Kommentar zu selbstfahrenden Autos

Der Kommentar stammt von Franz Alt: Ach, Herr Dobrindt: Wo bleibt die Freiheit und die Lust? (ja, eigentlich müsste es bleiben heissen).

[…]
Hinzu kommt: Zumindest auf Fernstrecken ist der Zug schon lange schneller als das Auto. Und da künftig eher mehr als weniger Autos unterwegs sein werden, bleibt das Stauproblem grundsätzlich auch morgen, beim Selbstfahren wie beim Gefahrenwerden im Auto. In der Bahn kann ich schon heute mehr und intensiver arbeiten, zwischendurch essen gehen, Kaffee trinken, flirten und mir die Beine vertreten. Das geht beim Gefahrenwerden im Auto alles gar nicht oder nur unter schwierigen Umständen. […]

Natürlich lassen sich Verkehrsströme mit autonom fahrenden Autos besser lenken und Staus leichter umfahren. Warum aber Autos umweltfreundlicher werden sollen, nur weil ich gefahren werde, statt selbst zu fahren, leuchtet mir gar nicht ein. […]

Das trifft in etwa auch das, was ich hier zu E-Autos und hier zum GA geschrieben habe (letzter Absatz).

Jetzt, da ich das Velo im Zug einfach mitnehme, ist meine Haustür-zu-Büro-Pendelzeit schon unter eine Stunde gesunken. Jetzt müssten die SBB nur noch die obligatorische Reservierung für den ICN während der Sommerzeit abschaffen.

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