Nein, der Berg hat nicht zuviel getrunken. Aber die Flagge für den morgigen Nationalfeiertag hängt schon und ist aus meinem Wohnzimmer mit blossem Auge (sogar ohne Brille) sichtbar. Laut Säntisfahne sind es 80x80m Stoff, die da hängen.


data science and bicycle touring
Nein, der Berg hat nicht zuviel getrunken. Aber die Flagge für den morgigen Nationalfeiertag hängt schon und ist aus meinem Wohnzimmer mit blossem Auge (sogar ohne Brille) sichtbar. Laut Säntisfahne sind es 80x80m Stoff, die da hängen.


Noch kurz vor dem Urlaub hab ich es geschafft, mich auf meinen ebook-Reader (Pocketbook 626) draufzusetzen. Kurz “knack” und kaputt war das E-Ink-Display. Auf der Suche nach einem Ersatzgerät bin ich auf das Pocketbook Aqua gestossen. Es hat zwar eine niedrigere Auflösung als das Pocketbook Touch Lux 2 (= Pocketbook 626 laut Innenseite des Geräts, genaue Bezeichnung PB626-Y-WW) und auch keine Hintergrundbeleuchtung, aber beides hat mich nie sonderlich interessiert. Der Lieferant war diesmal nicht digitec, sondern brack.ch, die Daten und Bücher waren eh alle in der Dropbox, also war nach einer längeren Synchronisier-Session alles wieder auf dem Stand von vorher, aber eben mit dem neuen Gerät.
Wie entsorge ich die Daten vom alten Gerät? Das Gerät selbst ist ja kein Problem. Also aufgeknipst: das geht ganz einfach und eigentlich auch zerstörungsfrei, einfach oben neben den Löchern mit einem Sackmesser in den Spalt zwischen Deckel und Rückseite und die Klips-Verriegelung lockern und dann rundherum weitermachen. Praktischerweise stellte sich dann heraus, dass sich die Daten vom Gerät ganz einfach entfernen lassen: der sogenannte “interne Speicher” ist auch nur eine fest eingebaute Micro-SD-Karte, die ich herausgelöst habe. Der Li-Ion-Akku kommt ins Recycling, der Rest in den Elektroschrott.

Auch wenn Thurcom mit den neuen Bandbreiten für die Abos dem Markt preis-leistungs-mässig hinterherhängt, sind 50% mehr Geschwindigkeit für mein Abo zum gleichen Preis doch ganz in Ordnung. Der Upload hat dann aber immer noch nur 3MBit/s, während ich mit LTE auf etwa 20MBit/s komme. Mein Beitrag vom September 2013 gilt immer noch.

Aussentemperatur 12 Uhr 33°C, Innentemperatur 27°C. Aalborg hat mir da deutlich besser gefallen.
Der zweite Tag fing gleich wieder mit einem fast schon historisch zu nennenden Vortrag an, der sich um die interaktiven Grafikfähigkeiten von R drehte. Sehr interessant, was da alles gelaufen ist und wie was zusammenhängt.
Ansonsten war auch der Vortrag von Matt Dowle zu Fast, stable and scalable true radix sorting sehr interessant, vor allem (mal wieder) die Performance-Gewinne im data.table-Package, die aber dann (zum Beispiel beim Sortieren) auch Eingang in base R finden.
Um 18 Uhr ging’s dann für fast die gesamte Mannschaft in acht Reisebussen etwa 25km gen Süden in den Rebild Bakker, eine Art Naturpark, wo dann das Konferenzessen stattfand. Erst gab’s noch eine kleine Wanderung durch den Wald, wo wir (zum Spass) von so urtümlichen Strolchen überfallen wurden, aber irgendwie war von den vielen Data Scientists da niemand so richtig zu begeistern. Die hätten lieber ein paar Datenwürfel zum Spielen mitgebracht.
Nach dem Konferenzessen war ich dann noch im menschenleeren Park unterwegs zum Geocachen, was sich ja nun wirklich als Verdauungsspaziergang anbot, bevor nach 22 Uhr die Rückfahrt startete. Das gab dann wider Erwarten doch reichlich Höhenmeter. Nach Rückankunft in Aalborg war es immer noch hell.







Die Konferenz ist doch recht spannend, hab schon einige bekannte Gesichter von der EARL-Konferenz im letzten Jahr in London wiedergesehen und spannende Vorträge gehört.
Mit Jeans und T-Shirt bin ich perfekt an den Dresscode angepasst, kurze Hose ginge eigentlich auch noch, weil die Hälfte der Leute eh so rumläuft, dazu noch mit dem Konferenz-T-Shirt. Hab noch keinen einzigen Anzugträger gesehen; teilweise sind die Bediensteten im Konferenzzentrum besser gekleidet. Aber ist ja egal, es geht um Inhalte. Einige Sponsoren haben das kapiert (und sind dementsprechend genauso locker unterwegs), andere Sponsoren haben das nicht kapiert, vielleicht sind deren Stände drum auch so verwaist.
Einen Stadtrundgang hab ich auch schon geschafft: sehr schön hier, nicht so heiss wie daheim, allerdings alles flach, irgendwie recht leer (alle in den Sommerferien?) und halt wirklich viel Sonne.
Am Abend nach der Konferenz folgte noch ein Spaziergang entlang alter Bahnstrecken, immer den Geocaches folgend. Im Schriftlichen versteh ich doch noch relativ viel vom Dänisch und es ist dem Norwegischen wirklich sehr ähnlich. Nur gesprochen kapier ich nix. Der Sonnenuntergang dauert aber wirklich ewig, egal in welcher Sprache.


















Zur useR!-Konferenz bin ich passenderweise der Hitzewelle entflohen und ein ganzes Stück weiter nördlich in Aalborg in Dänemark gelandet. Es ist 23 Uhr und ich könnte draussen noch bequem im Tageslicht Zeitung lesen. Die Taxifahrt vom Flughafen zum Hotel (mangels ÖV um die Uhrzeit) hatte mit Nachtzuschlag sogar Schweizer Preise, wobei ja eigentlich noch Tageslicht war. Sonnenuntergang war gegen 22:20 auf dem Flughafen. Die weissen Nächte kann ich mir sehr gut vorstellen, und klimatisch gefällt’s mir hier momentan auch viel besser als daheim. Was auch komisch ist: die rumschreienden Möwen draussen.

Rückflug dann (schon?) am Freitag, nach vielen interessanten und inspirierenden Vorträgen und Beiträgen rund um R.
Emil ist inzwischen auch schon weit über 80 Jahre alt, da lohnt es sich doch mal, sich eine Ausstellung über ihn anzuschauen, diesmal im Historischen Museum in Luzern, an dem ich schon 2012 vorbeigelaufen bin, damals noch ohne hineinzugehen. Die Emil-Sketche sind jedenfalls im Dialekt mindestens genauso lustig und funktionieren auch genauso gut. Ein paar Auftritte als Clown bzw. Belustiger im Zirkus Knie gab’s auch noch zu sehen.




Ziemlich wenige Vokale im Beitragstitel 🙂
Dank 90%-Pensum kann ich auch mal spontan einen Tag freinehmen, wenn nicht alle anderen Leute auch frei haben und dank gutem Wetter auf die Berge laufen. Am Mythen waren relativ wenig Leute unterwegs, auch im Postauto bis Ibergeregg war nicht viel los, aber auf der schmalen und kurvigen Strasse war es permanent am Postauto-Tuten. Mit einem kleineren Abstieg ging es also von 1406m bis auf 1898m hoch, später dann dieselbe Strecke wieder abwärts und zur neuen Rotenflue-Gondelbahn.











Ich muss ja nicht gleich alle Pässe mit dem Velo fahren, es gibt ja auch Postautolinien. Nach diesem Motto war ich am Samstag mit kurzem Abstecher ins Tessin unterwegs. Von Locarno zu Fuss nach Ascona, an der touristischen Standpromenade in Ascona Pizza gegessen, später dann den Weg zum Bus und zurück nach Locarno. Von dort mit dem Stadler-Flirt nach Bellinzona und Umstieg aufs Postauto, was in diesem Fall ein Reisebus/Reisecar ist, mit notwendiger Reservierung. Das Postauto fährt direkt bis nach Chur, mit Pause in San Bernardino und Splügen. Vom tiefsten Punkt des Landes also bis auf gut 1600m (die Passhöhe ist untertunnelt): San-Bernardino-Pass. In Chur dann noch schnell in die Migros und mit dem REX wieder heim nach Wil.


Der neue Gotthardtunnel kommt in einem knappen Jahr, die Werbekampagne dafür ist grad angelaufen: Gottardo2016.




Vor fast genau drei Jahren hatte ich ja schon kurz nach dem Einzug im Bäckerweg 8 in Uzwil den ersten Versicherungsfall nach einem heftigen Gewitter. Das Gewitter vom letzten Sonntag, dem ich auf der Velotour davongefahren war, kam des nachts dann aber doch noch in Wil an und ich bin bei dem Lärm trotz Ohrstöpseln sogar mehrmals aufgeschreckt. Offensichtlich hat es einige Geräte in Mitleidenschaft gezogen 🙁
Schadensbilanz diesmal: ein Netzwerkswitch, ein Monitor, ein PC und eine Tastatur (wieder), alles trotz Überspannungsfilter. Der Monitor zeigt jetzt dauerhaft lustige grüne Streifen, der PC fährt nicht zuverlässig hoch, auf der Tastatur lassen sich Tasten nicht mehr programmieren und der Switch hat keine Lust mehr, Pakete an die richtige Adresse zuzustellen. Kein Beinbruch, aber ärgerlich, besonders wenn man zwei Stunden lang danach sucht, warum der Drucker nicht druckt und dann feststellt, dass es mit einem anderen Switch funktioniert.
Update 10.06.: Fritz!Box und Kabelmodem zicken jetzt auch rum und das Pfeifen der Elkos hat sich nochmal deutlich verstärkt.