Cash bei Coiffeur und Coop

Ich gebe zu, dass der Artikeltitel etwas zusammenalliteriert ist, aber mir fielen grad viele Sachen gleichzeitig ein. Erstmal fordere ich aufgrund von Gleichstellung, die Diskriminierung beim Coiffeur zwischen Damen und Herren zu beenden. Also entweder macht ihr die Angebotsliste für die Frauen kürzer oder die für die Männer länger. Ausserdem ist der Buchstabe “O” in der Zahl “10” (zehn) in der Kinderpreisliste ungeeignet.

Unbalancierte Preisliste beim Coiffeur. Ich fordere Dauerwelle auch für Männer.
Unbalancierte Preisliste beim Coiffeur. Ich fordere Dauerwelle auch für Männer.

Der Tagesanzeiger hat inzwischen auch mitbekommen, dass Frauen in Norwegen ab 2015 wehrpflichtig werden: In Norwegen müssen auch Frauen zur Aushebung antreten. Das hatte ich hier schon erwähnt, auch wenn es damals noch zur Abstimmung anstand. Wie geschrieben: gleiche Rechte, gleiche Pflichten, da ist NOR wohl am weitesten fortgeschritten.

Neulich hatte ich mich dagegen schon gewundert, dass das Kartenterminal bei McDonalds bei Einsatz meiner Kreditkarte weder PIN noch Unterschrift haben wollte. Ich vermute, dass es damit zusammenhängt, dass bei Kleinbeträgen nach und nach sowieso auf die PIN verzichtet wird, weil parallel dazu das Zahlen per NFC (near-field-communication) eingeführt wird. Chip in der Kreditkarte oder im Telefon, kurz ans Lesegerät halten, fertig. Die Technologie ist uralt, hat schon seit mindestens 2002 in der Magdeburger Mensa funktioniert und ich hab sie sogar in meinem Bühler-Badge. Moderne Arbeitszeiterfassungsgeräte funktionieren vom Prinzip her auch so.

Interessant wird das, weil ich ab Herbst voraussichtlich meine Kreditkarte damit aufrüsten lassen kann, siehe Artikel im Tagesanzeiger. Meine Daten haben die sowieso schon alle und da ich sowieso fast alles bargeldlos zahle und auch meine Punktesammelkarten fleissig nutze, hab ich datensammeltechnisch daraus nicht mal einen Nachteil. Jetzt müsste es nur noch in Wil im Coop und in der Migros passabene/subito geben, dann wäre Einkaufen wirklich so einfach und schnell, wie ich es mir wünschen würde.

Handscanner bei coop (passabene)
Handscanner bei coop (passabene)

Einkaufen geht dann so: Handscanner abholen, im Laden alles, was man kaufen möchte, scannen und in die Tasche packen, an der Kasse nur noch den Scanner abgeben, zahlen, fertig. Wenn jetzt noch der Bezahlvorgang statt 30 Sekunden nur noch 5 Sekunden dauert, um so besser. Die passabene-Kasse ist so gut wie immer leer und mit Fahrradtaschen ist das ungeheuer praktisch, wenn man nicht mehr auspacken und wieder einräumen muss.

Man kann trotzdem noch überall mit Cash zahlen. Da ist mein Zweitlieblingsland Norwegen noch etwas weiter. Dort denkt man aktuell über eine Gesetzesänderung nach, nach der es Läden/Hotels etc. ermöglicht würde, Bargeld als Zahlungsmittel auszuschliessen, also nur noch bargeldlose (digitale) Zahlungsmittel zuzulassen: Vil nekte deg å betale kontant på hotell og restaurant. Das ist der logische nächste Schritt. Ob mir der so wirklich gefällt, weiss ich aber noch nicht.

Weil ich gestern zu einem Apéro in Winterthur war, habe ich hinterher die Gelegenheit genutzt, in den Untergrund zu steigen und dem Eulachtunnel folgend die Stadt zu unterqueren. Nach etwa 200m im Tunnel wurde es mir aber unheimlich und ich habe kehrtgemacht, ohne die Hinweise zum Geocache GC1F8C9 zu finden. Immerhin ist die Fenix HP11 ziemlich gut für sowas geeignet. Hier eine Kartendarstellung vom Tunnelverlauf:

Eulach-Tunnel Winterthur
(Quelle: http://www.thundercloud.ch/divers/geography/Eulach_Tunnel_Winterthur_L.jpg)

Vorher, weil’s so schön war, gab es noch mal das Stadthaus in Winterthur, wie bereits hier erwähnt.

Stadthaus in Winterthur.
Stadthaus in Winterthur.

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