Die erste Steuervorauszahlungsrechnung

Hier hatte ich zum Thema Quellensteuer für alle was geschrieben, vor allem, dass man nicht alle Leute nur wegen einiger weniger, die mit der Steuerrechnung nicht klarkommen, quellenbesteuern sollte. Argumentiert hab ich damit, dass man einfach ein Extra-Konto anlegen sollte, auf das man regelmässig (monatlich z.B.) den zu erwartenden Steuerbetrag selbst zurücklegt. Soviel finanzielle Selbstverantwortung für überschaubare Zeiträume sollte man den Leuten zutrauen.

Da wusste ich aber noch nicht, dass das Steueramt das im Prinzip genau so handhabt, sogar noch mit Anreiz dazu. Ich hab eine Steuerrechnung mit einem geschätzten Steuerbetrag für 2017 (aufgrund vom Vorjahr) bekommen, den ich jetzt auf einmal oder in Raten auf ein Konto bei der Stadt Wil einzahlen kann. Noch dazu wird es verzinst (nicht negativ). Viel besser kann man es nun wirklich nicht machen: einmal im Jahr den geschätzten Steuerbetrag entrichten, dann ist es erledigt. Ab 2018 seh ich dann zu, dass die Abweichung zwischen meiner Schätzung und der tatsächlichen Steuerrechnung gegen Null geht, das ist Data-Scientist-Ehrensache!

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