Ortswechsel nach Bergen

Ich hatte ganz vergessen zu erwähnen, dass ich gestern noch eine Brillenhülle als Waldfundstück erbeutet hatte. Kann man immer gebrauchen. Heut gab’s aber wirklich mal einen fundfreien Tag. Er begann früh in Oslo, wo wir nach dem Zmorge den kurzen Weg zum Bahnhof genommen haben und dort in den Zug nach Bergen gestiegen sind. NSB Komfort = 1. Klasse 🙂

Direkt nebenan kam grad der Nachtzug aus Trondheim mit einer guten Stunde Verspätung eingefahren. Unsere Streckenlänge würde heute laut Wikipedia 516km betragen, maximale Höhe über NN waren 1222m und da lag noch jede Menge Schnee, der aber bei 15°C Aussentemperatur rapide im Schmelzen begriffen war. Unsere Zwischenstops an den Stationen waren immer extrem kurz, mit Pfiff zum Einsteigen sogar:

Zwischenstop in Gol.

Irgendwann ging es wieder abwärts Richtung Bergen, wo wir gegen 15 Uhr ankamen und dann mit dem Reisecar zum Hotel (in der Nähe des Flughafens) gefahren wurden. Dank vorherigem Blick auf das Kartenmaterial (übrigens auf dem Rollfeld in Zürich noch 2GB runtergeladen, als wir auf den Abflug gewartet haben) wusste ich genau, wo lang.

Danach ging es mit der fast ganz neuen Stadtbahn Bergen (Normalspur, Stadler Variotram 🙂 ) wieder in die Innenstadt, geschlagene 45 Minuten lang, aber mit guter Begleitung. Alsdann folgte ein Spaziergang zum obligatorischen Besorgen der Starbucks-Bergen-Tasse und weiter zur Standseilbahn. Was soll man auch sonst machen, wenn man eh den ganzen Tag auf Schienen unterwegs ist?

Wer hat’s erfunden?
Die Standseilbahn auf 300m üNN.

Von oben ergab sich ein ganz guter Panoramablick mit noch sehr hoch stehender Sonne um etwa 18:30 Uhr. Schlecht fürs Fotografieren:

Überblick am Abend (man beachte den Sonnenstand um 18:30) über Bergen.

Danach bin ich geocachenderweise wieder Richtung Flughafen gefahren, um 22:45 Uhr ist es immer noch dämmerig hell. Morgen dann Frühaufsteher, inklusive Konzert zur Eröffnung des Festivals. Cello nicht vergessen!

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