Culverden bis Waipara

20170312 Waipara 23:43 Uhr

Toll, im Bus hat neben mir jemand heise.de gelesen. Genau dafür wurde das WiFi im Bus erfunden.

Wenn alles so ungefähr wie geplant läuft, werde ich einen Teil der Strecke, den wir heute mit dem Bus gefahren sind, am Ende in umgekehrter Richtung fahren. Irgendwie ist hier alles grün und bewaldet oder bewiest, die Wolken hängen tief und manchmal schütteln sie sich wohl auch aus. Die Wiesen auf einigen Streckenabschnitten sahen allerdings reichlich vertrocknet aus und auch die Waldbrandgefahr-Schilder standen noch auf der höchsten Warnstufe.

Nach dem Ausstieg in Culverden bin ich im lokalen Supermarkt noch schnell Vorräte auffüllen gewesen und dann war Abfahrt.

Erst eine Weile dem Highway folgend, was zwar wegen der schönen Breite des Standstreifens und der gesamten Strasse ungefährlich ist, aber wegen des Lärms eher lästig. Später bin ich auf eine Schotterpiste abgebogen (Abkürzung, man kennt das ja) und hab das Mobil gleich zweimal abgelegt, weil bei dem hohen Gewicht und den schmalen Reifen einfach nichts mehr ging. Nasse naturgebundene Decken mit Spurrillen sind also igitt.

Neben der Strasse liegen interessante Müllteile. Unter anderem habe ich ein Schneidebrett aufgelesen, was ich sowieso noch kaufen wollte.

Anfangs dachte ich, dass die Rohloff oder die Kette irgendwelche Geräusche produzieren, die nach Grillen klingen, aber das waren wirklich Grillen. Ansonsten nur Schafe, Rinder, Rehe, Damwild, alles wohl zum Essen und für Wolle gedacht.

Die Gerüche der vorbeifahrenden Autos sind witzig, es kamen mehrere Bullis vorbei, als Hippiebusse lackiert und da kam ein Cannabis-Geruch rüber.

Meine Laune schwankte mit drei Parametern: Steigung, Wind und Regen. Die Steigungen waren aber heute nicht extrem, der Wind aus Westen aber schon und der Regen immer vorhanden.

In der Tüte mit den Bananenchips war zuwenig drin. Zwei Hunde wollten mich verfolgen, aber ich habe sie abgeschreckt.

Das Zelt aufzubauen hat zu lange gedauert, aber fürs erste Mal in freier Wildbahn bei Regen ging’s noch. Die Konstrukteure haben sich wirklich bei jedem Detail was gedacht.

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