Comdirect mit Wunsch-PIN

Tolle Sache, dass die comdirect jetzt neuerdings erlaubt, für die zum Girokonto gehörende Kreditkarte eine Wunsch-PIN festzulegen. Technisch ist das ja kein Problem. Nur: warum wird das als neues Merkmal angepriesen? Es geht im Ausland schon seit langer Zeit. Ich kann die PINs meiner Schweizer Bankkarten an einem beliebigen Geldautomaten einfach ändern, und noch dazu sind die PINs nicht nur fest vierstellig, sondern bis zu sechsstellig. Es erhöht die Sicherheit, regelmässig die PIN zu ändern, denn dann ist es egal, ob man an der Kasse ausspioniert wird. Ich finde, man sollte die Leute im nächsten Schritt dann auch dazu zwingen, die PIN regelmässig zu ändern, so wie das bei Passwörtern in Firmennetzen schon lange gang und gäbe ist. Man muss es ja auch nicht “Zwang” nennen, sondern macht einfach eine Gebühr (alternativ Rabatt) draus: die Leute, die ihre PIN nicht ändern, zahlen eben eine höhere Kartengebühr im Jahr, da sie auch ein höheres Risiko für die Bank darstellen. Natürlich geht das nur, solange die Bank nicht sowieso das Risiko auf den Kunden überwälzt.

Zebrzydowice (Gr)

Hannover-Zebrzydowice
Hannover-Zebrzydowice
Wenn ich mir so meine Status- und Bonuspunkte im Bahn-Portal anschaue, weiss ich gar nicht, wann ich nach Zebrzydowice(Gr) gefahren sein soll. Das Dorf ist ein sogenannter Grenztarifpunkt auf der Grenze zwischen Polen und Tschechien, liegt zwar an einer internationalen Bahnstrecke, aber da war ich noch nicht. Wer weiss, was die für die Berechnung der Statuspunkte als Umweg genommen haben. Die Punkte stimmen ansonsten aber.

Pflanztopf vs. Übertopf

20130226-pflanztopf-uebertopfWer auch immer sich das hat einfallen lassen, unterschiedliche Blumentöpfe für unterschiedliche Zwecke zu verwenden,möge mir mal den Unterschied zwischen einem Übertopf (links) und einem Pflanztopf (rechts) erklären. Dass man in den einen die Pflanze in einem Extra-Topf reinstellt und in dem anderen direkt was pflanzt, ist mir klar, aber warum soll man das nicht auch umgekehrt machen? Ich fänd’s ja viel praktischer, wenn man einfach den linken Topf als in etwa ein in der Mitte abgesägtes Hyperboloid und den rechten Topf als simplen (Hohl-)kegelschnitt bezeichnen würde, aber das hätte wohl wieder nicht auf die Artikelschilder im Baumarkt gepasst.

Das mit dem Hyperboloid stimmt bei dem linken Topf eh nicht, weil der da ein paar komische Krümmungen hat, aber das ist vielleicht die geometrische Form, die dem Topf am nächsten kommt.

Absperrraccord

20130224-raccord Ich war letztes Jahr im Juli schon am Eruieren, wie ich denn schlussendlich meine Grohe-Thermostatarmatur in der Dusche montiert bekomme. Dabei habe ich mich natürlich von der Leitungsverfolgung ablenken lassen und kam zum Schluss, dass man, um das Wasser in der eigenen Wohnung abzustellen, wohl dem ganzen Haus das Wasser abstellen müsse. Das kam mir komisch und irgendwie unschweizerisch vor, weil hier eigentlich alles in verschiedenem Masse besser ist als in Deutschland. Zufällig habe ich mir gestern im Baumarkt die Absperr-Raccords angeschaut (tolle dt.-frz. Wortschöpfung) und dann noch mal die Anschlussrohre daheim angeschaut und dabei ist mir eine klitzekleine Schraube an deren Unterseite aufgefallen (links die Armatur von unten gesehen). Simpler geht’s nicht, das Wasser abzustellen: 90° drehen, egal welche Richtung, dann wird im Rohr eine Klappe verdreht und die Leitung ist zu. Gut, die am Warmwasseranschluss liess sich nur mit Akkuschrauber auf höchster Drehmomentstufe (kurz vorm Bohren) und Richtungswechsel lösen, aber es ging. Reduzierstücke eingebaut, Armatur dran, fertig. Muss ich nicht mehr selber die Temperatur regeln, sondern lasse das die Armatur machen.

20130224-viktoria-husarDie gestern verlinkte und besuchte Operette Viktoria und ihr Husar war auch sehr angenehm, endlich ist mal keiner auf der Bühne gestorben und lustig war’s auch. Und das Bühnenbild war sehr schön bunt, eine echte Augenweide.

S Bühlerbähnli

20130219-buehlerbaehnliEndlich habe ich es mal geschafft, den Bühler-Werkscontainerzubringer auf dem Industriegleis zu fotografieren, direkt auf dem morgendlichen Arbeitsweg bei strahlendem Sonnenschein. Da könnte man eigentlich glatt einen regelmässigen Werkspendelverkehr zum Bahnhof einrichten. Und irgendwann will ich da mal mitfahren, vielleicht zur Feier der Pensionierung 2046 🙂

Neu gesattelt

20130126-brooks-flyer-tausch Nach gut 40.000km kann man einen Ledersattel durchaus mal tauschen. Die Spannschraube hatte ich zwischenzeitlich schon durch eine längere Schraube ersetzt. Prinzipiell könnte ich den Sattel also locker noch weiter fahren, aber er ist durch zu starkes Fetten inzwischen zu weich geworden. Und, wie bei jedem Brooks-Sattel, den ich bisher hatte: der neue Sattel muss erst eingeritten werden, dann hört auch das Quietschen im Gestell auf. Nach 1.000km dürfte es wieder ruhig sein, und nach schätzungsweise 500km wird der neue Sattel auch so anatomieangepasst wie der alte sein und der Begriff arschbequem wieder zutreffen. Das dauert nur etwas bei meinen momentan sehr geringen Fahrleistungen. Im Vergleich zwischen neu und alt sieht man auch durchaus den Längenunterschied. Als Unterlage hat’s die NZZ von heute mit der Doppelseite über die Seegfrörni (zugefrorener Zürichsee vor 50 Jahren).20130126-brooks-flyer-spannschraube

Kaffee-Kopfschmerzen-Korrelation

Genau ein Kaffee zum Frühstück, regelmässig über Wochen, und schon gibt’s mittägliche Kopfschmerzen als Entzugserscheinungen bei Nicht-Morgenkaffee. In dem Fall gehe ich aber eher von Kausalität statt Korrelation aus. Frische Luft und Kägi-Fret helfen aber ungemein. Ausserdem ist die Alliteration im Titel irgendwie von den Namen der Big-Bang-Theory-Folgen inspiriert: hier die englische Liste (auf Deutsch kann man das allerdings vergessen, genauso wie die synchronisierte Fassung).