehr bedient wird (ausser in hoher Frequenz vom Postauto). Also hatte ich keine Wahl und musste mich bis Laufen durchkurbeln. Das ging aber gut. Die Verbindungen ab Basel waren dann toll, erst ein ICE, dann ein TGV, beide natürlich ohne Velomitnahme. Aber über Olten und dann dort in den ICN war kein Problem.

Nein, ich musste nicht laufen.

Fazit heute: 75km in 5.5h, schöne neue Gegend gesehen, wenig Schnee und ein paar weitere Bahnhofsfotos beigetragen. Macht sich sicher gut, falls ich mich mal bei der BLS, der SBB oder der RhB bewerben sollte 🙂

35C3, Tag 2+3

Am zweiten Tag ging’s weiter mit Inside the Fake Science Factories, wo es um Netzwerke von Konferenzen und Journals ging, die so tun, als ob sie wissenschaftlich wären, aber eigentlich nur auf finanzielle Beiträge aus sind. Artikel werden zum Schein geprüft und dann veröffentlicht in dubiosen Zeitschriften, Konferenzen werden mit seltsamen Teilnehmern gefüllt irgendwo auf der Welt, es gibt inflationär viele davon. Das Recherchenetzwerk war relativ gross, vorgestellt wurde es uns von zwei investigativen Journalisten vom NDR und einem von der SZ. Zeitungsabos und Gebührengelder sind eben manchmal doch sinnvoll angelegtes Geld. Zum Nachschauen hier: https://app.media.ccc.de/v/35c3-9744-inside_the_fake_science_factories

Danach folgte der relativ lange und unterhaltsame Jahresrückblick des CCC, von dem mir noch nicht alles bekannt war: https://app.media.ccc.de/v/35c3-9975-jahresruckblick_des_ccc_2018

Ein paar rechtliche und praktische gute Hinweise gab es bei Verhalten bei Hausdurchsuchungen, eine Situation, in die man nicht kommen möchte, auf die man aber besser vorbereitet sein sollte.

Leipzig Messegelände

Tag 3 begann mit einer guten Zusammenfassung über Empirie und wie man Studien erstellt und deren Statistik liest und korrekt macht. Das war mir zum Glück fast alles bekannt. https://app.media.ccc.de/v/35c3-9686-die_dreckige_empirie

Der beste Vortrag von Tag 3 war der über Die dreckige Seite des Mobilfunks, wo ein Telekommitarbeiter, der die letzten 25 Jahre im Mobilfunkbereich draussen mit den Antennen zu tun hat, viele interessante Sachen erzählt hat, über Störer, Frequenzspektren, die BNetzA und noch so einiges mehr. https://app.media.ccc.de/v/35c3-9407-die_verborgene_seite_des_mobilfunks

Watt und dBM

Es lohnt sich auch wirklich, verpasste Vorträge online nachzuschauen, die Medien-Seite des CCC ist sehr gut gemacht und die Vorträge sind sehr schön aufgezeichnet. Vor Ort zu sein ist trotzdem noch spannender als sich das zu Hause im Sessel anzuschauen. Das ist seit langem und bei weitem die sinnvollste “Konferenz”, auf der ich war.

35C3, Tag 1

Der 35C3 hat begonnen. Dank Kontakten auf Twitter bin ich auch noch reingekommen. Das Leipziger Messegelände ist ziemlich gross, aber bis auf ein bisschen zyklischen Stau bei den Fressbuden immer zwischen den Vorträgen hab ich noch keinen Dichtestress erlebt.

Die eigens für den Kongress gebaute Fahrplan-App mit allen Vorträgen und Events drin aktualisiert gefühlt alle 30 Minuten, funktioniert aber bestens.

Der Vortrag zu den Spacecraft Operations um 16:10 Uhr war sehr spassig, weil die zwar auch noch viele andere Sachen beachten müssen (Orbits, etc.), aber im Kern sind sie einfach sehr weit weg vom Satelliten, nachdem sie ihn ins All geschossen haben, und müssen dann mit den Daten leben, die von dort kommen. Sie können noch Aktionen auslösen, haben Wartezeiten zwischen Kommando und Daten, haben auch nicht immer Datenzugriff (Horizont) und haben ungefähr 20’000 Messparameter für die Telemetrie. Das ist quasi wie ein Solarauto, nur mit mehr Budget. Kreativ werden die Leute auch erst, wenn sie wirklich eingeschränkt werden, dann muss man für die Ferndiagnose der Solarpanels erstmal überlegen, wie man genau herausbekommt, was nun eigentlich das Problem ist. Hypothesen aufstellen (man weiss ja, wie der Satellit aussieht) und dann überlegen, wie man die aus zigtausend Kilometern Entfernung prüfen kann. Sowas ähnliches hatten wir 2016 mit den Solarpanels beim SER2 auch, als man in den Daten der Solartracker gesehen hat, dass mit einzelnen Strings des gesamten Panels etwas nicht stimmen kann. Aus den Messwerten konnte man das damals relativ gut eingrenzen, aber am Ende konnte auch jemand mit dem Lötkolben hingehen und nachlöten.

Richtig cool war dann um 17:30 Uhr der Vortrag zu wallet.fail, wo Hardware-Crypto-Wallets gehackt wurden. Das sind so kleine Geräte wie ein TAN-Generator, die intern Zahlungen verschlüsseln, auf denen man dann auch Zahlungen freigeben kann. Und natürlich, wenn man das gehackt hat, installiert man erstmal Snake drauf und kann dann auf seiner Wallet Snake spielen (Doom ging nicht, da zu wenig Tasten da sind). Auch die Fernauslesung oder der Einbau eines Funkschalters, den man aus der Ferne betätigen kann (um z.B. eine Zahlung zu autorisieren), waren sehr witzig.

19:10 Uhr kam ein Hack zur Venenerkennung, einem der letzten biometrischen Merkmale, die noch nicht gehackt wurden. Es war erstaunlich einfach, nachdem sie auch erstmal gezeigt hatten, was genau gemessen/vermessen wird. Ich kannte das im Prinzip von den Fingerabdrücken schon aus der Biometrie-Vorlesung 2002 und die Venen sind halt nur etwas schwieriger zu “sehen”, aber am Ende doch ganz einfach. IR-Filter der Kamera raus, die Hand mit IR anstrahlen und schon kriegt man schöne Muster. Das ganze kann man mit Toner ausdrucken, sie haben es dann in eine Handform mit Bienenwachs vergossen und fertig war die Hand-Attrappe, die das System überlistet hat.

“What the fax” war der abschliessende Vortrag von gestern — klar, wer benutzt heut noch Fax? Aber sie haben HP-All-in-One-Geräte auseinandergenommen und genügend Lücken gefunden, wie man über die normale Telefonleitung in das Gerät reinkommt und von da eben weiter in das normale Netzwerk. Es ging bis runter zu den Kompressionsalgorithmen, die in der Firmware von HP verwendet wurden (einer aus Commander Keen, einem Uralt-Spiel — Vermutung war, dass der Programmierer des Spiels bei HP gelandet ist, das kann ich mir sehr gut vorstellen, dass man Code mitnimmt).

Lohnt sich jedenfalls, die Konferenz 🙂 Mit zwei der Leute vom Bahnhofsfoto-Projekt, deren Daten ich ja mit produziere, hab ich mich auch schon getroffen und es scheint noch ein weiterer Liegevelofahrer da zu sein, wenn ich das auf Twitter richtig interpretiere.

Jurassic Gare

Es gibt immer noch einige Bahnhöfe ohne Foto und es gibt sogar Bahnhöfe auf der Karte, die gar keine sind. Beidem kann abgeholfen werden.

Meine Streckenplanung ging heute als Anreise bis Le Locle (via Biel/Bienne und La Chaux-de-Fonds), problemlos mit ICN bis Biel und FLIRTs bis nach Le Locle.

Nach dem letzten Bahnhof ging’s noch ein paar Meter weiter bis fast zur CH-F-Grenze und da fuhren auch noch grenzüberschreitende Züge herum. Aber ich bin dann wieder in die Gegenrichtung gerollt, erstmal bis La Chaux-de-Fonds.

Danach gleich weiter ins südlich davon gelegene Tal Vallée des Ponts, und auch dort erstmal ein Stück Liegevelo (Höhenmeter bis über die Wasserscheide, schlechte Planung) und später bei Gelegenheit mit dem Schienenbus bis ans Talende.

Ab da ging es meist abwärts und günstigerweise auch mit Rückenwind.  Es regnete, mal weniger, mal nichtsowenig. 🙂 Manchmal war’s auch trocken und meine Laune hob sich. An einigen Stellen hätte ich bequem an den 60er-Schildern Tickets bekommen können. Voll gut, wenn nur die Hinterradbremse einen normalen Druckpunkt hat und die vordere irgendwie nicht tut. Als Schleppbremse hat sie aber noch gut getaugt.

In der Taubenlochschlucht war ich 2014 schon mal und den Bahnhof dort hatte ich schon: Juli 2014 Von daher war in Reuchenette-Péry sowieso geplant Schluss und zufällig hätte ich da mit dem Velo sowieso auf die Bahn verladen müssen. Ich hatte noch genügend Zeit, um alles auf trocken zu wechseln und bin dann via Biel/Zürich wieder heimgefahren.

65km und >25 Bahnhöfe 🙂 (Einige Bilder haben eigentlich Koordinaten, aber die scheinen bei der RAW-Bearbeitung verschwunden zu sein. Wird nicht mehr korrigiert, behalte ich aber im Hinterkopf.)

Kronberg im Schnee, Kurzausflug

Der Kronberg ist immer gut, zuletzt hier im Blog 2013, aber zwischendurch auch schon wieder gewesen. Eigentlicher Ausflugsgrund: Nebel in Wil, und natürlich kann man auch die Kamera gut testen, oben Zmittag essen und dann wieder runterfahren, arbeiten und gelegentlich Zeitung lesen. Also genau das, was ich sonst daheim auch gemacht hätte, einfach unterwegs.

Das (optische!) 30x-Zoom der TZ60 ist ordentlich. Das ist ein neuer Stadler-Tango der Appenzeller Bahnen, zwischen Jakobsbad und Gonten, also ordentlich weit weg, wenn man oben auf dem Kronberg steht.

Die neuen Stadler-Tangos der Appenzeller Bahnen. Rollt gut 🙂

So richtig viel Schnee liegt nicht, aber es reicht für Schneeschuhläufer. Gleitschirmflieger waren auch genügend da und haben sich über die Thermik gefreut.

Schneeschuhläufer Richtung Schwägalp.

Säntis. Bank. Man kennt’s.

Die Panoramafunktion der TZ60 ist auch um Längen besser als die der TZ41. Bessere Hardware und bessere Software, würde ich sagen.

Panoramafunktion der TZ60 getestet, der Säntis.

Danach ging’s wieder heim in den kalten und feuchten Nebel. Igitt.

Panoramafunktion der TZ60 getestet, rechts der Nebel über Wil/Winti/Züri.

Bercher-Lausanne-Morges (Bahnhöfe)

In Wil war seit Mitternacht recht viel Schnee gefallen, wie ich heute morgen überraschend festgestellt habe. Gestern nach dem Auftritt in Maria Dreibrunnen und dem angehängten Kinobesuch war noch alles trocken und es war frostig kalt. Mit Liegevelo um Wil herum cruisen wäre also nicht so hübsch gewesen, daher habe ich die Anfahrt zur Velorunde verlängert und mal wieder ein paar Bahnhofsfotos gemacht. Ausserdem muss ich mich noch mit der TZ60 vertraut machen. Die RAW-Funktionalität hat ungeahnte Möglichkeiten.

10cm Neuschnee in Wil am 16.12.2018

Streckenwahl für die Bahnhofsfotos: Bercher bis Lausanne, das sind 20 Bahnhöfe auf 25km Strecke, keine schlechte Quote. Der Stadler Flirt fährt da teilweise im Tram-Stations-Abstand und auf Meterspur sowieso. Wegen Velomitnahme hab ich mir gar nicht erst Gedanken gemacht, die ist eh gegeben.

Lausanne Flon, jpg-Bild direkt von der Kamera

Obiges Bild ist so, wie es die Kamera selbst erstellt hat, da passiert noch einige Nachbearbeitung intern, nachdem der Sensor das Bild eingefangen hat. Mit meiner Bearbeitung vom RAW-Bild sieht es noch etwas anders aus. Farblich kann man viel nachkorrigieren.

Lausanne Flon, JPG selbst aus RAW-Bild erstellt.

Bercher war ziemlich im Niemandsland, aber nicht so ganz wie Heiligkreuz am Donnerstag, denn immerhin fährt ein Zug hin. Von dort bis Echallens bin ich fast allein auf den Strassen gewesen.

Bercher, Endpunkt der Bahn Lausanne-Echallens-Bercher. Sonnig.

Es war anfangs sonnig, später wurde es recht neblig, aber der Niederschlag blieb zum Glück komplett aus.

Diese Richtung war meine: Süden, abwärts zum See.

Als ich wieder in Lausanne war, hab ich das McCafé in Chauderon kreditkartenkontaktlos und menschenkontaktlos am Bestellautomaten geplündert und währenddessen beschlossen, noch bis zum Anbruch der Dunkelheit Richtung Westen weiterzufahren und die an der Strecke liegenden Bahnhöfe zu fotografieren. Das reichte dann bis kurz hinter Morges — die Stichstrecke von dort bis nach Bière und Bière-Casernes kommt später mal. Rückfahrt um 16:42 Uhr ab Morges: ICN bis Zürich und dann voraussichtlich FV-Dosto bis Wil — ich bin ja momentan noch im ersten Zug.

Was an der Kamera echt gut ist: der Bildstabilisator und der Drehring am Objektiv. In der Einstellung Blendenautomatik (S) kann man durch Drehen die Belichtungszeit verstellen, genauso wie ich das früher bei der analogen halbautomatischen T70 auch gemacht habe. Bis deutlich länger als 1/30 Sekunde kann man bequem ohne Verwackler fotografieren, auch bis 1/10 ging schon gut.

In der Extrem-Weitwinkeleinstellung sieht das Bild, das die Kamera als JPG liefert, so aus:

Morges, JPG direkt von der Kamera.

Dasselbe Bild im RAW-Format zeigt natürlich alle Verzerrungen vom Weitwinkel, die Vignette aussenherum und man sieht, dass noch viel mehr Daten auf dem Sensor landen, die dann aber abgeschnitten und korrigiert werden.

Morges, JPG selbst aus RAW von der Kamera erstellt.

Den grad vorbeifahrenden Zug hätte die iA-Vollpfostenautomatikeinstellung der Kamera ansonsten auch irgendwie verblitzt oder sonstwie versucht scharf zu bekommen. Aber ich hab ja absichtlich gewartet, bis der grad vorbeifährt. Intelligente Automatik ist nicht immer gut 🙂