Fugen-S in der Zugmitte

Neben den großen (grossen) und auffälligen Sprachunterschieden gibt es auch kleine und subtile wie beispielsweise die Verwendung eines Fugen-S, wo man keines erwartet. Beispiel der SBB: Das Zugrestaurant befindet sich in der Zugsmitte. So wie in Magdeburg der Einheitsakkusativ verwendet wird, wird hier in der gesprochenen Sprache überdies inflationär das “wo” verwendet: Der, wo mir gsagt hätt. S Velo, wo da steht. Etc. Im Unterschied zu Magdeburg bin ich mir aber ziemlich sicher, daß die Sprecher hier wissen, wie es in gepflegtem Hochdeutsch zu sein hätte. Es kann schon sein, daß ich da noch eines Besseren belehrt werde, aber momentan ist das mein Eindruck.

2 thoughts on “Fugen-S in der Zugmitte”

  1. …und gern hängen die Schweizer an jeden passenden oder unpassenden Satz “oder” (mit einem sehr offenen “o” natürlich) an, oder??
    Ist das in deiner Region auch so, oder?
    Und irgendwie klingt das alles nett, oder?

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