Nespresso-Maschinen überall

Bei verschiedenen Terminen auf dem Bühler-Gelände ist mir aufgefallen, daß in jeder Kaffeepausenecke eine Nespresso-Maschine herumsteht, mit einem entsprechenden Vorrat an Nespressokapseln. Bei uns in der Teeküche ebenfalls. Der Kaffee daraus scheint wohl wirklich gut zu sein und natürlich verdient Nestlé daran ein Heidengeld. Damit haben die tatsächlich eine Cash Cow gefunden, denn an den Kapseln oder den Pads verdienen sie sich dumm und dämlich, während die Maschinen recht günstig verkauft werden. Eigentlich ist das also dasselbe Geschäftsmodell wie mit den Druckern (günstig) und den Patronen/Tonern (teuer). Da bleibe ich doch schon aus Prinzip lieber beim Hantieren mit dem Kaffeepulver, wobei ein Espresso/Cappuccino am Tag sowieso nicht viel ist. Momentan mangels eigener Wohnung und eigener Kaffeemaschine sowieso eher Null.

Meine zweite Wohnungsbesichtigung war nichts Besonderes. Die Lage in der Oberen Waldhofstraße ist sehr ruhig. Prinzipiell ist das Gebäude das, was wohl in Deutschland ein Plattenbau wäre, aber eben in Hanglage und nur mit drei Geschossen, eher am Rand eines größeren Gebiets solcher Bauten. Direkt am Wald, Balkon mit teilweiser Aussicht, sehr ruhig. Wie das mit der Waschmaschine läuft, weiß ich jetzt auch: im Keller gibt es einen Wäscheraum mit zwei Maschinen (Miele ;-). Daneben hängt ein Waschplan, welcher Mieter an welchem Tag mit Waschen dran ist. Ganz einfach also und dafür gibt’s keine Maschinen in den Wohnungen, aber auch keine eigenen Maschinen der Mieter. Zwischen Arbeit und Wohnung lägen dann allerdings auch etliche Höhenmeter.

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