Die erste Steuervorauszahlungsrechnung

Hier hatte ich zum Thema Quellensteuer für alle was geschrieben, vor allem, dass man nicht alle Leute nur wegen einiger weniger, die mit der Steuerrechnung nicht klarkommen, quellenbesteuern sollte. Argumentiert hab ich damit, dass man einfach ein Extra-Konto anlegen sollte, auf das man regelmässig (monatlich z.B.) den zu erwartenden Steuerbetrag selbst zurücklegt. Soviel finanzielle Selbstverantwortung für überschaubare Zeiträume sollte man den Leuten zutrauen.

Da wusste ich aber noch nicht, dass das Steueramt das im Prinzip genau so handhabt, sogar noch mit Anreiz dazu. Ich hab eine Steuerrechnung mit einem geschätzten Steuerbetrag für 2017 (aufgrund vom Vorjahr) bekommen, den ich jetzt auf einmal oder in Raten auf ein Konto bei der Stadt Wil einzahlen kann. Noch dazu wird es verzinst (nicht negativ). Viel besser kann man es nun wirklich nicht machen: einmal im Jahr den geschätzten Steuerbetrag entrichten, dann ist es erledigt. Ab 2018 seh ich dann zu, dass die Abweichung zwischen meiner Schätzung und der tatsächlichen Steuerrechnung gegen Null geht, das ist Data-Scientist-Ehrensache!

Bodenseeumrundung

Bereits am Mittwoch kam der Forumslader, allerdings nur per Abholeinladung, die ich gestern morgen bei der Post eingelöst habe. Jens hat mir den Kompaktlader komplett neu aufgebaut und sogar so, dass er mit etwas Füllmaterial drumherum perfekt formschlüssig (=klapperfrei) in den Ausleger des Ottermobils passt. Alle Kabel waren schon/noch da, ich musste nur noch anstecken und wieder das Rohr reinschieben. Die externe USB-Buchse hatte ich noch nicht montiert, das kam dann noch, die 5V kommen jetzt im Rahmen per Kabel bis unter das Federelement und dort ist auch die Anschlussbuchse montiert.
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Schokolade fertig

Nichtsahnend geh ich in die Migros in Wil, um meine Streichschokoladevorräte wieder aufzufüllen. Hm. Nicht verfügbar, auch keine Lücke im Regal, einfach nicht da. Die Verfügbarkeitsabfrage auf der M-Webseite meinte dann, dass das Produkt noch in einigen wenigen Filialen zu haben sei.

…nicht ersetzbar.

Ich hab mir nichts dabei gedacht und dann in Bern in der Marktgasse und auch in der Löwenstrasse in Zürich nachgeschaut. Nichts. In Bern wurde mir schon gesagt, dass die Schokolade wohl nicht mehr im Sortiment sei, wenn nicht mal mehr ein Schild am Regal hängt. Aber die Verkäuferin ist gleich mit mir dorthin zum Regal gelaufen, wo es sonst steht, die hatte das wohl auch noch nicht bemerkt.

Dafür gibt’s ja dann Migipedia zum Nachfragen.

…meine schlimmsten Befürchtungen sind bestätigt.

Allerdings sind nicht mehr im Sortiment befindliche Produkte in der Migipedia auch nicht mehr drin, drum kann ich nicht mal drauf verlinken. Insgesamt also (noch) ein Grund weniger, zur Migros zu gehen.

Veloroutenverkürzung in Palo Alto

Der Swisscom-Outpost zieht um. Damit verkürzt sich meine Veloroute von Unterkunft bis Outpost von 7km auf 5km und führt nicht mehr direkt über den Stanford-Campus, ganz abgesehen davon, dass es eh nur links-rechts-links-rechts geht, bis ich da bin. Zwischendurch jeweils geradeaus, versteht sich: Brouter-Karte

675 Forest Avenue, Palo Alto, CA, 94301

ICE4 mit Fahrradmitnahme

Es gibt Neuigkeiten von der Deutschen Bahn bezüglich Fahrradmitnahme im ICE: FAZ-Artikel. Vielleicht begreifen sie es ja doch noch 🙂

Spassig, weil nichtssagend, ist aber die folgende Aussage der Bahnsprecherin:

2016 standen 139 Millionen Reisenden im Fernverkehr rund 328.000 verkauften* Fahrradtickets gegenüber.

Die Zahl zu den verkauften Fahrradtickets sagt genau gar nichts aus: wo es kein Angebot gibt, kann es auch keine Nachfrage geben. Wenn im ICE keine Fahrradmitnahme möglich ist, gibt es dazu auch keine Absatzzahlen.

*(sic!)

Laut Wikipedia sind 260 ICE-Garnituren unterwegs. Wenn die alle Stellplätze hätten, wäre die Radmitnahme sicherlich deutlich besser in den Verkaufszahlen. Natürlich fallen dafür Sitzplätze weg, aber wenn man einfach einen halben Wagen zum Mehrzweckabteil (auf der einen Seite Radhaken, auf der anderen Seite keine Sitze, sondern einfach nur Platz) umfunktionierte, dann ist das sehr nützlich. Es soll ja Leute geben, die mit grossen Kinderwägen unterwegs sind oder solche, die ihren halben Hausrat im Koffer durch die Republik fahren.

Im Radreiseforum gibt’s bezüglich der Fahrradmitnahme-Tests auch schon sehr viele Vorschläge.

Unwitzige Swisscard

Vor fast einem Jahr hatte ich das interessante Gespräch mit der Swisscard-Hotline, die ich jetzt wieder gekündigt habe. Grund: den Flug ins Silicon Valley habe ich mit der Supercard-Visa-Karte gebucht, ~2500 Fr. für Business Zürich-San Francisco, Flug gefunden über swoodoo und gebucht bei cheaptickets.ch. Alle Preise wurden in Franken ausgewiesen, also bin ich davon ausgegangen, dass keine Extra-Gebühren draufkommen. Im Gebührenverzeichnis von swisscard steht nämlich etwas verklausuliert:

Supercard Plus: Der letzte Punkt ist der interessante.

1.5% bei Fremdwährungs- oder Auslandstransaktionen. Letzteres gilt offensichtlich auch in Schweizerfranken, das sagte mir zumindest meine Kreditkartenabrechnung. Zum Glück hatte ich nicht die cumulus-Mastercard (Herausgeber cembra Money Bank) benutzt, die hat nämlich den gleichen Gebührentyp, sogar mit 2% (s.u.). Nur hätte ich bei Zahlung per Mastercard noch zusätzliche 50 Fr. Zahlungsgebühr von cheaptickets.ch gelöhnt.
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Weitere Anreize


Starbucks macht es, und das lokale Tchibo-Kaffeehaus in Wil auch: man bekommt Rabatt, wenn man sein eigenes Geschirr mitbringt. Ich lasse mir natürlich immer eine Starbucks-Keramiktasse befüllen, vermutlich diese hier. Allerdings muss man von selbst drauf aufmerksam werden, dass es das Angebot gibt, ich bemerke es also eigentlich gar nicht. Gestern hab ich zu dem Thema Folgendes geschrieben:

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Quellensteuer für alle? Nö.

Mit dem Erhalt der C-Bewilligung bin ich bald nicht mehr quellensteuerpflichtig. Bisher war es so, dass mein Arbeitgeber direkt vom Lohn den Abzug der Quellensteuer vornimmt, d.h. ich zahle jeden Monat eine gewisse Vorauszahlung an die endgültige Steuerrechnung, die ich nach dem Ausfüllen der Steuererklärung bekomme (im Prinzip wie in Deutschland). Mit dem Wegfall der Quellenbesteuerung bekomme ich jeden Monat den Lohn ohne Steuerabzüge ausbezahlt. An der Höhe der Steuerrechnung (bzw. genauer am Steuerbetrag) ändert sich nichts, nur ist dann eben der zu zahlende Betrag deutlich höher und offensichtlich für einige Leute schockierend, die nicht mit Geld umzugehen wissen.
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Glatt am Morgen

Der gleiche Veloweg wie sonst auch ins Büro, heute wegen der vergangenen Regenfälle nicht mit Eis, sondern mit streckenweise gesperrter Glatt. Zuerst habe ich dem Verbotsschild Folge geleistet und dann habe ich von der anderen Seite nachgeschaut, ob das wegen des Wasserstands gesperrt ist. Ja und dann bin ich halt zweimal zum Spass durchgefahren, hab ja massiv mehr Bodenfreiheit als mit dem Normalvelo. Nur die Hacken waren im Wasser 🙂