63-km-910-Höhenmeter-Runde

Ein paar Gewöhnungskilometer auf dem Liegevelo müssen noch sein, daher kam heute eine spontane Tour mit Höhenmetern an die Reihe, alles mir recht bekannte Teilstrecken, nur nicht in der Reihenfolge. Auch in Oberhelfenschwil war ich vorher noch nicht, schöne Aussicht gibt’s da auf den gesamten Alpstein, allerdings kommt man da nur mit dem Kampf gegen die Höhenmeter rauf.

Streetmachine, Oberhelfenschwil

Von Oberhelfenschwil ging’s wieder abwärts ins Neckertal, danach wieder weniger steil aufwärts Richtung St. Peterzell, Wald und Waldstatt, am Ende dann schnell abwärts via Herisau und Gossau. In Niederwil begann der Regen, aber bis auf kalte Fussspitzen (bei 3°C Aussentemperatur) hatte ich keine Temperaturprobleme am Ende.

So ungefähr sieht der Track dann aus, wenn der Satellitentracker seine Daten gesendet hat:

Der Track in der Online-Ansicht, alle fünf Minuten ein GPS-Punkt des Trackers.

Der neue Sitz ist auch in der flacheren Position gut fahrbar. Man sollte ihn nur gut festklemmen, sonst drückt es ihn aus der vorderen Halterung, wenn man mal richtig Druck auf die Pedale gibt. Einen lustigen Sturz hatte ich noch: in der rechten Hand einen halb gegessenen Apfel, wollte ich mit der linken Hand noch die Tasche wieder verschliessen. Freihändig fahren geht aber mit der Liege absolut gar nicht, also lag das Vehikel zwei Meter nach dem Loslassen der linken Hand auf dem Boden.

Beim Aufstieg nach Oberhelfenschwil kam mir noch eine gute Idee, allerdings zum vorherigen Job bei der Migros: man könnte ein Soll-Einzugsgebiet einer Filiale berechnen, nämlich alle Leute, die innerhalb von fünf oder zehn Minuten in der Filiale sein können (Fuss/Velo/ÖV/MIV). Dann könnte man den Gesamtumsatz der Filiale aufteilen in lokal und nicht lokal und hätte pro Filiale eine Kennzahl und könnte sie gruppieren, im einfachsten Fall in zwei Gruppen: lokal (50-100% Umsatz aus Soll-Einzugsgebiet), überregional/touristisch/irgendwas (0-50% Umsatz aus Soll-Einzugsgebiet). Wenn man weiss, dass der Grossteil des Umsatzes einer Filiale eh nicht aus der Region kommt, muss man da auch keine grossen Aktionen starten (oder grade deswegen, je nach Controller-Fuzzi). Das kann sich auch auf die Produktauswahl auswirken. Wenn man eine Ferienfiliale irgendwo im Engadin hat, wo an Wochenenden die Zürcher einkaufen gehn, dann sollte man eigentlich genau für diese Kunden z.B. spezielle Produkte anbieten, auf alle Fälle aber Zürcher Preise, am besten per Cumulus-Karte personalisiert 🙂

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