Zweimal 30km

Zwei spontane Velotouren bei dem Wetter gestern und heute: gestern von Nesslau über Wildhaus nach Buchs im Rheintal, heute von Wil über Sternenberg nach Bauma. Ich hab sogar das Velo ohne Spikes fahren können. Lästig waren nur die permanenten Temperaturschwankungen: im Schatten zu kalt für fingerlose Handschuhe, in der Sonne gleich wieder viel zu warm.

Fotos der gestrigen Tour:

Und von heute:

Am 25.12. kam natürlich morgens noch die Messe in St. Nikolaus, am 26. abends eine Mugge und jetzt folgt bald der nächste Ulrich-Tukur-Tatort, der sich nach den Vorberichten so liest, als ob er genau meinen Geschmack treffen würde. Das heisst, er wird mehrheitlich verrissen 🙂 Ich sag ja: ich bin nie in der Zielgruppe.

Flughafenumrundung

Heute bin ich mal statt rechtsrum linksrum aus dem Flughafen Zürich mit dem Velo rausgefahren und habe ihn fast komplett umrundet. Waffenplätze und Übungsplätze (u.a. für Richtstrahler) gibt’s da in der Umgebung auch, drum wohl die Schilder. Die kann man aber lustig interpretieren, ich glaub, die schicke ich als Zuschauerbeitrag an Giacobbo/Müller.

Hmm. Nur das Militär darf hier mit Rollerblades fahren? Interessant :)
Hmm. Nur das Militär darf hier mit Rollerblades fahren? Interessant 🙂
Ebenfalls interessant: Schützenpanzer dürfen hier parkieren?
Ebenfalls interessant: Schützenpanzer dürfen hier parkieren?

50% CH bei 11°C

Meine Geocaching-Statistik ist jetzt bald soweit, dass ich 50% meiner Caches in der Schweiz gefunden habe. Aber kein Wunder, bei dem Wetter. 4. Advent, 11°C, mit dem Velo eine kleine Runde gedreht, dann Mittagsschlaf in der Hängematte, die Aussicht ignorierend.

Geocaching-Länderstatistik am 20.12.2015.
Geocaching-Länderstatistik am 20.12.2015.

Balkonaussicht mit Hängematte am 20.12.2015, 11°C, Sonne.
Balkonaussicht mit Hängematte am 20.12.2015, 11°C, Sonne.

Thun

Das Mobiliar-Forum in Thun ist doch ganz interessant. Schöne Gegend inklusive, in Thun war ich vorher auch noch nicht länger. Da lohnt sich dann wohl doch mal eine Velotour. 4.5h Zugfahrt pro Tag ist aber doch eine recht grosse Hausnummer, das geht mal im Ausnahmefall, aber sicher nicht ständig, egal ob mit GA oder nicht.

Hammertobel

Hier gibt’s so einige Tobel (=Schlucht), so zum Beispiel auch den Grand Canyon der Ostschweiz. Ähnlich auch der Cache Hertenbergtobel, bereits im Mai 2012 besucht. Heute war ein ähnliches Tal dran, zwei S-Bahn-Stationen Richtung Süden nach Lütisburg und von dort auf verschlungenen Wegen immer dem Wasserfall entgegen. Der entsprechende Cache dazu (Hammertobel — hammermaessig) war trotz fehlender Zahlen dank der Hinweisbilder ganz gut zu finden. Zurück ging’s dann bachab im Bachbett.

Unterwegs konnte ich noch meine neue gebrauchte Panasonic Lumix DMC-TZ41 probefotografieren und ich muss sagen, die 100 CHF für die Kamera haben sich gelohnt. Für HDR-Bilder habe ich heut zufällig noch beim manuellen Modus die Funktion gefunden, dass automatisch drei Fotos aufgenommen werden mit unterschiedlicher Belichtung (zu dunkel, richtig belichtet, zu hell). Die kann ich dann hinterher kombinieren und habe fast keine Zeitverzögerung zwischen den Fotos. Beispiele siehe unten, das funktioniert ziemlich gut.

Hammertobel, am Tobelende.
Hammertobel, am Tobelende.
Ein klitzekleiner Wasserfall.
Ein klitzekleiner Wasserfall.
Auf dem Rückweg Richtung Zivilisation.
Auf dem Rückweg Richtung Zivilisation.

La Chaux-de-Fonds — Oensingen

Etwas weniger spontan als die Tessin-Tagestour, aber ähnlich aussersaisonal wie am Walensee gab es gestern eine den Rekordtemperaturen angepasste Tour im Jura. Die Strecke führte von La Chaux-de-Fonds bis nach Oensingen, Anreise und Abreise jeweils mit dem ÖV. Es waren doch einige Höhenmeter zu bewältigen und das Wetter hielt, was es versprochen hatte. Nach 60km in Moutier stand die Option im Raum, die Tour schon zu beenden, aber da eigentlich nur noch relativ flache Strecke zu erwarten war, sind wir doch weitergefahren. Das hat sich dann doch gelohnt, da noch etliche Geocaches direkt am Weg lagen, die wir im Licht von Edelux II (am Forumslader) und Cyo schnell finden konnten. Der Ladestatus vom Telefon war am Ende der Tour bei 100%, der Forumslader war auch unverändert (wenn auch mit Schwankungen im Lauf des Tages) und Licht war schliesslich auch noch angeschaltet.

Abfahrt morgens in Wil am Bahnhof.
Abfahrt morgens in Wil am Bahnhof.
Kühe wie daheim, muhen halt auf Französisch.
Kühe wie daheim, muhen halt auf Französisch.
Der Name war Programm. Aufstieg und Sonne.
Der Name war Programm. Aufstieg und Sonne.
Schöne parallele Kondensstreifen.
Schöne parallele Kondensstreifen.
Zwei Rohloffs am Entspannen. Sonne ohne Ende.
Zwei Rohloffs am Entspannen. Sonne ohne Ende.
Prost.
Prost.
Ziemlich verlassen wirkende Dörfer, aber tatsächlich bewohnt.
Ziemlich verlassen wirkende Dörfer, aber tatsächlich bewohnt.
Sehr günstige Busse, die da auf dem Schild versprochen wird.
Sehr günstige Busse, die da auf dem Schild versprochen wird.
Man darf nur vorbeifahren, wenn der LKW genauso hoch ist wie das Dach. Und das Dach ist sehr scharfkantig.
Man darf nur vorbeifahren, wenn der LKW genauso hoch ist wie das Dach. Und das Dach ist sehr scharfkantig.

Arosa und Umgebung

Nach dem erstklassigen Transfer zwischen Saas-Fee (Postauto nach Visp, Regio nach Brig, Glacier-Express nach Chur) ging es mit der Rhätischen Bahn eine Stunde lang nach Arosa. Auch hier ist Zwischensaison, immerhin mit Autoverkehr und ein paar mehr Leuten als in Saas-Fee. Bevor das Wetter ab Mittwoch feuchter und (noch) kälter wird, waren noch ein paar Sonnenwanderstunden angesagt.

Schneekanonentest. Check.
Schneekanonentest. Check.
Praktisch: Schneekanone mit Steckdose für Smartphone, Raclettegrill oder Fö(h)n.
Praktisch: Schneekanone mit Steckdose für Smartphone, Raclettegrill oder Fö(h)n.
Arosa auf etwa 1'800m und tausende Gipfel drumherum.
Arosa auf etwa 1’800m und tausende Gipfel drumherum.
Der Schwellisee nach dem Abstieg vom Weisshorn.
Der Schwellisee nach dem Abstieg vom Weisshorn.
Der Schwellisee auf Seehöhe.
Der Schwellisee auf Seehöhe.
Der Abfluss des Schwellisees.
Der Abfluss des Schwellisees.
Nach der Auffahrt aufs Hörnli der Blick zum Alpstein (links die Churfirsten gut zu erkennen, rechts im Nebel das Rheintal, dazu noch ein kaputter Kamerasensor).
Nach der Auffahrt aufs Hörnli der Blick zum Alpstein (links die Churfirsten gut zu erkennen, rechts im Nebel das Rheintal, dazu noch ein kaputter Kamerasensor).
Die Plessur im Tal unter Arosa.
Die Plessur im Tal unter Arosa.
Obersee in Arosa, in der Nähe eines Geocaches.
Obersee in Arosa, in der Nähe eines Geocaches.
Kaffeepause am Obersee in Arosa. Kaffee nicht abgebilde(r)t.
Kaffeepause am Obersee in Arosa. Kaffee nicht abgebilde(r)t.

Saas-Fee

Die Freie Ferienrepublik im Saas-Tal besteht aus vier Gemeinden. Im Winter gibt’s hier Schneesport, jetzt in der Zwischensaison auch schon, aber man kann auch wandern gehn. Saas-Fee liegt auf etwa 1’800m und bis auf 3’000m kann man bequem mit der Seilbahn hochgondeln, mit der Metro Alpin dann unterirdisch sogar bis auf 3’500m. Mit der geschickten Marketingaktion
Bürgerpass kann man alle Bergbahnen und Postautos im Gebiet unbegrenzt nutzen.

Die Wanderung führte von der Felskinn-Station über grösstenteils unberührten Schnee und Gletscherabschnitte bis zur Hütte (dort zum Geocache) und von dort wieder zurück. Der Rückweg ist auf gpsies aufgezeichnet.

Nur die Geiss wusste, wo entlang. Kann wohl blau-weisse Beschriftungen lesen.
Nur die Geiss wusste, wo entlang. Kann wohl blau-weisse Beschriftungen lesen.
Britanniahütte auf 3030m
Britanniahütte auf 3030m
Blick von der Britanniahütte zum Stausee Mattmark
Blick von der Britanniahütte zum Stausee Mattmark

Schnelles Netz gab’s auch, ansonsten wegen Zwischensaison nur wenige Übernachtungsgäste. Sehr gut. Jetzt geht’s weiter mit dem Glacier-Express nach Chur und dann nach Arosa.

Diverses von unterwegs

Ich bin jetzt im Herbst fleissig mit dem Velo und zu Fuss unterwegs. Dabei zeichne ich mit der App von sensorly gleich noch die Salt-Netzabdeckungskarte fürs 4G-Netz auf. Weil die tollen modernen Züge aber das GPS-Signal recht gut blocken und es nur in Fensternähe halbwegs akzeptabel wird, muss halt das Smartphone ans Fenster. Nur die ganze Zeit den Arm hochhalten wollte ich auch nicht. Also: die Magnethalterung an die Türstange (zwischen Wil und Flughafen kein Ausstieg auf der Seite) geklemmt und schön GPS und 4G-Netzstärke aufgezeichnet.

Die Smartphonehalterung vom Velo am Zug befestigt.
Die Smartphonehalterung vom Velo am Zug befestigt.

In der Mittagspause war ich dann zum Üetliberg unterwegs und hab auf dem Abstieg (zu Fuss) gleich noch zwei schicke Geocaches gefunden. Der Aufstieg war mit der SZU ziemlich bequem.

Der Blick vom Üetliberg.
Der Blick vom Üetliberg.

Auf den morgendlichen Touren vom Flughafen via Rümlang, Affoltern und/oder Höngg hab ich jetzt auch schon relativ viele Geocaches abgegrast. Die Flughafenauswirkungen (Abgase, Kerosin (?), Lärm) bemerkt man noch recht weit weg. Trotzdem ist alles nur ein paar Kilometer von Zürich weg sofort sehr ländlich.

Hmm, ein Abschnittsbevollmächtigter von früher?
Hmm, ein Abschnittsbevollmächtigter von früher?

Und ja, die herbstliche Aussicht vom Balkon zum Sonnenaufgang ist auch nicht zu verachten. Neulich waren die Berggipfel schon frisch geschneepudert, inzwischen ist davon nichts mehr zu sehen.

Der morgendliche Blick von Balkon/Schlafzimmer/Wohnzimmer.
Der morgendliche Blick von Balkon/Schlafzimmer/Wohnzimmer.

Caching-Wander-Wochenende

Mal wieder ein Wochenende zum Geocachen und Wandern in der Innerschweiz. Am Samstag war die längere Runde um Schindellegi dran, quasi auf der Grenze vom Kanton Schwyz zum Kanton Zürich bzw. zum Kanton Zug. Auf dem Rundweg hab ich noch ein Portemonnaie gefunden und dank der enthaltenen Daten konnten wir den Eigentümer telefonisch ausfindig machen und es zurückgeben. Gut, wenn man zwischendurch mal irgendwo die Blase leeren muss und dabei ein Portemonnaie findet 🙂

Saftige Matten, wechselhaftes Wetter.
Saftige Matten, wechselhaftes Wetter.
Kühe, wie öfter zu sehen.
Kühe, wie öfter zu sehen.
Raupe im Grössenvergleich
Raupe im Grössenvergleich
Von oben auf dem Rossberg sogar der Blick bis nach Zürich.
Von oben auf dem Rossberg sogar der Blick bis nach Zürich.

Am Sonntag war dann wieder ein Stück am Vierwaldstättersee dran: erst mit dem Schiff bis nach Treib und dort mit der Standseilbahn hoch nach Seelisberg, weiter dann auf dem Weg der Schweiz bis nach Bauen. Da bleiben noch etliche Kilometer zu laufen. Bauen war vom Mikroklima her komplett anders, mit Palmen, gefühlt fünf Grad wärmer, muss wohl wirklich an der lokal beeinflussten bzw. geschützten Lage liegen. Der Weg der Schweiz geht vom Rütli bis nach Brunnen, vollständig am Urnersee entlang, die 26 Wegteile sind proportional zur Einwohnerzahl der Kantone lang: Weg der Schweiz.

Bauen am Vierwaldstättersee. Der Ort, nicht das Verb.
Bauen am Vierwaldstättersee. Der Ort, nicht das Verb.
Hmm, was ist denn ein Tabletwald?
Hmm, was ist denn ein Tabletwald?