Testfahrt neuer Sitz

Der hier angebaute leichtere Sitz war heute auf der Probefahrt dran. Seither war es ja ziemlich frostig und ich hatte keine Lust, auf der Liege auch noch Spikereifen zu montieren. Der Sitz hält, macht kaum Geräusche, die externe Schaltbox hatte ich um ein paar Gänge verstellt angebaut nach der Zerlege-Aktion, das Velo rollt ansonsten wieder wie vorher. Nur die vordere Federgabel hat Spiel und ich warte auf eine neue.

Flucht aus dem Wiler Nebel am 24.01.
Sonnige Velorunde am 29.01.

Für die Neuseeland-Fahrt konnte ich mir noch einen Satellitentracker ausleihen, der alle fünf Minuten die GPS-Koordinaten per Satellit verschickt und online verfügbar macht. Und ich kann auch noch manuell Punkte setzen, zum Beispiel für den Übernachtungsort. Nach etwas Bastelei mit procmail und den WordPress-Plugins Geomashup sowie Postie erscheint dann der Übernachtungsort sogar mit kleinem Kartenausschnitt hier im Blog.

Spot-Gen3-Satellitentracker

Blog umgezogen und umbenannt

Manchmal hat mich die Werbung im eigenen Blog doch genervt, also habe ich mich schlau gemacht und das Blog nach fast fünf Jahren Schweiz von http://chruss.wordpress.com (also der Gratis-Option, weil ich damals keine Lust hatte, mich auch noch um das eigene Hosting zu kümmern) zu http://dc.georgruss.ch umgezogen.

Der Titel ist relativ selbsterklärend: ich bin velofahrender Data Scientist mit Velopass. Auch bei -11°C wie in dieser Woche. Aber ich kenne mindestens noch eine weitere Person, die das auch so tut.

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Deville et al.

Nach dem Auslaufen von Giacobbo/Müller habe ich letzte Woche Deville ausprobiert, eine andere Comedy-Late-Night-Show des Schweizer Fernsehens. Die Sendung läuft zumal am Freitag kurz vor Mitternacht, d.h. die würde ich wohl nie live schauen. Die Aufzeichnung fand im Mascotte direkt am Sechseläutenplatz statt, mit Blick auf selbigen:

20170119-deville
Studio von Deville, hinterm Fenster Strasse und Sechseläutenplatz

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Neuseeland, grobe Strecke

Bei der Tour nach/in/auf Neuseeland hatte ich mich noch nicht für Nord- oder Südinsel oder beides entschieden. Nachdem ich aber in der Nähe von Christchurch Greta Valley und Lake Emma entdeckt hatte, war die spontane Entscheidung für die Südinsel gefallen. Vielleicht gibt’s noch Kriterien, die das wieder ändern, aber eine grobe Tourplanung geht nach der Anreise von Auckland bis Christchurch (Auto oder Bus)  im Uhrzeigersinn bis Invercargill, dann in die Fjordlands und an die Westküste, dort immer am Wasser weiter und irgendwann quer rüber nach Osten bis Picton, dort auf die Fähre nach Wellington und vielleicht dann gleich im Auto oder Bus weiter.

Teil 1: 1090km
Teil 2: 920km

Details zur Streckenplanung bei Gelegenheit. Das sind etwa 2000km in 24 Tagen Fahrzeit, also im Schnitt 83km am Tag.

Schneeballsysteme im Winter

Manchmal gibt’s echt interessante Erlebnisse, die durch airbnb getriggert werden. Meine Gäste haben mich gestern nach Kirchberg SG zu einem öffentlichen Vortrag von Avalon Life mitgenommen. Im Prinzip sollte es um Kryptowährungen gehen, also nicht nur Bitcoins, sondern auch Dash, Ethereum und was es sonst noch alles gibt. Allerdings bin ich in der 90-minütigen Veranstaltung wirklich nicht schlau geworden, was denn jetzt das Geschäftsmodell der Firma ist. Eine Vermutung habe ich allerdings 🙂
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Streetmachine-Masseverlust

Über Massereduktion des rollenden Liegevelos hab ich mir bisher noch keine grossen Gedanken gemacht und da ich allein fahre, muss ich auch nicht mit leichteren Fahrern konkurrieren. Aber da ich schon mal einen deutlich leichteren Karbon-Sitz geschenkt bekommen habe, habe ich den heute für die Montage aufbereitet. Das gestrige Puzzle war nach zwei Stunden und etlichen Flüchen (Kette geöffnet, verdreht verschlossen, das mehrfach!) wieder zusammengesetzt.
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Streetmachine-Puzzle

Ob ich für den Neuseeland-Flug das Liegevelo komplett zerlegen soll, weiss ich noch nicht. Als Z-Passagier hab ich 2x32kg Freigepäck und laut Airchina-Webseite eine linear dimension von maximal 158cm. Das ist Länge plus Breite plus Höhe, bei mir 30cm+80cm+90cm = 200cm und mein Paket wiegt 23kg. Als reguläres Gepäckstück sieht das also nicht gut aus. Aber vielleicht gebe ich das ganze Rad nur minimal zerlegt im Radkarton auf, dann zählt es laut meiner Email-Anfrage an deren Support als ein Gepäckstück. Oder ich nehme jeweils zwei Ortlieb-Taschen und verteile die Bauteile auf zwei Pakete, wickle Tape oder Folie drumherum und gebe das dann auf.

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Verrechnungs- vs. Abgeltungssteuer

In Deutschland wird mal wieder an der Abgeltungssteuer auf Kapitalerträge herumgemosert. Die wurde eingeführt, weil es nicht möglich zu sein schien, die Leute zu einer Deklaration ihrer Kapitalerträge zu bewegen. Man hatte also vor der Abgeltungssteuer die Wahl, Kapitalerträge zu deklarieren (legal) oder nicht (illegal). Wenn man sie deklariert hat, musste man sie versteuern, und zwar zum persönlichen Steuersatz, der schnell mal bei 30-40% liegen kann. Also hat man’s eben nicht deklariert. Die Abgeltungssteuer wurde dann mit einem Satz von 25% eingeführt und wird von den Banken automatisch abgeführt (quasi eine Quellensteuer), so dass es für die ehrlichen Steuerpflichtigen günstiger wurde und auch bequemer. Die potentiell unehrlichen kamen dann auch nicht mehr um ihre 25%-Steuer herum und kamen damit auch günstiger weg als sie es vorher (illegal) waren. Continue reading “Verrechnungs- vs. Abgeltungssteuer”