Der Bassimist

Dani Ziegler war mir als mürrischer Bassist aus Giacobbo/Müller bekannt und kann ziemlich gut Bass spielen, was er auch einige Male dort im Vorprogramm gezeigt hat. Heute war ich in der Kellerbühne St. Gallen zu seinem Soloprogramm Der Bassimist, was er im wesentlichen mit zwei E-Bässen, einem Loopgerät, einem Ipad und einem Flipchart bestritten hat.


Für ein gutes Lied braucht es seiner Meinung nach eigentlich nur einen Bass, alle anderen Instrumente sind überflüssig. Dazu noch etwas Rhythmus (=Groove), Melodie und den Text kann man auch wieder vergessen. Lustig war ein kurzes Stück, was ich so ähnlich schon von Axis of Awesome kannte: mit vier Akkorden kann man etwa 95% aller Hits begleiten. Bei drei Stücken hat er auch nur die Stücke ohne Bass vorgespielt und dann gezeigt, was der Bass ausmacht; eins davon war Another one bites the dust, was ich auch ohne Bass nur am Schlagzeug erkannt habe, ein anderes war Thriller. Logisch spielt da der Bass die Hauptrolle.

Interessanter Flipchart mit Stimmung-vs-Zeit-Grafik: grün die Stimmung des Publikums, schwarz die von Dani, rechts daneben eine Tonleiter und oben zwei Jahreszahlen, die merkwürdige Akkordfolgen darstellen.

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