Oslo-ÖV und Wanderungen

Für 13.12 Franken (entsprechend 105 NOK) bekomme ich hier eine 24h-Tageskarte für Zone 1, mit der ich alles fahren kann, was im ÖV unterwegs ist: Tram, Metro, Bus, Schiff (Seilbahnen und Standseilbahnen hab ich keine gefunden). Das Vormittagsprogramm war eine Wander-Cacherunde beginnend an der Endstelle der Linie 1 (Frognerseteren). Im Wald auf etwa 400m üNN liegt noch einiger Schnee, der jetzt relativ schnell abtaut. Ich bin ohne nasse Füsse durchgekommen, aber einige der Loipen müssen erst noch zu Wanderwegen abtrocknen.

Verschneite Wanderwege.

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Ansichtssache Oslo

Der Flug war bis auf die Verspätung von einer Stunde langweilig, aber ich hatte immerhin drei Sitze für mich, davon einen fürs Cello, das sogar mit einem Erweiterungsgurt angeschnallt werden musste. Der Flughafen in Oslo ist schön klein (d.h. man ist schnell draussen) und auch schön weit weg von der Stadt. Unsere Gruppenbusreise hat jedenfalls eine ganze Weile gedauert.
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Cello im Flugi

Nach dem letztwöchenendlichen Delegiertenversammlungskonzert in Wil geht’s heute nach Oslo und dann weiter nach Bergen auf die
EOV-Tour mit dem Projektorchester des Eidgenössischen Orchesterverbands. Durchschnittsalter >60, aber/drum sehr lustig. Das Cello fliegt (vielleicht zum ersten Mal für das Instrument überhaupt) mit, auf einem Extra-Sitz.
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Navya-Shuttle in Neuhausen/Rheinfall

Am 08. November war ich in Fribourg für das autonom fahrende Navya-Shuttle, mit eher enttäuschenden Erfahrungen. Seit Ende März 2018 kurvt in Neuhausen SH ebenfalls ein solches Navya-Shuttle herum, das ich im Sommer 2017 in Sion das erste Mal bestiegen hatte.

Projektleiter und die nächsten Begleitpersontrainees.

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Sparende Heisswassersteuerung mit Raspberry Pi

Oder auch ganz literarisch-adaptiert: Der Raspberry heizte nach.* Seit einer ganzen Weile läuft ein Raspberry Pi als Türöffner und Temperaturlogger. Ein zweiter läuft seit Anfang Januar im Regelbetrieb (ha, Wortwitz!) und regelt meinen Heisswasserkessel. Die eigentliche Idee kam mir ja, als ich die auf dem Kessel in der Küche notierte Verlustleistung von >1kWh pro Tag feststellte. Warmwassererzeugung läuft bei mir elektrisch und da sollte sich eine Senkung der Kesseltemperatur deutlich auf den Stromverbrauch auswirken; mal ganz abgesehen von der Frage, warum man bei einer neu eingebauten Küche überhaupt noch so einen Kessel mit einer dermassen hohen Verlustleistung einbaut. Es ist ja nun nicht so, dass es nicht sowas wie Quooker gäbe. In der Umgebung meiner Wohnung muss auch jemand so einen Hahn haben, weil neulich nämlich ein Servicefahrzeug von denen vor der Tür stand.
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Morgendliche Thurgautouren

Meine Liegevelodurchschnittsgeschwindigkeit steigt doch deutlich, wenn ich das Tempo forciere. Aber meistens hab ich dazu gar keine Lust. Bei 30km mit 280 Höhenmetern (immer noch sehr flach für meine Gegend hier) hab ich schon einen 23er Schnitt geschafft, aber meist bin ich nur so bei 20km/h. Das Tauschen der Marathon Plus gegen Marathon Racer hat 500g (!) Gewichtsersparnis gebracht, dafür geben andere Leute viel mehr Geld aus 🙂

Eine Tour von gestern morgen: https://www.gpsies.com/map.do?fileId=zzgxqevkczuiqbmv. Besonders das Stück über Littenheid ist sehr schön (flach und meist menschen- und veloleer). Der Sackgassenabschnitt mit Umkehr im Norden war durch querende Kühe bedingt. Auf dem Rückweg gibt’s dann auch noch den obligatorischen Halt am Milchautomat in Busswil.

Zirkus Knie

Die Raiffeisenbank Wil hält alljährlich für ihre Mitglieder / Genossenschafter die Generalversammlung im Zirkus Knie ab. Dieses Jahr habe ich es endlich mal geschafft, auch wirklich hinzugehen. Nachdem wir gestern schon die Frühjahrsversammlung im Orchester hatten, war das heute eigentlich nochmal dasselbe, nur mit viel mehr Leuten und dem Zirkusprogramm hinterher. Es gab nur wenige Fragen an der Versammlung, einer hatte z.B. nicht kapiert, dass im Verwaltungsrat ein ausscheidendes Mitglied durch ein neues ersetzt wurde und hat gefragt, warum denn jetzt der Verwaltungsrat vergrössert würde — aber er hat sich ja mit “Herr xxx – wohne in Zürich” vorgestellt, das ging bei vielen als Verpeilungsbegründung durch. Zur aktuellen Affäre um Pierin Vincenz wurde bereits präemptiv etwas referiert, so dass zu dem Thema nicht mehr viel kam. Das ist ja letzten Endes auch ein Problem der Raiffeisen Schweiz in St. Gallen und nicht der lokalen Raiffeisenbank in Wil. Wertschöpfung, die in der Region bleibt, das ist ja fast wie die Thurcom.

Im Zirkuszelt bei der Generalversammlung der Raiffeisenbank Wil.

Das Zirkusprogramm war okay, aber ich hab es nur bis zur Pause ausgehalten, weil mich Helga Schneider als Comedy-Tante total genervt hat. Die ist so ungefähr das Niveau-Pendant zu Atze Schröder, furchtbar flach. Massengeschmack, nein danke.

Immerhin hat sich noch aufgeklärt, was da nachts immer so hell leuchtet und nicht der Sportpark Bergholz ist.

Zirkus Knie, von daheim mit dem Tele.

2018Q1, 17 und 4: Opernquartal

Dieses zu Ende gehende Quartal war relativ opernreich: insgesamt war ich 21 Mal in der Oper, habe davon 17 Mal selbst in der Regimentstochter im Graben mitgespielt (auf gesamt drei verschiedenen Positionen im Register), einmal auf der Galerie zugeschaut, im Januar in der Scala gewesen für die Fledermaus, am Freitag zu
Lunea: Wahn mit Sinn und gestern die Dernière der Regimenstochter aus der ersten Reihe im Publikum begutachtet.

Die Regimentstochter war jedesmal anders und echt witzig. Gestern hat der Korporal bei einer Tanzszene mit dem Moonwalk begonnen, da blieb nicht mehr viel übrig als laut zu lachen, sorry 🙂 Dann haben sich auch noch die Marie-Zweitbesetzung Flurina und Nina von der Regie mit unter die Soldaten geschummelt und überhaupt war die Spielfreude bei allen spürbar. Vielleicht auch die Vorfreude, dass es vorbei ist.

Die Regimentstochter, erster Akt.
Die Regimentstochter, kurz vorm Ende, als sie fast verheiratet wird.
Die Regimentstochter in der Dernière.

Zu Lunea im Opernhaus Zürich hab ich da eher gar keine Meinung. Wenn ich die Tickets nicht gewonnen hätte, hätte ich mich extrem geärgert, aber immerhin waren wir hinterher noch im tibits gut essen und ich hab das Schauspiel-/Opernhaus am Sechseläutenplatz mal von innen gesehen. Das Stück war nicht mal ansatzweise durchschaubar, die Musik sowieso nicht, es mag ja gern Kunst sein, aber meinen Geschmack trifft es ganz und gar nicht. Zum Glück gab es keine Pause und es war nach 105 Minuten vorbei. Dann nehm ich doch lieber klassische Opern, Operetten oder Musicals.

FV Dosto probegefahren

Von aussen hatte ich den FV Dosto schon im Januar gesehen, gestern dann auf einer sowieso anfallenden Fahrt nach Bern hab ich gleich anderthalb Stunden probegesessen. Fährt. Ich hoffe, da kommt noch eine aktive Wankkompensation dazu, die erst noch eingestellt werden muss, denn das Wackeln und Schaukeln war extrem, fast so schlimm wie im Caltrain zwischen San Francisco und Palo Alto. Die Velostellplätze scheinen für Normalvelos brauchbar, aber sind, wie gesagt, über den gesamten Zug verteilt, so dass es in Ermangelung einer digitalen Belegungsanzeige (SBB-App oder Bahnsteig-Infotafeln) schon mal zu blöden Situationen im Regelbetrieb kommen könnte.

Ab dem Fahrplanwechsel soll ja der Zug auf der Linie zwischen Chur und Zürich via St. Gallen (Wil?) eingesetzt werden, ausserdem noch mit Halt in Oerlikon. Das könnte mir so passen:

Zürich Oerlikon wird neu auch von den InterRegio-Zügen bzw. ICN nach Wil–St. Gallen/Chur im Halbstundentakt bedient.