Schokolade fertig

Nichtsahnend geh ich in die Migros in Wil, um meine Streichschokoladevorräte wieder aufzufüllen. Hm. Nicht verfügbar, auch keine Lücke im Regal, einfach nicht da. Die Verfügbarkeitsabfrage auf der M-Webseite meinte dann, dass das Produkt noch in einigen wenigen Filialen zu haben sei.

…nicht ersetzbar.

Ich hab mir nichts dabei gedacht und dann in Bern in der Marktgasse und auch in der Löwenstrasse in Zürich nachgeschaut. Nichts. In Bern wurde mir schon gesagt, dass die Schokolade wohl nicht mehr im Sortiment sei, wenn nicht mal mehr ein Schild am Regal hängt. Aber die Verkäuferin ist gleich mit mir dorthin zum Regal gelaufen, wo es sonst steht, die hatte das wohl auch noch nicht bemerkt.

Dafür gibt’s ja dann Migipedia zum Nachfragen.

…meine schlimmsten Befürchtungen sind bestätigt.

Allerdings sind nicht mehr im Sortiment befindliche Produkte in der Migipedia auch nicht mehr drin, drum kann ich nicht mal drauf verlinken. Insgesamt also (noch) ein Grund weniger, zur Migros zu gehen.

Veloroutenverkürzung in Palo Alto

Der Swisscom-Outpost zieht um. Damit verkürzt sich meine Veloroute von Unterkunft bis Outpost von 7km auf 5km und führt nicht mehr direkt über den Stanford-Campus, ganz abgesehen davon, dass es eh nur links-rechts-links-rechts geht, bis ich da bin. Zwischendurch jeweils geradeaus, versteht sich: Brouter-Karte

675 Forest Avenue, Palo Alto, CA, 94301

ICE4 mit Fahrradmitnahme

Es gibt Neuigkeiten von der Deutschen Bahn bezüglich Fahrradmitnahme im ICE: FAZ-Artikel. Vielleicht begreifen sie es ja doch noch 🙂

Spassig, weil nichtssagend, ist aber die folgende Aussage der Bahnsprecherin:

2016 standen 139 Millionen Reisenden im Fernverkehr rund 328.000 verkauften* Fahrradtickets gegenüber.

Die Zahl zu den verkauften Fahrradtickets sagt genau gar nichts aus: wo es kein Angebot gibt, kann es auch keine Nachfrage geben. Wenn im ICE keine Fahrradmitnahme möglich ist, gibt es dazu auch keine Absatzzahlen.

*(sic!)

Laut Wikipedia sind 260 ICE-Garnituren unterwegs. Wenn die alle Stellplätze hätten, wäre die Radmitnahme sicherlich deutlich besser in den Verkaufszahlen. Natürlich fallen dafür Sitzplätze weg, aber wenn man einfach einen halben Wagen zum Mehrzweckabteil (auf der einen Seite Radhaken, auf der anderen Seite keine Sitze, sondern einfach nur Platz) umfunktionierte, dann ist das sehr nützlich. Es soll ja Leute geben, die mit grossen Kinderwägen unterwegs sind oder solche, die ihren halben Hausrat im Koffer durch die Republik fahren.

Im Radreiseforum gibt’s bezüglich der Fahrradmitnahme-Tests auch schon sehr viele Vorschläge.

Unwitzige Swisscard

Vor fast einem Jahr hatte ich das interessante Gespräch mit der Swisscard-Hotline, die ich jetzt wieder gekündigt habe. Grund: den Flug ins Silicon Valley habe ich mit der Supercard-Visa-Karte gebucht, ~2500 Fr. für Business Zürich-San Francisco, Flug gefunden über swoodoo und gebucht bei cheaptickets.ch. Alle Preise wurden in Franken ausgewiesen, also bin ich davon ausgegangen, dass keine Extra-Gebühren draufkommen. Im Gebührenverzeichnis von swisscard steht nämlich etwas verklausuliert:

Supercard Plus: Der letzte Punkt ist der interessante.

1.5% bei Fremdwährungs- oder Auslandstransaktionen. Letzteres gilt offensichtlich auch in Schweizerfranken, das sagte mir zumindest meine Kreditkartenabrechnung. Zum Glück hatte ich nicht die cumulus-Mastercard (Herausgeber cembra Money Bank) benutzt, die hat nämlich den gleichen Gebührentyp, sogar mit 2% (s.u.). Nur hätte ich bei Zahlung per Mastercard noch zusätzliche 50 Fr. Zahlungsgebühr von cheaptickets.ch gelöhnt.
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Weitere Anreize


Starbucks macht es, und das lokale Tchibo-Kaffeehaus in Wil auch: man bekommt Rabatt, wenn man sein eigenes Geschirr mitbringt. Ich lasse mir natürlich immer eine Starbucks-Keramiktasse befüllen, vermutlich diese hier. Allerdings muss man von selbst drauf aufmerksam werden, dass es das Angebot gibt, ich bemerke es also eigentlich gar nicht. Gestern hab ich zu dem Thema Folgendes geschrieben:

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Quellensteuer für alle? Nö.

Mit dem Erhalt der C-Bewilligung bin ich bald nicht mehr quellensteuerpflichtig. Bisher war es so, dass mein Arbeitgeber direkt vom Lohn den Abzug der Quellensteuer vornimmt, d.h. ich zahle jeden Monat eine gewisse Vorauszahlung an die endgültige Steuerrechnung, die ich nach dem Ausfüllen der Steuererklärung bekomme (im Prinzip wie in Deutschland). Mit dem Wegfall der Quellenbesteuerung bekomme ich jeden Monat den Lohn ohne Steuerabzüge ausbezahlt. An der Höhe der Steuerrechnung (bzw. genauer am Steuerbetrag) ändert sich nichts, nur ist dann eben der zu zahlende Betrag deutlich höher und offensichtlich für einige Leute schockierend, die nicht mit Geld umzugehen wissen.
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Glatt am Morgen

Der gleiche Veloweg wie sonst auch ins Büro, heute wegen der vergangenen Regenfälle nicht mit Eis, sondern mit streckenweise gesperrter Glatt. Zuerst habe ich dem Verbotsschild Folge geleistet und dann habe ich von der anderen Seite nachgeschaut, ob das wegen des Wasserstands gesperrt ist. Ja und dann bin ich halt zweimal zum Spass durchgefahren, hab ja massiv mehr Bodenfreiheit als mit dem Normalvelo. Nur die Hacken waren im Wasser 🙂



C

Seit Mai 2012 bin ich hier offiziell Ausländer in der befristeten Variante B. Seit heute neu in der unbefristeten Variante C, die auch noch in hell-mintgrün daherkommt. Die Gemeinde hatte mich angeschrieben, dass meine neuen Einlageblätter für die Bewilligung eingetroffen seien und dass ich noch 40 Fr. zurückbekommen würde, weil sie mir die Gebühr falsch berechnet hatten (ich hatte 69 Fr. gezahlt). Das kam mir zwar komisch vor, weil 29 Fr. für einen Verwaltungsakt hier doch nach ziemlich wenig aussieht. Also bin ich zum Schalter im Rathaus und dort wurde mir eröffnet, dass ich noch 40 Fr. zahlen müsse, weil die Bewilligung 109 Fr. kostet. Da hat wohl die Sachbearbeiterin das Vorzeichen im Rechnungssystem vertauscht. Das sieht doch aber schon viel plausibler aus vom Preis her für zwei Papierblättchen, die zusammen nicht mal DIN A6 gross sind. Nur bei Briefmarken oder beim Gelddrucken kommt man auf noch mehr Wert pro Quadratmeter Fläche.

Der Arbeitgeber ist über die Änderung benachrichtigt, bei der Bank war ich auch noch: die haben sich gefreut, dass endlich mal ein Kunde mitdenkt. Ansonsten ist der Ausweis ja nicht unbedingt weltverändernd und den Behörden muss ich mal nichts melden, die wissen das ja.

Wenn die Novelle des Bürgerrechtsgesetzes auf Anfang 2018 in Kraft tritt, sind es ab jetzt theoretisch noch fünf Jahre bis zur Nicht-Mehr-Ausländer-Bewilligung.

Mit dem C-Ausweis darf ich jetzt sogar Waffen kaufen bzw. eine Waffenbesitzkarte beantragen. Im Prinzip hab ich das schon mit dem Führerausweis, denn anderthalb bis zwei Tonnen Material auf vier Rädern mit >30km/h sind eine recht durchschlagskräftige Waffe. Ich arbeite dran, dass das alle verstehen. Da war auch der Vergleich im Vortrag von Thomas Sauter nochmal schön plastisch, dass wir uns weltweit 1.2 Mio Verkehrstote jedes Jahr leisten — 137 pro Stunde (bzw. im Schaltjahr ein paar weniger). Wenn im Flugverkehr alle zwei Stunden ein Jet vom Himmel fiele, wäre da schnell alles am Boden.

Laptop-Upgrade (neuer Kernel mit LTE-Modul)

Da das Dell Latitude 7280 so schön einfach zu öffnen ist und ich es wegen der visuellen Hardwareerkennung (Motto: I Void Warranties) sowieso schon geöffnet hatte, fielen mir damals gleich noch die Anschlüsse für die 3G/4G-Einsteckkarte auf, inklusive vorbereiteter Antennen. Da ich nicht selbst konfiguriert, sondern ein fertiges Modell bei brack.ch bestellt hatte, hatte ich die Option nicht, ein LTE-Modul gleich mit eingebaut zu bekommen. Also kam das DW5811e direkt aus China, wurde gleich eingesteckt, SIM-Karte eingelegt und, ähm, die Suche ging los. Ein paar Kernelmodule und gentoo-use-flags später ist jetzt auch fast alles konfiguriert und nach dem Kernel-Upgrade auf Version 4.10.14 kam auch die Verbindung zustande.

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