Morgenerlebnisse

Da ich ja jetzt die Landschaft auf meinen acht bis neun Kilometern Veloweg (alternativ Postauto mit Monatskarte) viel bewusster wahrnehme und der morgendliche Sonnenaufgang meist ziemlich gut ausschaut, hier eine Impression und zwei Auffälligkeiten. Bei anderen Pendlern ist es ja offensichtlich ähnlich kalt und ansehnlich morgens.

Ich fahre ja gern selber Bahn und auch an der Bahnlinie entlang, wo es meist wenig starke Steigungen hat. Heut morgen kam grad die S-Bahn S1 auf einem ihrer letzten Halte am Bahnhof Algetshausen-Henau. Ab Dezember entfällt dieser Halt. In Deutschland wäre das einfach Pech für die Bewohner. Hier wird hingegen das Angebot zwar per Postauto, aber deutlich verbessert oder zumindest aufrechterhalten.

Einer der letzten Halte der S-Bahn S1 am Haltepunkt Algetshausen-Henau.
Einer der letzten Halte der S-Bahn S1 am Haltepunkt Algetshausen-Henau.

Sicher, auf Französisch und auch auf Englisch heisst das “Schweizer Dusche”, aber nach genügend Konsum englischer Serien fällt mir beim Wort douche eher sowas wie Depp oder Arschloch als Übersetzung ein. Da könnte man also durchaus an der Aufschrift des Lieferwagens und am Firmennamen arbeiten.

Sprachmehrdeutigkeiten
Sprachmehrdeutigkeiten

Bei Ankunft vorm Bürogebäude stach mir diese sehr interessante Müllkiste direkt vorm Eingang ins Auge, an der ich mich nach Nachfrage mit ein paar massiven Kupferdrähten bedient habe. Grad gestern hatte ich welche daheim gebraucht. Das nenne ich einfach mal Bring-Service. Wer mich kennt, weiss, dass ich da bei Vorhandensein eines Müllkistendeckels diesen sogar gelupft* hätte, weil mich interessiert, was denn in dieser Alumüllkiste so drin ist. Neugier und der Drang, geschlossene Dinge zu öffnen, sind quasi Berufskrankheit 🙂

Kabellieferservice vorm Büro.
Kabellieferservice vorm Büro.

* ich denke, das Wort ist selbsterklärend und klingt besser als das Äquivalent angehoben.

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