Hochälpele Power Trail

Gestern ging es, wie im Swiss Geocaching Forum geplant, zu einer Tageswanderung auf den Hochälpele-Pfad, auf dem wir über den Tag verteilt eine Serie von 60 Geocaches finden und loggen konnten. Unser Team war bunt gemischt, acht Personen, davon fünf Frauen, da sag noch einer, Geocaching sei ein Männer-Zeitvertreib. Ich war schon ab 07 Uhr unterwegs, über St. Gallen und Heerbrugg bis nach Dornbirn und von dort mit dem Bus bis zum Startpunkt der Tour (Cache: http://coord.info/GC2W6VH, siehe Logs). Das Wetter war morgens in Dornbirn (Österreich übrigens) schon ziemlich verregnet, aber es wurde besser. Der o.a. Pfad ist übrigens mit dem Power Trail nicht identisch, letzterer ist deutlich anspruchsvoller, siehe Cache-Link.

Gegen 10 Uhr ging die Tour gemütlich los, das Höhenprofil war akzeptabel, wenn auch für einige Mitstreiter ziemlich anstrengend. Die Mittagspause machten wir in der Beiz (Gaststätte) direkt am höchsten Punkt der Strecke, inklusive Almdudler und Apfelkuchen und es war sogar so sonnig, daß ich mal wieder gerötet nach Hause kam. Die Wege waren (wenn nicht wassergebunden) Naturwege, zweite Schwierigkeitsstufe (rot-weiß) und ordentlich matschig. Nach dem zweiten Zwischenstop in einer Österreicher Hütte, den ich wegen des nicht-existenten Rauchverbots draußen verbracht habe, ging dann der Regen richtig los und hörte bis zum Ende der Tour um 19 Uhr nicht mehr auf. Gut, daß ich mir noch morgens einen Regenschirm besorgt hatte, aber trotzdem war ab der Regenjacke abwärts die Hose richtig naß und in den Schuhen stand das Wasser.

Eine Mitfahrgelegenheit nach Altstätten konnte ich auch noch ergattern (im Gegensatz vermutlich zur SBB bzw. zum Postauto fährt in Österreich ab 18 Uhr kein Bus mehr von der Paßhöhe runter), von dort ging’s dann gemütlich wieder nach Uzwil zum Trocknen. Schöne Tour, wenngleich ich die alleine wohl etwas schneller geschafft hätte. Aber ich war ja nicht zum Bergwege-Abrennen da, sondern mehr zum Unterhalten, bei dem wir immer vom nächsten Piep der Garmin-GPS unterbrochen wurden.

Noch ein Nachtrag am 05.06.: Hier das Gruppenfoto am Ende des Tages (minus Fotografin).

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