Sparende Heisswassersteuerung mit Raspberry Pi

Oder auch ganz literarisch-adaptiert: Der Raspberry heizte nach.* Seit einer ganzen Weile läuft ein Raspberry Pi als Türöffner und Temperaturlogger. Ein zweiter läuft seit Anfang Januar im Regelbetrieb (ha, Wortwitz!) und regelt meinen Heisswasserkessel. Die eigentliche Idee kam mir ja, als ich die auf dem Kessel in der Küche notierte Verlustleistung von >1kWh pro Tag feststellte. Warmwassererzeugung läuft bei mir elektrisch und da sollte sich eine Senkung der Kesseltemperatur deutlich auf den Stromverbrauch auswirken; mal ganz abgesehen von der Frage, warum man bei einer neu eingebauten Küche überhaupt noch so einen Kessel mit einer dermassen hohen Verlustleistung einbaut. Es ist ja nun nicht so, dass es nicht sowas wie Quooker gäbe. In der Umgebung meiner Wohnung muss auch jemand so einen Hahn haben, weil neulich nämlich ein Servicefahrzeug von denen vor der Tür stand.
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Morgendliche Thurgautouren

Meine Liegevelodurchschnittsgeschwindigkeit steigt doch deutlich, wenn ich das Tempo forciere. Aber meistens hab ich dazu gar keine Lust. Bei 30km mit 280 Höhenmetern (immer noch sehr flach für meine Gegend hier) hab ich schon einen 23er Schnitt geschafft, aber meist bin ich nur so bei 20km/h. Das Tauschen der Marathon Plus gegen Marathon Racer hat 500g (!) Gewichtsersparnis gebracht, dafür geben andere Leute viel mehr Geld aus 🙂

Eine Tour von gestern morgen: https://www.gpsies.com/map.do?fileId=zzgxqevkczuiqbmv. Besonders das Stück über Littenheid ist sehr schön (flach und meist menschen- und veloleer). Der Sackgassenabschnitt mit Umkehr im Norden war durch querende Kühe bedingt. Auf dem Rückweg gibt’s dann auch noch den obligatorischen Halt am Milchautomat in Busswil.

Zirkus Knie

Die Raiffeisenbank Wil hält alljährlich für ihre Mitglieder / Genossenschafter die Generalversammlung im Zirkus Knie ab. Dieses Jahr habe ich es endlich mal geschafft, auch wirklich hinzugehen. Nachdem wir gestern schon die Frühjahrsversammlung im Orchester hatten, war das heute eigentlich nochmal dasselbe, nur mit viel mehr Leuten und dem Zirkusprogramm hinterher. Es gab nur wenige Fragen an der Versammlung, einer hatte z.B. nicht kapiert, dass im Verwaltungsrat ein ausscheidendes Mitglied durch ein neues ersetzt wurde und hat gefragt, warum denn jetzt der Verwaltungsrat vergrössert würde — aber er hat sich ja mit “Herr xxx – wohne in Zürich” vorgestellt, das ging bei vielen als Verpeilungsbegründung durch. Zur aktuellen Affäre um Pierin Vincenz wurde bereits präemptiv etwas referiert, so dass zu dem Thema nicht mehr viel kam. Das ist ja letzten Endes auch ein Problem der Raiffeisen Schweiz in St. Gallen und nicht der lokalen Raiffeisenbank in Wil. Wertschöpfung, die in der Region bleibt, das ist ja fast wie die Thurcom.

Im Zirkuszelt bei der Generalversammlung der Raiffeisenbank Wil.

Das Zirkusprogramm war okay, aber ich hab es nur bis zur Pause ausgehalten, weil mich Helga Schneider als Comedy-Tante total genervt hat. Die ist so ungefähr das Niveau-Pendant zu Atze Schröder, furchtbar flach. Massengeschmack, nein danke.

Immerhin hat sich noch aufgeklärt, was da nachts immer so hell leuchtet und nicht der Sportpark Bergholz ist.

Zirkus Knie, von daheim mit dem Tele.