Wie üblich, mach ich heut das Fenster auf zum Lüften und plötzlich höre ich komische Geräusche. Ein kleines dunkles Etwas kam mir dann entgegengeflogen und ist erstmal an sämtliche (geschlossenen) Fenster geknallt, bevor es sich in der Küche bei den Getränkevorräten auf dem Heizungsrohr versteckt hat. Nach etlichen weiteren Runden ist der Vogel mit Volldampf gegen das geschlossene Fenster im Büro geknallt und dann erstmal auf dem Boden gelandet. Er liess sich dann aufheben und ich hab ihn…
Vogel zwischen Quöllfrisch und Süessmost.
…auf den Balkon verfrachtet. Dort sass er eine Weile herum und als ich nach zwanzig Minuten nochmal zum Nachschauen war, ist er fliegenderweise geflüchtet. Na immerhin.
Bei dem Sonnenaufgang bin ich doch glatt einen Takt später nach Zürich gefahren, um mir das Sonnenaufgangsspektakel noch anzuschauen. Aber da scheinbar eh alle schon in den Ferien sind, war auch dieser ICN dann relativ leer.
Da jetzt die morgendlichen Züge nur noch halbvoll gegenüber der üblichen Belegung sind, schliesse ich mal messerscharf, dass viele Berufstätige schon in den Ferien sind. Da bietet es sich doch an, morgens mal am Bahnhof Stadelhofen auszusteigen und via Quaibrücke und Innenstadt den Weg zur Arbeit anzutreten. Den Bildern zufolge hat es sich heute gelohnt, auch wenn sie bewusst nicht ganz realistisch aussehn sollen.
Der Uetliberg in der Morgensonne des 23. DezemberHinterm Opernhaus hat die Sonne Dichtestress am frühen Morgen.
Mein Lieblingsduopol Migros und Coop macht ja vollkommen zufällig an denselben beiden Tagen 28./29. November die Aktion 30% auf alle Spielwaren. Na wer’s glaubt… Da ich auch noch einen 10x-Punkte-Bon (entsprechend weiteren 10% Rabatt auf den reduzierten Preis) hatte, habe ich gleich morgens vor der Arbeit zugeschlagen, meinen zweitgrössten Migros-Bon aller Zeiten gemacht und die LEGO-Eisenbahn an Land gezogen, mit weiteren Zubehörteilen und vor allem mehr Schienen. Die im Eisenbahnset enthaltenen reichen ja grad mal für ein Oval mit einem Abzweig. Mit je zwei Zusatzsets konnte ich den Esstisch voll ausnutzen, eine Bergstrecke bauen und auch noch, ganz wichtig, eine Wendeschleife. Ohne diese wird es schnell eintönig, aber so kann man mit vielem Hin und Her ganz ordentlich einen ganzen Zug in der Reihenfolge kehren. Die Bergstrecke war ganz schön knifflig, erstmal musste ich eine machbare Steigung finden und dann diese gleichmässig aufbauen. Da bekommen die Kehrtunnels und Viadukte der Rhätischen Bahnen im Original gleich eine ganz andere Bedeutung, wenn das schon im Kleinen so verzwickt ist.
Wendeschleife, grosse Acht mit Höhenunterschied, AbstellgleisZiemlich viele Steine für die Stützen.Das Abstellgleis.
Das Logo der LEGO-Bahn erinnert auch etwas an das der SBB. Da fällt mir auch soeben ein, dass man den Esstisch ausziehen könnte. Hm. Mist. Ich brauche mehr Schienen.
Erst schon einen super Sonnenaufgang über dem Alpstein vom Balkon aus gesehen, dann noch zu Fuss dem Vollmond bis zum Bahnhof Wil gefolgt und in Zürich noch den Morgennebel besichtigt. Das ist doch mal ein Tagesanfang.
Die S35 nach Winterthur, die drei Minuten nach meinem IC abfährt. HDR-Bild.Die Limmat am 09. Oktober 2014.
Auf dem Nachhauseweg von der Arbeit gab’s kurz vor dem einsetzenden Regenwetter noch die Abendsonne zu bestaunen, mit der Wiler Altstadt auf dem Hügel:
Der Wiler Weier in der Morgensonne.Ah, stimmt, Fussball hat angefangen, drum war’s gestern abend so ruhig auf den Strassen.Mehrfache Deppenleerzeichen und ganz normale Preise. Aber wenn ich dafür ein Lamm, einen Grill und einen Teller bekomme, ist das sogar recht günstig.
Pünktlich zum Geburtstagsvorabend hab ich mich entschlossen, auszuprobieren, was ein Leben ohne Smartphone, ohne Handy und ohne ständige Erreichbarkeit bedeutet. Bisher läuft’s gut. Wenn’s weiter gut läuft, kann ich das ja bei Gelegenheit auf einen Berufsweg ohne Bearbeitung digitaler Daten ausdehnen. Ich kann genügend andere Sachen.
Weil Ortlieb immer so lästige Gnubbels an die Innenseite ihrer Taschen schraubt, war ich mal wieder zum Umrüsten unterwegs. Im Zuge der Umrüstung war es auch gleich noch angebracht, an der neuen Ortlieb Velocity eine angemessen grosse Innentasche in NZZ-Grösse nachzurüsten. Orangen Cordura-Stoff hatte ich noch von früher übrig, da war der Rest nur normales Schrauben, Schneiden, Zeichnen, Nähen, Dremeln und Kleben. Die Aktion ist auch komplett reversibel, falls ich die Tasche mal im Originalzustand wieder verkaufen möchte.
Abgeschraubte Innenplatte und Cordura-GewebeSchauen, dass der gewünschte Artikel gut reinpasst.DetailnähfotoSeamgrip wird verklebt (heisses Wasser im Topf)Vor dem Wiederanschrauben der Innenplatte, die jetzt fast vollständig in Cordura gehüllt ist.Bündig abgedremelte Enden der Schrauben.Grosse obere und kleine untere Tasche (Taschentuchpackungen).Passt perfekt. Die FAZ hätte nicht gepasst.