Tuatapere – Invercargill

20170327 5km nördlich von Invercargill 19:03 Uhr

Wenn ich noch mehr solche Touren machen sollte, hat es irgendwann keinen Platz mehr zwischen rechter Wade und dem Kettenschutzrohr. Dann hab ich ein echtes Problem 🙂 Oder ein permanentes Öltattoo am rechten Bein.

In den Unterkünften bisher fand ich gut, dass es fast immer eine Flasche Frischmilch im Kühlschrank gab, so eine kleine mit Aludeckel, so wie (ganz) früher die “Ein-Schluck-und-Leer”-Schulmilch.

Die Baked Beans zum Frühstück (2 Dosen) haben grad mal eine Stunde vorgehalten. Danach hab ich das Glas Guacamole aufgemacht, in die linke Tasche gestellt und eine Tüte Chips aufgemacht. Dann Dippen beim Fahren, es war ja eh kein Verkehr. Ich finde, HP Velotechnik sollte als Sonderzubehör für die Streetmachine einen Dip-Behälter für den Vorbau anbieten.

Die Strecke bis Riverton war wie die Great Ocean Road, nur mit massiv weniger Verkehr. Hügelig halt, immer auf und ab, so dass ich bei der Hälfte der Strecke schon 400 Höhenmeter hatte.

Die Seeluft ist toll. An Monkey Island bin ich vorbeigefahren, dazu hatte ich ja früher schon was geschrieben.

In Riverton war geplante Halbzeit, zu einem späten Kaffee, einem (immer) genau richtigen Brownie und einem verfrühten extragrossen Baguette. Der Kalorienbedarf des normalen Büroarbeiters ist damit schon gedeckt, würde ich sagen. Die Sonne war inzwischen vollständig da, bei blauem Himmel und 12 bis 15 Grad. Gefährlich, weil man beim Fahren die Sonne nicht merkt.

Zum Top10 Holiday Park wollte ich laut Planung gar nicht, aber der lag so gut an der Strecke, dass ich da geblieben bin. 14:30 Ankunft, Zelt aufgestellt um 15 Uhr und Abfahrt nach Invercargill. Es gibt dort tatsächlich nichts zu sehen. Jede Menge Geocaches sind da, die mich auch an schöne Orte geführt haben, und die vielen Parks sind nett, aber es gibt keine Innenstadt, alles ist autozugänglich (diese beiden Punkte hängen zusammen) und am Ende bin ich doch bei McDonald’s gelandet, weil da die Himbeerbrause so gut ist.

Nach 85km Tour kamen also noch 30km Sight(not)seeing dazu, und im Stadtverkehr fährt es sich bei den sehr breiten Strassen sehr entspannt. Sprints bis >35km/h gehen auch wieder sehr gut, da ohne Gepäck und mit fast schmerzfreien Beinen. Jetzt hab ich mich wohl an die Belastung gewöhnt.

Es sind mosernde Österreicher auf dem Campingplatz, sehr lustig 🙂 Eine perfektere Zeltwiese gibt’s nicht, die Heringe flutschen nur so in den Boden und bleiben auch drin.

Gesamtkilometer 1215 oder so

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